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Unehrlich und erfolgreich… – bis die Blase platzt?

9. Dezember 2014 – 00:01 wal (642x aufgerufen)

Wird in einem Gespräch das Thema auf die momentane Bankensituation gelenkt, fallen uns sehr schnell einige Skandale der vergangenen Monate ein. Es bleibt hierbei die Frage, ob die Skandale eher als Ausnahmefälle zu verstehen sind oder aber ob Unehrlichkeit zu einem Problem der ganzen Branche geworden ist.

Dieser Fragestellung hat sich nun eine Schweizer Forschergruppe der Universit√§t Z√ľrich angenommen. Im Rahmen einer Studie wurden 200 Bankangestellte untersucht. 128 von ihnen waren an einer international agierenden Bank angestellt, die anderen an kleineren Kreditinsituten. Die Probanden wurden vor eine M√ľnzwurfaufgabe gestellt: Sie sollten jeweils das richtige Ergebnis vorhersagen, wobei sie bei jeder richtigen Prognose 20 Doller verdienen konnten. Der Knackpunkt: Die Banker wurden dar√ľber informiert, dass sie nur dann das Geld ausgezahlt bekommen w√ľrden, wenn sie sp√§ter nach Durchf√ľhrung der M√ľnzw√ľrfe ein Ergebnis abgegeben konnten, das entweder dem Durchschnittswurfergebnis aller M√ľnzwerfer entsprach oder h√∂her war. Gleichzeitig wurde ihnen das Gef√ľhl vermittelt, dass das Zustandekommen der abgegebenen Ergebnisse nicht kontrolliert werden w√ľrde.

Ein Teil der Banker wurde mit Hilfe eines Fragebogens auf ihren Beruf und den zugeh√∂rigen Verhaltensnormen fixiert, die andere Gruppe sollte das Spiel einfach als Freizeitaktivit√§t durchf√ľhren. W√§hrend die „Freizeitgruppe“ ein M√ľnzwurfergebnis, das 51, 6% richtige W√ľrfe beinhaltete, √ľbermittelten, gab die „Bank“-Gruppe an, im Schnitt 58,2% richtige Vorhersagen getroffen zu haben. Dies ist bedeutsam √ľber einem Zufallsergebnis, wie es bei einer M√ľnzwurfaufgabe erwartet werden kann. Die Forscher vermuteten aufgrund der Ergebnisse, dass in der Bankbranche unehrliches Verhalten eher toleriert werden w√ľrde.

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Interview: Was beinhaltet Soziale Neurowissenschaft?

23. Juni 2013 – 11:38 kri (1133x aufgerufen)

80250_web_R_by_Monika Torloxten_pixelio.de

Soziale Neurowissenschaft ist noch eine sehr junge Disziplin in der Hirnforschung. Im Vordergrund steht nicht, was der Einzelne f√ľhlt und wieso, sondern wie unser Gehirn verarbeitet, was unsere Mitmenschen denken und f√ľhlen. Im Interview mit zeit.de spricht Prof. Dr. Tanja Singer, Leiterin des Max-Planck-Institus f√ľr Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig, wie die Erkenntnisse √ľber Empathie die harte, gef√ľhlslose Wirtschaftswelt beeinfl√ľssen k√∂nnen. Sie selbst untersucht in ihrem neuen Projekt, wie Empathie durch gezielte Meditation gest√§rkt werden kann.

 

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Bildquelle: © Monika Torloxten  / pixelio.de

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Schleichende Apokalypse oder Resilienz?

18. Januar 2012 – 18:25 tom (2826x aufgerufen)

Wirtschaft und Politik m√ľssen lernen, sich ebenso zu erneuern wie die Natur nach einer √Ėkokatastrophe, fordern Experten in einer ZEIT-Umfrage.

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Bildquelle: © s.media  / pixelio.de

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√Ėkonomen: Berufsgruppe mit h√∂chsten Einkommenserwartungen

11. Januar 2012 – 14:39 tom (1113x aufgerufen)

Etwa die H√§lfte der jungen Wirtschaftswissenschaftler beiderlei Geschlechts hat √ľberdurchschnittlich ehrgeizige, extrinsische Lebensziele; ein hohes Einkommen spielt eine herausragende Rolle – wesentlich st√§rker als in allen anderen Berufsgruppen.

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Bildquelle: © Marko Greitschus  / pixelio.de

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Wirtschaftskrise: Gelassenheit ist bei Wohlhabenden am stärksten

4. Januar 2012 – 18:19 tom (827x aufgerufen)

W√§hrungsfonds-Chefin Christina Lagarde sieht das Risiko einer Weltwirtschaftskrise nach dem Muster der 30er Jahre heraufziehen. W√§hrenddessen steigt in Deutschland der Konsumklima-Index auf den Wert 5,6 („Kaufrausch“), und das Volk unterh√§lt sich emp√∂rt-am√ľsiert mit allerlei Klatsch √ľber seinen Pr√§sidenten samt Gattin. Wie das?

Zum Artikel & Buch „Umgang mit makrosozialer Unsicherheit“…

Bildquelle: © sokaeiko / PIXELIO

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Interview: Wie die Krise die Gesellschaft gefährdet

8. November 2011 – 22:35 tom (1146x aufgerufen)

Spektrum-Chefredakteur Carsten Könneker sprach mit dem Sozialwissenschaftler Wilhelm Heitmeyer.

Zum Interview… (Deutsch)

Bildquelle: © Thommy Weiss / PIXELIO

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Die Finanzkrise: Eine wirtschaftspsychologische Analyse

29. August 2011 – 13:31 tom (1700x aufgerufen)

W√§hrend die mediale und politische √Ėffentlichkeit im Bann potentieller fiskalischer Konkurse steht, nutzt die Finanzwirtschaft weiterhin ihre Chancen, Kreditderivate zweifelhaften Wertes zu konfigurieren und zu vertreiben – mit weltweit krisenhaften Folgen.

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Bildquelle: ©  Gerd Altmann / PIXELIO

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Wirtschaftsethische Richtlinien in Unternehmen: Effiziente Demontage von Moral

20. Juni 2011 – 18:45 tom (1747x aufgerufen)

 

„Wird ethisches Verhalten in Unternehmen propagiert, gleichzeitig aber durch die faktische Ausgestaltung der Arbeitsbedingungen chronisch unterlaufen, f√∂rdert das in erster Linie eine Schw√§chung der Werte.“ Zu diesem Schluss kommt die Psychologin Stephanie Thiel in einer Studie.

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Kreativität: Gruppenarbeit im entstörten Kraftfeld

14. Juni 2011 – 21:51 tom (2115x aufgerufen)

Kreativit√§t sind in Wirtschaft und Wissenschaft entscheidende Motoren. Brainstorming galt zun√§chst als probate Methode zur Generierung von Innovation, erwies sich jedoch bald als Flop. Die Professoren Peter V. Zysno und Ari Bosse (RWTH Aachen) entwickelten demgegen√ľber ein detailliertes Konzept, das eine hohe Kreativit√§t von Gruppenarbeit erm√∂glicht: Entscheidend ist v.a. eine klare und ausgewogene Rollendifferenzierung der Einzelnen, die mit der selbstwahrgenommenen Rollenkompetenz √ľbereinstimmt.

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Gerechtigkeit im Wirtschaftsleben: Ein Beispiel

16. Mai 2011 – 11:58 tom (1225x aufgerufen)

Der Siegerl√§nder Unternehmer Klaus Hoppmann hat im Jahre 1961 begonnen, in seinem mittelst√§ndischen Unternehmen tiefgreifende soziale Reformen durchzuf√ľhren, weil er an der Frage nach Gerechtigkeit im Wirtschaftsleben sehr interessiert war.

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