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Wenn die Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper zum Leiden wird

3. Dezember 2014 – 00:01 wal (569x aufgerufen)

Fast jeder war schon einmal beim Blick in den Spiegel unzufrieden mit sich selbst, sei es weil ein gro√üer Pickel auf der Nasenspitze sa√ü oder die Frisur einfach nicht in den Griff zu bekommen war. Problematisch wird es jedoch, wenn diese Unzufriedenheit beginnt, √ľberm√§chtig zu werden und der t√§gliche Spiegelblick zur Tortur wird. Patienten, die an einer sogenannten „K√∂rperdysmorphen St√∂rung“ leiden, haben dieses Problem. Die Wahrnehmung des eigenen K√∂rpers ist bei diesem St√∂rungsbild stark verzerrt, sodass die Patienten bestimmte K√∂rperteile als h√§sslich erleben und diese unbedingt verdecken oder √§ndern m√∂chten. Der Badaufenthalt kann so leicht in die Stunden gehen, ohne dass der vermeintliche Makel behoben werden kann. Das St√∂rungsbild reicht bei manchen der Betroffenen gar soweit, dass sie nicht einmal mehr das Haus verlassen k√∂nnen, aus Scham, ihren vermeintlichen Makel der √Ėffentlichkeit pr√§sentieren zu m√ľssen.

Auch andere Bereiche können unter der Störung leiden. So sind einer US-amerikanischen Studie zufolge 61% der Betroffenen arbeitslos, 70 % single und mehr als 20% von ihnen begehen einen Suizidversuch.

Unter dem Störungsbild leiden Studien zufolge etwa 2% der Bevölkerung. Dennoch ist das Krankheitsbild in der Bevölkerung relativ unbekannt. Zur Behandlung empfohlen wird eine Kognitive-Verhaltenstherapie.

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Spruch der Woche

19. Mai 2014 – 00:01 wal (760x aufgerufen)

Eine Filmrolle, die abgewickelt wurde.

„Erinnerungen sind wie viele Konserven, ein bi√üchen sch√∂n gef√§rbt und deshalb nicht ganz unsch√§dlich.“

Maurice Chevalier (1888-1972), französischer Filmschauspieler.

Bildquelle: © Rainer Sturm / pixelio.de

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Die Zukunft durch die rosarote Brille

9. Mai 2014 – 11:41 wal (627x aufgerufen)

Bunte Luftballons schweben am Himmel. Im Hintergrund sieht man einen Kirchturm.

Wie sehen Menschen ihre Zukunft? Und wie realistisch sind die Vorhersagen, die sie f√ľr ihr eigenes Leben machen? M√∂glicherweise ziemlich verzerrt, wie einige Studien zu zeigen scheinen. Das Ph√§nomen wurde von Tali Sharot und Elisabeth Phelps „optimism bias“ getauft. Konkret bedeutet das, dass Menschen ihre Zukunft unrealistisch postiv ausmalen, so z.B. ihre Karrierechancen weit √ľbersch√§tzen, m√∂gliche Risiken jedoch untersch√§tzen. Dieser Effekt scheint sogar sehr resistent zu sein: Probanden, die z.B. mit ern√ľchternden Statistiken zu ihrem m√∂glichen Krebs- oder Scheidungsrisiko konfrontiert wurden, passten ihre Zukunftsvorstellungen nur wenig bis gar nicht an.

Tali Sharot vermutet, dass der Effekt zwei n√ľtzliche Funktionen haben kann: Zum einen die Zukunft ertr√§glicher zu machen und zum anderen sie sogar zu verbessern. Geht man z.B. bei einer Erkrankung von besseren Heilungschancen aus, so verbessert sich meist auch die Prognose wirklich.

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Bildquelle: © Walter Eberl / pixelio.de

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Wahrnehmung: Die Welt ist besser, als Sie denken

15. Februar 2011 – 14:05 tom (2222x aufgerufen)

 

Kriege, Krisen, Katastrophen: Jeden Tag werden wir mit schlechten Nachrichten bombardiert. Dadurch geraten die langfristigen Trends aus dem Blick. Sie sehen viel besser aus, als die meisten glauben.

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