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Film-Tipp: „In deinem Bann gefangen“

4. Juli 2013 – 09:00 kri (4250x aufgerufen)

Ausblick aus einer Kellerverließ

Der Film handelt von der Ärztin Anna Cooper, die eine Woche lang spurlos verschwunden war. Ihren Kollegen im Krankenhaus erklĂ€rt sie nach ihrer RĂŒckkehr, dass sie im Urlaub gewesen ist. Über ihre erlebte EntfĂŒhrung spricht sie nicht. Erst nach heftigen AlptrĂ€umen und Angstattacken geht die GynĂ€kologin zur Polizei und erstattet Anzeige wegen EntfĂŒhrung. Zur großen Überraschung des zustĂ€ndigen Kriminalinspektors kennt sie ihren Kidnapper und weiß sogar seine Adresse. Doch ĂŒber das, was zwischen ihm und ihr vorging, schweigt sie weiter.

Die Regisseurin Lola Doillon beleuchtet in ihrem klaustrophobischen Kammerspiel ein Tabuthema: Das Stockholm-Syndrom. Der Akzent liegt auf die kaum nachvollziehbare Ambivalenz aus NĂ€he und Bedrohung, die EntfĂŒhrungsopfer ihrem Peiniger gegenĂŒber empfinden. Die Hauptrolle der einsamen KrankenhausĂ€rztin wird dargestellt von Kristin Scott Thomas. Sie verkörpert eine gebrochene Frau, die sich selbst wegen ihrer widersprĂŒchlichen Empfindungen nur hassen kann. Der Name ihres Kidnappers Yann Ochberg, beeindruckend gespielt von Newcomer Pio MarmaĂŻ, ist eine Anspielung auf den amerikanischen Psychiater und Traumaforscher Frank Ochberg, der in den 70er Jahren das sogenannte Stockholm-Syndrom definierte.

 

Mehr zum Film

 

Zu sehen am Samstag, 13.07.2013, um 22:00 auf EinsFestival

 

Bildquelle: © Sabine Ullmann / pixelio.de

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Neuer Befund: Das Beisein bei der Reanimation hilft Angehörigen bei der TraumabewÀltigung

15. April 2013 – 11:15 kri (826x aufgerufen)

Rettungswagen

Alles ist wie immer und plötzlich bleibt das Herz stehen. Der Notarzt wird gerufen und der letzte Versuch der Ärzte ist die Reanimation. In einer französischen Studie wurde nun hinterfragt, ob  Angehörige dabei zusehen sollen. In ihrer Untersuchung mit 15 Rettungsteams, wurden acht davon angewiesen den Angehörigen das Beisein bei der Reanimation explizit anzubieten. Fast 80% der Angehörigen nahmen dieses an. Bei den anderen sieben Teams, die die EinsĂ€tze wie ĂŒblich durchfĂŒhrten, gab waren etwa bei der HĂ€lfte der FĂ€lle die Angehörigen dabei. Nach dem Erlebnis wurden die psychische Gesundheit von insgesamt fast 600 Angehörigen. In beiden Gruppen zeigten Angehörige, die die Reanimation beobachtet hatten, ein geringeres Risiko spĂ€ter an einer psychischen Störung zu erkranken.

Nachteile dieser Rettungspraxis und die Bedeutung fĂŒr die Rettungsteams können Sie hier  nachlesen.

 

Bildquelle: Dieter SchĂŒtz/ pixelio.de

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Das Geheimnis der Unverwundbaren

8. Februar 2013 – 11:00 kri (709x aufgerufen)

Fels in der Brandung

Manche Personen sind wie der Fels in der Brandung, der noch so große Wassermassen bricht. Sie sind immer da und selbst eine Flut von Hindernissen und Problemen kann sie nicht aus der Fassung bringen.  In der Psychologie wird diese FĂ€higkeit Krisen zu meistern als Resilienz beschrieben. Aber woher nehmen diese Menschen die Ruhe und innere StĂ€rke? Und hat dies einen Einfluss auf ihre spĂ€tere Lebensweise?

Zum Artikel

Bildquelle: Maurits Malgo/ pixelio.de

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Kindheitstraumata verankern Gewalt im Gehirn

25. Januar 2013 – 08:40 kri (883x aufgerufen)

Gewalt zwischen SchĂŒler

Dass es einen Zusammenhang zwischen Kindheitstraumata und der Neigung zum aggressiven Verhalten gibt, ist seit lĂ€ngerem bekannt. Wie aber genau diese Verbindung zustande kommt, konnte erst kĂŒrzlich in Studien mit Ratten geklĂ€rt werden. So fĂŒhrten frĂŒhe, traumatische Erfahrungen der Nager nicht nur dazu, dass die Tiere sich aggressiverer und bissiger verhielten als Artgenossen, sondern auch zu verĂ€nderten GehirnaktivitĂ€ten. Die Forscher beobachteten eine UntetraktivitĂ€t einer bestimmten Gehirnregion, die besonders bei der BewĂ€ltigung von Konfliktsituationen aktiviert wird. Die Ratten sind also weniger fĂ€hig negative Impulse zu steuern. Interessant ist, dass eindeutige Parallelen beim Menschen existieren.

Zum Artikel

Bildquelle: © Martien BĂŒdenbender/ pixelio.de

 

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Kindliches Trauma hinterlÀsst bei manchen Opfern Spuren im Erbgut

18. Dezember 2012 – 17:29 kri (1442x aufgerufen)

Gerade wenn Kinder Opfer von Gewalt oder Missbrauch werden, kann dies tiefe Spuren in der Psyche hinterlassen. Doch erstmals wurde im Max-Planck-Institut fĂŒr Psychiatrie in MĂŒnchen festgestellt, dass Traumata im Kindes- und Jugendalter auch zu VerĂ€nderungen im Erbgut fĂŒhren können. Dadurch kommt es zu einer dauerhaften Fehlfunktion des Stressreaktionssystem, was auf lange Sicht zur Ausbildung von psychischen Störungen fĂŒhren kann. Aufgrund dieser Erkenntnis nimmt die Bedeutung von Therapie traumatisierter oder traumatagefĂ€hrdeter Kinder und Jugendliche weiterhin zu.

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Bildquelle: © Thorben Wengert/ pixelio.de

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SchÀndungen: Warum der Krieg Soldaten verrohen lÀsst

25. April 2012 – 12:47 tom (6082x aufgerufen)

Wenn Soldaten Leichen schÀnden, lÀsst sich das psychologisch erklÀren. Die Erniedrigung des Feindes findet dabei nicht nur auf dem Schlachtfeld statt.

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Bildquelle: © Gerd Altmann/Carlsberg1988 / pixelio.de

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Trauma kann Leben positiv verÀndern

7. Februar 2012 – 14:23 tom (1065x aufgerufen)

Katastrophen ermöglichen neue Perspektiven.

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Bildquelle: © Thomas Max MĂŒller / pixelio.de

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Aktuelle Ausgabe: Journal fĂŒr Psychologie 19/3 (kostenlos)

18. Januar 2012 – 19:20 tom (929x aufgerufen)

Mit diesem Heft versuchen die Herausgeber einen Überblick ĂŒber AnsĂ€tze und ZugĂ€nge zu den Themen ‚Trauma und Krise‘ zu geben, empirische Befunde und theoretische Betrachtungen finden sich in den ersten BeitrĂ€gen. Verschiedene zielgruppenorientierte Herangehensweisen sowie therapeutische AnsĂ€tze stellen den zweiten Teil des Heftes dar.

Zum Journal…

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Thema der Woche: Japan

5. April 2011 – 11:29 tom (1274x aufgerufen)

Hier erhalten Sie eine Übersicht aktueller Interviews und Artikel, welche die Krise in Japan, aus psychologischer Perspektive, zum Thema haben.

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Interview: Der Mensch ist ein VerdrĂ€ngungskĂŒnstler… (Deutsch)

Interview: Wie reagieren Menschen in extremen Situationen? (Deutsch)

Die nukleare Krise: Japan im Übergang… (Englisch)

Warum macht uns das Wort „Nuklear“ solche Angst? (Englisch)

Stress fĂŒr japanische Kinder… (Englisch)

Japan benötigt psychologische Erste Hilfe… (Englisch)

Ältere BeitrĂ€ge (Thema: Trauma)… (Deutsch)

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Prophezeiung fĂŒr Japan: Posttraumatisches Wachstum

22. MĂ€rz 2011 – 08:30 tom (2201x aufgerufen)

„Wenn die Nation zusammensteht, werden wir die Krise ĂŒberwinden“, hat Japans Premierminister Naoto Kan vor der Presse versichert. Kan wird aller Wahrscheinlichkeit nach recht behalten. Mehr noch: Die Japaner können am Ende gestĂ€rkt aus der Katastrophe hervorgehen. Psychologen prophezeien Japan ein „posttraumatisches Wachstum“.

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Zum Artikel… (Deutsch)

Mehr zum Thema: Trauma und Traumatherapie… (Deutsch)

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