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Zwischen hoffen und bangen

11. April 2014 – 15:36 wal (669x aufgerufen)

Eine weiße Nelke liegt auf einem Baumstamm.

Stirbt ein uns nahestehender Mensch, trauern wir. Der Zustand scheint unertr√§glich, das Leben normal weiterf√ľhren unm√∂glich. Erst mit der Zeit, wenn der Trauerzustand langsam abklingt, finden viele Menschen wieder in ihr altes Leben zur√ľck. Wenn der zu Betrauernde jedoch als vermisst gilt, geraten die Angeh√∂rigen in einen Schwebezustand zwischen Hoffnung und Angst. Es ist schwierig, den Trauerprozess abzuschlie√üen, sodass dieser sich stark verl√§ngert. Die Betroffenen versuchen die Kontrolle √ľber ihr Leben zur√ľckzugewinnen, indem sie jeden noch so kleinen Hinweis √ľber den Verbleib ihres Vermissten nachverfolgen.

Neben der stark verlängerten Trauerreaktion an sich steigt auch das Risiko, eine psychische Störung wie Depressionen, Angststörungen oder psychosomatische Probleme auszubilden.

 

Mehr zum Artikel

Mehr zum Thema „Trauer und Trauerbew√§ltigung“ finden Sie im Literaturbestand der Saarl√§ndischen Universit√§ts-und Landesbibliothek.

Buchtipp

Bildquelle: © PeterFranz / pixelio.de

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Trauer steigert Herzinfarktrisiko

18. Januar 2012 – 18:30 tom (866x aufgerufen)

Das Herzinfarktrisiko ist am Tag nach einem Trauerfall deutlich erhöht. Es klingt erst im Verlauf des ersten Monats langsam ab.

Zum Artikel…

Bildquelle: © Rike  / pixelio.de

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Staatsbegr√§bnis f√ľr Kim Jong II: „Es wirkt wie ein Trauerwettbewerb“

4. Januar 2012 – 19:00 tom (1305x aufgerufen)

Nordkorea trauert – deutlich demonstrativer als hierzulande √ľblich. Experte Werner Pfennig sieht darin ein Zeichen tiefer Verunsicherung. Mit dem „Geliebten F√ľhrer“ haben die Menschen Kontinuit√§t verloren.

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Trauerarbeit: Der Tod der Anderen

15. November 2011 – 16:16 tom (1954x aufgerufen)

Jedes Jahr verlieren Millionen Deutsche einen geliebten Menschen. Die einen k√∂nnen den Verlust allein bew√§ltigen, die anderen brauchen Unterst√ľtzung. Wann ist Hilfe n√∂tig?

Zum Artikel… (Deutsch)

Bildquelle: © Florentine / PIXELIO

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Glaube an Schicksal hilft bei Trauer

12. Oktober 2010 – 10:37 Timo (1196x aufgerufen)

„Psychologen der Universit√§t M√ľnster fanden gemeinsam mit einem Mainzer Kollegen heraus: Manchmal ist es von Vorteil, an das Schicksal oder Zuf√§lle im Leben zu glauben. Die Wissenschaftler Jule Specht und Prof. Dr. Stefan Schmukle aus M√ľnster haben in der j√ľngst ver√∂ffentlichten Studie die Erfahrungen von Menschen analysiert, die ihren Partner verloren haben. Sie stellten fest: Menschen, die glauben, ihr Leben werde vom Zufall oder vom Schicksal bestimmt, k√∂nnen den Tod ihres Partners besser verkraften als jene, die unkontrollierbare Einfl√ľsse auf das Leben untersch√§tzen.“ (idw-online.de, 12.10.10)

http://idw-online.de/pages/de/news390879

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