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Suizid bei Senioren: Alarmierende Zahlen

1. Oktober 2014 – 00:01 wal (623x aufgerufen)

466396_web_R_K_B_by_Rainer Sturm_pixelio.deWird über Suizid und Suizidprävention berichtet, wird eine gesellschaftliche Gruppe meist vergessen: Senioren. Dabei werden etwa 40 % der in Deutschland registrierten Suizide von über 60-Jährigen begangen; in dieser Zahl sind noch keine Selbsttötungen enthalten, die nicht als solche erkannt werden. Die Ursachen können mannigfaltig sein, so können beispielsweise physische und psychische Probleme zu den Gründen gerechnet werden. Aber auch Einschränkungen in der Mobilität, veränderte Lebensumstände oder der Verlust des eigenen Partners können Ursachen sein.

Das Problem hierbei ist jedoch, dass die Suizidabsicht oft nicht erkannt wird. Dabei gibt es meistens Vorboten, beispielsweise ein Interessenverlust, sozialer Rückzug oder Suizidäußerungen. Aber auch eine plötzlich gelöste Stimmung, obwohl in der Vorgeschichte Suizidabsichten geäußert wurden, kann ein Anzeichen für einen bevorstehenden Suizid sein.

Mittlerweile gibt es einige Anlaufstellen deutschlandweit, um Hilfe zu erhalten: Von der Telefonseelsorge über spezielle Sozialstationen. Problematisch ist jedoch, dass in der entsprechenden Bevölkerungsgruppe zu wenig Wissen über diese Hilfeeinrichtungen besteht.

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Bildquelle: © Rainer Sturm / pixelio.de

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Neuer Befund: Das Beisein bei der Reanimation hilft Angehörigen bei der Traumabewältigung

15. April 2013 – 11:15 kri (856x aufgerufen)

Rettungswagen

Alles ist wie immer und plötzlich bleibt das Herz stehen. Der Notarzt wird gerufen und der letzte Versuch der Ärzte ist die Reanimation. In einer französischen Studie wurde nun hinterfragt, ob  Angehörige dabei zusehen sollen. In ihrer Untersuchung mit 15 Rettungsteams, wurden acht davon angewiesen den Angehörigen das Beisein bei der Reanimation explizit anzubieten. Fast 80% der Angehörigen nahmen dieses an. Bei den anderen sieben Teams, die die Einsätze wie üblich durchführten, gab waren etwa bei der Hälfte der Fälle die Angehörigen dabei. Nach dem Erlebnis wurden die psychische Gesundheit von insgesamt fast 600 Angehörigen. In beiden Gruppen zeigten Angehörige, die die Reanimation beobachtet hatten, ein geringeres Risiko später an einer psychischen Störung zu erkranken.

Nachteile dieser Rettungspraxis und die Bedeutung für die Rettungsteams können Sie hier  nachlesen.

 

Bildquelle: Dieter SchĂĽtz/ pixelio.de

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Forschungsprojekt: Der Grund für das Töten

13. April 2013 – 09:55 kri (814x aufgerufen)

Polizeisperrzone

Was veranlasst einen jungen Menschen zum Amoklauf? Diese Frage will das neue Forschungsprojekt Target (Tat- und Fallanalysen hochexpressiver zielgerichteter Gewalt) untersuchen. Beteiligt sind Psychologen, Kriminologen, Forensiker, Soziologen, Polizisten und Medienverbände. Genauer analysiert werden sollen alle Fälle zielgerichteter Gewalt, die von Einzeltätern unter 25 Jahren in Deutschland seit 1999 verübt wurden. Die Experten hoffen wichtige Impulse für die weitere Verbesserung der Prävention zu erhalten.

 

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Mit dem erschreckenden Thema des Amoklaufs befasst sich auch Ines Geipel in ihrem Buch „Der Amok-Komplex oder die Schule des Tötens“. Die Autorin fĂĽhrte vielschichtige Recherchen ĂĽber fĂĽnf Amokläufe durch, darunter auch drei deutsche Tatorte (Erfurt, Emsdetten und Winnenden). Diese werden im Kontext zu der weltweiten Entwicklung des Amoklaufs gesetzt- von dem Massaker im norwegischen Utøya bin hin zum weit entfernten Port Arthur in Australien.

 

„Der Amok-Komplex oder die Schule des Tötens“ von Ines Geipel finden sich auch hier bei uns im Bestand.

 

 

Bildquelle: © Paul-Georg Meister / pixelio.de

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Was Sterbende wirklich bereuen ist eine fehlende GlĂĽckssuche

8. März 2013 – 11:29 kri (609x aufgerufen)

Kirchturmuhr

An dem einen oder anderen Punkt ziehen wir Zwischenbilanz über unser Leben? Was habe ich bisher erreicht? Was nicht? Und welche Chancen bereue ich nicht genutzt zu haben?Die Antworten können so unterschiedlich sein- der eine bereut eine immer wieder aufgeschobene Reise, der andere um eine Liebe nicht gekämpft zu haben. In vielen Fällen können wir unsere Ziele doch noch erreichen, manchmal ist es aber auch zu spät. Aber was bereut der Mensch im Angesicht des Todes- Wenn jede Änderung nicht mehr möglich ist?

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Bildquelle: © Wolfgang Dirscherl/ pixelio.de

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Schändungen: Warum der Krieg Soldaten verrohen lässt

25. April 2012 – 12:47 tom (6133x aufgerufen)

Wenn Soldaten Leichen schänden, lässt sich das psychologisch erklären. Die Erniedrigung des Feindes findet dabei nicht nur auf dem Schlachtfeld statt.

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Bildquelle: © Gerd Altmann/Carlsberg1988 / pixelio.de

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Buchtipp: Er sah Dämonen – dann tötete er seinen Vater

2. Februar 2012 – 12:00 tom (1116x aufgerufen)

Mathias Illigen litt an paranoider Schizophrenie. Im Wahn erschlug er seinen Vater. Heute lässt ihn seine Tat nicht los.

Zum Artikel & Buch…

Bildquelle

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Trauerarbeit: Der Tod der Anderen

15. November 2011 – 16:16 tom (1953x aufgerufen)

Jedes Jahr verlieren Millionen Deutsche einen geliebten Menschen. Die einen können den Verlust allein bewältigen, die anderen brauchen Unterstützung. Wann ist Hilfe nötig?

Zum Artikel… (Deutsch)

Bildquelle: © Florentine / PIXELIO

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Tötet uns das Fernsehen?

21. Januar 2010 – 08:02 Timo (2377x aufgerufen)

Eine aktuelle Studie von 2010, in der eine groĂźe Menge an Daten einer australischen Stichprobe untersucht wurde, findet eine positive Korrelationen zwischen Fernsehzeit und Sterbenrate.

http://scienceblogs.com/cognitivedaily/2010/01/does_tv-watching_really_kill_y.php#more

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Wirksamkeit belegt: Internettherapie hilft trauernden Eltern

14. September 2009 – 09:22 Timo (1852x aufgerufen)

„Der Verlust eines ungeborenen Kindes ist fĂĽr die betroffenen Eltern oft ein traumatisches Erlebnis. Diese Erfahrung hat Prof. Dr. Anette Kersting als Ă„rztin und Psychotherapeutin in der Klinik und Poliklinik fĂĽr Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum MĂĽnster (UKM) bereits häufig gemacht. Aus diesem Grund entwickelte sie ein bundesweit einmaliges Projekt: Eltern, die während oder unmittelbar nach der Schwangerschaft ein Kind verloren haben, bietet Anette Kersting gemeinsam mit den Diplom-Psychologinnen Kristin Kroker und Katja Baus eine Internettherapie, in der sie ihre Trauer verarbeiten können. Vor rund 18 Monaten startete das Onlineportal. Mittlerweile liegen im Rahmen der wissenschaftlichen Evaluierung des Projekts erste Ergebnisse vor, die auf eine gute Wirksamkeit der Internettherapie schlieĂźen lassen.“ (idw-onine.de, 31.08.09)

http://idw-online.de/pages/de/news328367

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Einer von weltweit 25 Todesfällen auf Alkohol zurückführbar

16. Juli 2009 – 09:49 Timo (1406x aufgerufen)

„Weltweit wird einer von 25 Todesfällen durch Alkoholkonsum verursacht, ebenso fĂĽnf Prozent aller Krankheiten. Die Krankheitslast steigt mit der durchschnittlich konsumierten Alkoholmenge unweigerlich an.
Dies geht aus einer weltweiten Studie eines Wissenschaftlerteams um Professor JĂĽrgen Rehm hervor, der am Institut fĂĽr Klinische Psychologie der TU Dresden und am Centre for Addiction and Mental Health in Toronto lehrt und forscht. Die Ergebnisse der Studie sind in der aktuellen LANCET Edition veröffentlicht und eröffnen eine ganze Artikelserie zum Thema Alkohol.“ (idw online, 29.06.09)

http://idw-online.de/pages/de/news322947

Den kompletten Artikel zur Studie finden Sie hier:

http://www.tu-dresden.de/presse/lancet.pdf

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