Logo/Hauptseite des SSG Psychologie
Logo/Hauptseite der Saarländischen Universitäts- und Landesbibliothek

Männer und die unerkannte Depression

11. Dezember 2013 – 08:39 wal (737x aufgerufen)

Ein Mann sitzt an einen Stein gelehnt und stĂĽtzt seinen Kopf mit der Hand ab.

Männer erfüllen vermutlich doch häufiger die Kriterien für eine Depression als bisher angenommen. Zu diesem Schluss kommt die vor kurzem veröffentlichte National Comorbidity Survey Replication der University of Michigan. Hierzu wurden die Daten von ca. 5700 Probanden in einer Umfrage erhoben. Es zeigte sich, dass Männer von anderen Symptomen berichten als ihr weibliches Pendant. So wurden öfter eher aggressive Symptomatiken wie Risikobereitschaft, Reizbarkeit und Drogenmissbrauch genannt. Im Anschluss an diese Umfrage wurde ein diagnostischer Kriterienkatalog, der sowohl männliche als auch weibliche Symptome einer Depression abfragte, erstellt. Die Forscher wendeten diesen neuen Katalog nun auf die Probandenstichprobe an. Ergebnis: 33,3 Prozent der Frauen und 30,6 Prozent der Männer erfüllten die Kriterien einer Depression. Diese Studienresultate sprechen gegen die momentan vorherrschende Ansicht, dass Frauen fast doppelt so häufig an Depressionen erkranken wie Männer. Laut den Forschern scheint es vielmehr so zu sein, dass die angewendeten Diagnosekriterien bis zum jetzigen Zeitpunkt unzureichend waren.

 

Mehr zum Artikel

 

Mehr zum Thema „geschlechtsspezifische Symptome bei Depressionen“ finden Sie im Literaturbestand der Saarländischen Universitäts- und Landesbibliothek.

 

Buchtipp

 

Bildquelle: juli.gänseblümchen / pixelio.de

Teile mit anderen
twitter Logofacebook LogoDigg LogoDel.icio.us LogoFriendFeed-Logomr. Wong iconXing iconGoogle +1 icon
Symbole von http://www.wpzoom.com

Zufriedenheit scheint vor Herzkrankheiten zu schĂĽtzen

12. Juli 2011 – 17:20 tom (1205x aufgerufen)

 

Depressionen und Angststörungen gelten schon lange als erwiesene Risikofaktoren für Herzkrankheiten, doch bisher war nicht klar, ob eine positive Grundeinstellung auch umgekehrt das Risiko für derartige Erkrankungen mindern kann.

Zum Artikel… (Deutsch)

Teile mit anderen
twitter Logofacebook LogoDigg LogoDel.icio.us LogoFriendFeed-Logomr. Wong iconXing iconGoogle +1 icon
Symbole von http://www.wpzoom.com

Zusammenhang: Computerspiele und depressive Symptome

9. Mai 2011 – 12:39 tom (867x aufgerufen)

Der Zeitpunkt, wann am Computer gespielt wird, ist für die psychische Gesundheit wichtiger als die Spieldauer. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Universität Basel.

Zum Artikel… (Deutsch)

Teile mit anderen
twitter Logofacebook LogoDigg LogoDel.icio.us LogoFriendFeed-Logomr. Wong iconXing iconGoogle +1 icon
Symbole von http://www.wpzoom.com