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Einfluss der Psyche auf Asthma

5. November 2014 – 00:01 wal (551x aufgerufen)

Die Psyche hat scheinbar Einfluss auf einige medizinische Leiden wie Asthma oder Allergien. Diese Annahme gibt es schon l√§nger. Eine neue Studie einer US-amerikanischen Forschergruppe konnte diese Vermutung nun weiter st√ľtzen. Hierzu wurden Asthmatiker zun√§chst in zwei Gruppen unterteilt und im Anschluss einem sehr starken Duftstoff ausgesetzt, der allerdings harmlos war. Der einen Gruppe wurde nun erz√§hlt, dass der Duft therapeutisch sei, daher die Symptome von Asthma verbessern w√ľrde. Die andere Gruppe hingegen h√∂rte das Gegenteil: Der Duft w√ľrde die Symptome von Asthma noch weiter verst√§rken.

Ergebnis: Probanden, die in der zweiten Gruppe waren – also annahmen, der Duft sei sch√§dlich f√ľr sie -, zeigten st√§rkere subjektiv empfundene Symptome des Asthmas. Gleichzeitig verschlimmerte sich jedoch auch die Entz√ľndung der Atemwege. Dies war bei Probanden in der therapeutischen Gruppe nicht der Fall. Sie zeigten keine st√§rkere Entz√ľndung der Atemwege.

Das Ergebnis deutet daraufhin, dass unser Körper entsprechend den Erwartungen reagiert, die er mit einem bestimmten Duft verbindet.

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Spruch der Woche

3. November 2014 – 00:01 wal (563x aufgerufen)

„Managerkrankheit: eine Epidemie, die durch den Uhrzeiger hervorgerufen und durch den Terminkalender √ľbertragen wird.“

John Steinbeck (1902-1968), US-amerikanischer Autor.

 

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Stress ist √ľbertragbar

9. Mai 2014 – 10:40 wal (637x aufgerufen)

Weiße Pappaufsteller in Menschenform bilden eine Menschenmasse.

Damit wir Stress empfinden k√∂nnen, m√ľssen wir selbst in der stressausl√∂senden Situation agieren. So die allgemeine Annahme. Dass wir scheinbar jedoch auch gestresst sein k√∂nnen, wenn wir anderen Personen nur dabei zuschauen, wie sie stressige Situationen meistern, zeigt eine neue Studie des Max-Planck-Instituts f√ľr Kognitions- und Neurowissenschaften Leipzig in Kooperation mit der Technischen Universit√§t Dresden: Versuchsteilnehmer wurden vor die Aufgabe gestellt, sich im Rahmen eines Vorstellungsgespr√§ches zu behaupten und komplizierte Kopfrechenaufgaben zu l√∂sen. Ihre Leistung wurde dabei vermeintlich beurteilt. Als Kontrollvariable wurde der Kortisolspiegel erhoben.

Diese Situation wurde nun von weiteren Probanden entweder direkt oder √ľber einen Bildschirm beobachtet. Um das Ausma√ü der m√∂glicherweise erlebten Stressreaktion erfassen zu k√∂nnen, wurde auch der Kotisolspiegel dieser Versuchsteilnehmer erhoben. Es zeigte sich, dass 26 Prozent der Zuschauer beider Gruppen einen bedeutsamen Anstieg des Stresshormons Kortisol zeigten. Dies war verst√§rkt dann der Fall, wenn die gestresste Person und der Zuschauer in einer Partnerschaft lebten. Aber auch voneinander unabh√§ngige Personen zeigten diese Reaktion.

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Bildquelle: © S. Hofschlaeger / pixelio.de

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Schuldig?!

31. März 2014 Р12:28 wal (813x aufgerufen)

Eine sitzende Person hält den Kopf in den Händen.Es handelt sich hierbei um eine Figur.

Wie treffsicher erkennen Menschen L√ľgen? Und kann man L√ľgen wirklich aufgrund √§u√üerer Anzeichen wie schwitzende H√§nde, abdriftende Augen oder Zittern erkennen? Das Forschungsfeld zu diesem Problem ist gro√ü. So ermittelten neuere Studien Werte, die teilweise unter dem Zufallsniveau lagen, wenn es darum ging, wie sicher Probanden eine L√ľge erkannten oder nicht. Konkret hei√üt das, dass die Testpersonen die L√ľge scheinbar mit einer h√∂heren Wahrscheinlichkeit entdeckt h√§tten, wenn sie einfach nur geraten h√§tten.

Inwieweit nun die Treffsicherheit beeinflusst wird, wenn die Versuchspersonen auf √§u√üere Erscheinungen achten, damit besch√§ftigt sich eine Studie der University of Berkeley. Die Hypothese der Forscher: Wird bei der L√ľgenentdeckung auf √§u√üere Anzeichen des potentiellen L√ľgners geachtet, k√∂nnten diese Informationen sogar eher in die Irre f√ľhren.
Um diese Hypothese zu testen, wurden 12 Probanden in einen Raum mit einem Briefumschlag gef√ľhrt, der 100 US-Dollar enthielt und eine der beiden Anweisungen, das Geld entweder zu stehlen oder an Ort und Stelle zu lassen. Nach erledigen dieser Aufgabe wurde ein Verh√∂r durch den Versuchsleiter durchgef√ľhrt, das widerum auf Video aufgezeichnet wurde. Die Videos wurden nun in einem ersten Versuchsteil 72 weiteren Versuchspersonen gezeigt, die nun entscheiden mussten, inwieweit nun gelogen wurde oder nicht.

In diesem Versuchsabschnitt versagten die Teilnehmer.

In einem zweiten Versuchspart wurden die Probanden nun gebeten, Fotos und Namen der Diebe oder Unschuldigen mit W√∂rtern wie „ehrlich“ oder „verschlagen“ zu verbinden. Hierbei wurden mit den L√ľgnern eher negative Begriffe, mit den Unschuldigen eher positive Begriffe in Verbindung gebracht.

Dieses Ergebnis wird von den Forschern dahingegend interpretiert, dass die unbewussten Prozesse bei der L√ľgendetektion besser funktionieren als die bewussten.

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Bildquelle: © Joachim Berga/ pixelio.de

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Gestresst und gleichzeitig sozial?

27. März 2014 Р13:40 wal (624x aufgerufen)

TerminkalenderWenn Tiere gestresst sind, fl√ľchten sie oder bereiten sich auf eine Kampfreaktion vor. Nach g√§ngigen psychologischen Modellen sollte das beim Menschen im √ľbertragenen Sinn auch der Fall sein. Doch kann man das auf diese Weise verallgemeinern? Reagieren Frauen und M√§nner vielleicht unterschiedlich auf psychosozialen Stress?

Unter anderem mit dieser Frage befasst sich eine neue Studie der Universit√§t Wien in Kooperation mit der Universit√§t Freiburg und der Scuola Internationale Superiore di Studi Avanzati Triest. Die Hypothese: Menschen unter psychosozialem Stress agieren egozentrischer und zeigen damit weniger Empathie f√ľr ihre Mitmenschen. Im Versuchsaufbau wurden daher je 40 Frauen und M√§nner in potentiell sehr stressige Situationen -dem √∂ffentlichen Vortragen einer Pr√§sentation sowie dem Rechnen schwerer Mathematikaufgaben unter Zeitdruck- gebracht. Um sicherzugehen, dass die Probanden auch wirklich akut gestresst waren, ermittelten die Forscher Cortisolwerte und die Pulsfrequenz der Studienteilnehmer. In einer Folgeaufgabe wurden die Versuchsteilnehmer dann gebeten, Aufgaben zur Empathie- und Perspektiven√ľbernahme zu l√∂sen. Ergebnis: W√§hrend M√§nner auf das Stressereignis hin mit einem verminderten Empathieverm√∂gen reagierten, war die Reaktion der Frauen umgekehrt. Die weiblichen Versuchspersonen zeigten im Rahmen der Stresssituation eine gesteigerte Empathie.

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Mehr zum Thema „Stress“ finden Sie im Bestand der Saarl√§ndischen Universit√§ts- und Landesbibliothek.

Buchtipp

Bildquelle: © ro18ger/ pixelio.de

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Die Kraft der Freundschaft

28. Februar 2014 – 11:48 wal (985x aufgerufen)

Zwei Kinder sitzen mit dem R√ľcken zum Betrachter auf einem Stein und haben sich die Arme um die Schultern gelegt.

„Ein Freund, ein guter Freund, das ist das Beste, was es gibt auf der Welt“. So ein Lied von Heinz R√ľhmann. Das diese Aussage einen wahren Kern hat, verdeutlicht eine kanadische Studie mit einer Probandenzahl von 25.000 Teilnehmern. Menschen, die Freunde hatten, f√ľhlten sich sehr viel ausgeglichener und ges√ľnder als Versuchsteilnehmer, die nicht auf diese soziale St√ľtzung z√§hlen konnten. Der Effekt wurde verst√§rkt, wenn die Freunde auch oft pers√∂nlich getroffen wurden.

Der oben beschriebene Befund wird ebenfalls von einer niederl√§ndischen Studie gest√ľtzt: Probanden, die ihre Freunde oft trafen, hatten ein ausgepr√§gteres positives Selbstbild als eher zur√ľckgezogen lebende Versuchsteilnehmer. Diese Wirkung l√§sst sich schon auf der Ebene einzelner Tage betrachten. An Tagen, an denen die Teilnehmer etwas mit ihren Freunden unternommen haben, stuften sie sich selbst als selbstbewusster ein.

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Bildquelle: © S.v.Gehren /pixelio.de

 

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Klausuren? – Einmal Schokolade bitte!

21. Februar 2014 – 11:22 wal (969x aufgerufen)

Gummibärchen

Der Kopf raucht, die Klausuren nehmen kein Ende mehr und die leeren Schokoladenverpackungen stapeln sich schon auf dem Schreibtisch. Aber warum ist das eigentlich so? Wieso steigt der S√ľ√üigkeitenverbrauch in Stressphasen an und weshalb k√∂nnen wir Versuchungen in diesen Zeiten nur schwer widerstehen?

Ist das Gehirn sehr konzentriert, braucht es Energie, die in Form von Glukose, also Zucker, mit der Nahrung zugef√ľhrt wird. Mit der Hilfe des Zuckers wird Neuronen innerhalb unseres Zentralen Nervensystems Energie zugef√ľhrt. So sind sie in der Lage, Impulse zu senden. In stressigen Zeiten braucht das Gehirn besonders viel Glukose, die dann – in Form von S√ľ√üigkeiten- aufgenommen wird. Das Ph√§nomen konnten Psychologen mittlerweile in zahlreichen Versuchsanordnungen nachweisen. So z.B. innerhalb des Stroop-Paradigmas. So waren z.B. Probanden, die gerade viel Glukose aufgenommen hatten, sehr viel schneller und fehlerfreier als Versuchspersonen, die keine zus√§tzliche Zuckerdosis bekommen hatten.

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Stroop-Paradigma: Den Versuchspersonen werden unterschiedlich farbige W√∂rter pr√§sentiert, deren Farbe die Probanden angeben sollen. Gelegentlich werden hierbei jedoch inkongruente Reize gezeigt, so wird z.B. das Wort „rot“ in gelber Farbe pr√§sentiert. Gemessen wird innerhalb des Paradigmas in der Regel die Anzahl der Fehler und die Reaktionszeiten der Versuchsteilnehmer.

Bildquelle: © aksel / pixelio.de

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Besser zu zweit gestresst als alleine

31. Januar 2014 – 14:49 wal (894x aufgerufen)

Mehrere Stuhlreihen in einem Saal.Was Menschen als Stress empfinden, ist von Person zu Person unterschiedlich. Gleichzeitig gibt es zahllose Bewältigungsstrategien, um mit aufkommendem Stress umzugehen. Eine dieser Methoden wurde nun von der University of Southern California genauer unter die Lupe genommen: Hierzu wurden 52 Probandinnen dazu aufgefordert, vor einer Kamera eine Rede zu halten. Zur Vorbereitung der Rede wurden die Versuchspersonen in Zweierteams unterteilt.

Der empfundene Stress wurde innerhalb der Studie auf zwei Arten gemessen. Zum einen wurde der Cortisollevel der Teilnehmer zu Beginn, während und nach der Rede erfasst. Zum anderen hatten die Probandinnen die Möglichkeit, ihr persönliches Empfinden hinsichtlich der Aufgabe zu äußern.

Ergebnis: Sprachen die Probandinnen innerhalb der Zweierteams √ľber die bevorstehende Aufgabe und ihre Empfindungen dabei und waren sie gleichzeitig √§hnlich angespannt, so wurde nicht soviel Cortisol ausgesch√ľttet wie zu erwarten gewesen w√§re. Gleichzeitig √§u√üerten die Versuchsteilnehmerinnen weniger empfundenen Stress.

 

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Bildquelle: © Rainer Sturm / pixelio.de

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Wenn Anspannung hilft

23. September 2013 – 18:14 kri (739x aufgerufen)

Mann sitzt auf einem Stuhl

Wer kennt das nicht, wenn einem in wichtigen Situationen das Herz vor Angst in die Hose rutscht. Bezeichnungen gibt es viele: Pr√ľfungsangst, Lampenfieber oder Muffensausen. Das Herz klopft stark und schnell, die H√§nde sind schwei√ünass und die Aufregung kann jeder noch im feuerroten Gesicht ablesen. In solchen Situationen wird meistens empfohlen sich zu beruhigen und mittels bestimmter Atem√ľbungen sich zu entspannen. Doch eine US-Studie zeigt, dass auch die Anspannung helfen kann H√∂chstleistung zu erzielen. Wichtig es aber die richtige Einstellung.

 

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Bildquelle: © Petra Bork  / pixelio.de

 

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Wie die Unordnung im Emailfach Stress auslöst

10. September 2013 – 09:50 kri (766x aufgerufen)
Briege mit "@ for you" beschrieben
Der t√§gliche Blick ins Emailfach kann dem einen oder anderen schon Kopfzerbrechen bereiten. Bei der Flut von Informationen ist es oft schwer den √úberblick zu behalten, was zunehmend Druck und Stress bedeutet. Doch kann man mit wenigen Klicks schon Abhilfe schaffen und wieder Herr √ľber das Emailchaos werden.
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Bildquelle: © Stephanie Hofschlaeger  / pixelio.de
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