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Mangelnde Selbstkontrolle

23. September 2014 – 00:01 wal (477x aufgerufen)

452043_web_R_K_B_by_Martin MĂŒller_pixelio.deIn unserem Alltag widerstehen wir immer wieder kleineren oder grĂ¶ĂŸeren Versuchungen; sei es, doch noch ein StĂŒck Schokolade zu essen oder sich vielleicht noch einmal kurz hinzulegen. Dieses „Widerstehen“ wird der Selbstkontrolle zugeschrieben. Das Problem bei der Sache: Selbstkontrolle ist erschöpflich; mĂŒssen wir oft widerstehen, so kann es passieren, dass wir umso impulsiver bei einer neuen Gelegenheit reagieren. Dies legt zumindest eine Studie aus dem Jahre 2011 nahe: Mittels eines Beepers wurden um die 200 Probanden tĂ€glich befragt. In mehr als der HĂ€lfte der FĂ€lle wurde angegeben, dass die Teilnehmer momentan Versuchungen widerstanden. WĂ€hrend die einen problemlos durchfĂŒhrbar waren, beispielsweise der Wunsch nach einem Schluck Wasser, mussten andere unterdrĂŒckt werden, z. B. Schlafen. 70 % dieser WĂŒnsche konnten beherrscht werden. Es zeigte sich ebenfalls, dass bei jedem weiteren Wunsch, der unterdrĂŒckt werden sollte, die Wahrscheinlichkeit stieg, dass die Probanden impulsiv handelten.

Selbstkontrolle wird mit AktivitĂ€ten im Frontallappen des Gehirns assoziiert. Neurowissenschaftliche Studien deuten daraufhin, dass bei jeder erfolgreichen Selbstkontrolle die AktivitĂ€t im Frontallappen bei einer folgenden Versuchung niedriger wird. Doch wie kommt es zu der immer geringer werdenden Selbstkontrolle? Als Ursache wird ein Mangel an Glukose diskutiert. Diese Vermutung wird von einigen Studien gestĂŒtzt.

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Mehr zum Thema „Selbstregulation“ finden Sie im Literaturbestand der SaarlĂ€ndischen UniversitĂ€ts- und Landesbibliothek.

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Bildquelle: © Martin MĂŒller / pixelio.de

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Mit paradoxem Denken zum Erfolg

18. Juli 2014 – 10:45 wal (497x aufgerufen)

410237_web_R_K_B_by_Stephanie Hofschlaeger_pixelio.deWas tun, wenn eine Verhandlung so festgefahren ist, dass sich beide Parteien nicht mehr von ihrem Standpunkt bewegen? Einen völlig neuen Ansatz liefert eine Studie der UniversitĂ€t von Tel Aviv. Die Forscher untersuchten, wie sich eine extrem ĂŒberspitzte Darstellung der Gegenmeinung auf die Position des Verhandlungspartners auswirkt. Die Studie wurde im Hinblick auf den PalĂ€stina-Konflikt auf israelischer Seite durchgefĂŒhrt.

ZunĂ€chst wurden die Probanden nach ihren politischen Meinungen in Bezug auf den Konflikt befragt. Im Anschluss wurden den Versuchsteilnehmern dann Kurzfilme prĂ€sentiert: WĂ€hrend die eine Gruppe einen touristischen Werbefilm ĂŒber Israel sahen, wurde der anderen Gruppe mehrere Filme gezeigt, die den PalĂ€stina-Konflikt zum einen als gut, zum anderen als wichtig fĂŒr die israelische IdentitĂ€t darstellten. Im Anschluss wurden wiederum die politischen Ansichten der Probanden erhoben. Im Vergleich zu der Gruppe, die lediglich den Werbespot gesehen hatte, Ă€nderten die Menschen, denen die Filme ĂŒber den Konflikt gezeigt wurden, ihre Meinung stĂ€rker. Dies war auch bei Probanden mit rechten Standpunkten der Fall. Insgesamt wurde die Gegenseite weniger fĂŒr den Konflikt verantwortlich gemacht. Auch zeichnete sich die MeinungsĂ€nderung in Wahlen nach dem Experiment ab: Die Probanden wĂ€hlten eher Parteien, die sich fĂŒr den Frieden engagierten.

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Mehr zum Thema „VerhandlungsfĂŒhrung“ finden Sie im Literaturbestand der SaarlĂ€ndischen UniversitĂ€ts- und Landesbibliothek.

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Bildquelle: © Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

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Wenn Vielflieger mit Todesangst reisen

17. April 2012 – 17:42 tom (845x aufgerufen)

Ein Albtraum: Wer beruflich viel mit dem Flieger unterwegs ist und unter Flugangst leidet, fĂŒr den wird jede GeschĂ€ftsreise zum Horrortrip. Doch gibt ein paar einfache Techniken, die helfen.

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Bildquelle: © Dr. Stephan Barth / pixelio.de

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Konfliktforschung: Die Mathematik des Krieges

4. Juli 2011 – 19:56 tom (1263x aufgerufen)

Forscher haben die Natur bewaffneter Konflikte ergrĂŒndet – und eine erstaunliche Entdeckung gemacht: Die Angriffe von AufstĂ€ndischen und Terroristen folgen einem klaren mathematischen Muster. Die GesetzmĂ€ĂŸigkeit gilt nicht nur fĂŒr Kriege, sondern auch in der Biologie.

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Warum der Austausch von Wissen in Firmen scheitert

24. Mai 2011 – 12:00 tom (1690x aufgerufen)

Unternehmen investieren große Summen in den Transfer von Wissen. Doch die Ergebnisse sind ernĂŒchternd – Mitarbeiter behalten ihr Know-how fĂŒr sich.

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Werbetricks – Wie uns Zahlen manipulieren

11. August 2010 – 07:59 Timo (1180x aufgerufen)

„Zahlen sind eindeutig, exakt, verlĂ€sslich und lassen uns rationale Entscheidungen treffen. Von wegen: Wir sind extrem einfach zu manipulieren – mit ein- und denselben Daten. Neue Studien machen klar, wie schnell uns die Werbung ĂŒberlisten kann.“ (spiegel.de, 06.08.10)

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,707753,00.html

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