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Veränderte Gehirnaktivitäten bei Psychopathen

27. April 2013 – 08:26 kri (1197x aufgerufen)

MRT-Bilder vom Gehirn

Unter Psychopathie wird eine Persönlichkeitstörung definiert, bei der es Betroffenen schwer fällt mit anderen Menschen mitzufühlen , eigene Grenzen zu erkennen und Schuld zu übernehmen. Was auch erklärt, wieso ein hoher Anteil straffällig wird. Bei einer US- amerikanischen Studie wurde erstmals systematisch die Hirnaktivität im Zusammenhang mit Mitgefühl bei Psychopathen untersucht. Ziel der  Wissenschaftler ist es mithilfe der Ergebnisse zum besseren Verständnis dieser schweren Persönlichkeitsstörung beizutragen und zu klären, inwieweit sich Psychopathie überhaupt behandeln lässt.

 

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Auch wenn einer hoher Anteil kriminell wird, ist die Gleichsetzung von Psychpoathen mit Straffälligen falsch. In der Literatur ist der Begriff des „erfolgreichen Psychpathen“ entstanden, der zwar auch Persönlichkeitsmerkmale eines Psychopathen aufweist, dennoch eher als strafunauffällig gilt. Oft steigen diese mit Charme, Überzeugungskraft und ihrem einnehmenden Auftreten die Karriereleiter schnell auf. Um ihr persönliches Karriereziel zu erreichen, sind ihnen aber alle Mittel recht und zeigen sowohl den Kollegen und Vorgesetzten  als auch dem Unternehmen gegenüber kein Zeichen von Verantwortungsbewusstsein und Zuverlässigkeit.

Mit diesem Ansatz beschäftigen sich Denis Köhler und Nadine Defiebre in dem Buch „Erfolgreiche Psychopathen? Zum Zusammenhang von Psychopathie und beruflicher Integrität“. Die Autoren untersuchen den Zusammenhang zwischen psychopathischen Persönlichkeitsmerkmalen und berufsbezogener Integrität. Dieses Werk finden Sie auch hier, in der SULB.

 

Bildquelle: © Lutz Stallknecht / pixelio.de

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Das Musterbeispiel einer kriminellen Karriere gibt es nicht

23. Februar 2012 – 16:13 tom (1182x aufgerufen)

Max-Planck-Forscher stoßen auf große Unterschiede zwischen Straftätern.

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Bildquelle: © Thorben Wengert / pixelio.de

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