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Neue Studie zu AmoklÀufen an Schulen

5. September 2014 – 12:40 wal (796x aufgerufen)

87560_web_R_K_B_by_S. Hofschlaeger_pixelio.deHört man das Wort Amoklauf, entsteht ziemlich schnell ein sehr spezifisches TĂ€terbild in den Köpfen. Doch wieviel von diesem Bild entspricht der RealitĂ€t? Eine neue Studie der Freien UniversitĂ€t Berlin ging diesem PhĂ€nomen nun genauer auf den Grund: Insgesamt wurden 126 AmoklĂ€ufe an Schulen in 13 verschiedenen LĂ€ndern untersucht. Es zeigte sich, dass zwar 54 % der TĂ€ter von einer Person außerhalb der Schule zurĂŒckgewiesen wurden, in der Schule jedoch lediglich ein Drittel Konflikte mit MitschĂŒlern hatte. Auch als EinzelgĂ€nger beschrieben sich die wenigsten: Einer von vier TĂ€tern beschrieb sich auf diese Weise.

In anderen Studien zeigten sich Unterschiede zwischen den verschiedenen LĂ€ndern. WĂ€hrend in Deutschland vor allen Dingen Schulpersonal zu den Opfern zĂ€hlte, wurden in den USA ĂŒberwiegend MitschĂŒler geschĂ€digt.

 

Mehr zum Artikel

Mehr zum Thema „Amoklauf und PrĂ€vention“ finden Sie im Literaturbestand der SaarlĂ€ndischen UniversitĂ€ts- und Landesbibliothek.

Buchtipp

 

Bildquelle: © S. Hofschlaeger / pixelio.de

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Buchtipp: Psychopathology at school: theorizing mental disorders in education

18. Juli 2014 – 11:49 wal (914x aufgerufen)

289833_web_R_K_B_by_derateru_pixelio.de„Psychopathology at school“, geschrieben von Valerie Harwood und Julie Allan, beschĂ€ftigt sich mit der steigenden Zahl an diagnostizierten psychischen Störungen bei Kindern und was dies fĂŒr Schulen bedeutet. Hierbei ist der Bezugsrahmen deutlich erweitert: Das PhĂ€nomen wird nicht nur im Hinblick auf die Schule an sich beleuchtet, sondern auch fĂŒr KindergĂ€rten oder UniversitĂ€ten. Es wird darauf eingegangen, was eine solche Diagnose fĂŒr das Kind bedeutet und inwieweit es pĂ€dagogische Alternativen gibt, um eine solche Diagnose zu umgehen.

 

Buchtipp

Das Buch ist aus dem Literaturbestand der SaarlÀndischen UniversitÀts- und Landesbibliothek entleihbar.

Bildquelle: © derateru / pixelio.de

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Mobbingfalle Sozialstatus

17. April 2014 – 14:16 wal (592x aufgerufen)

Bunte Gummifiguren bilden einen Kreis, in dessen Mitte eine Figur isoliert steht.

Denkt man an Mobbing, so ist die Alltagsvorstellung, dass vor allen Dingen Außenseiter gemobbt werden. Dass dieses gĂ€ngige Bild jedoch nicht unbedingt ganz die RealitĂ€t abbildet, lĂ€sst eine neue Studie der University of California in Davis vermuten. An der Longitudinalstudie nahmen ĂŒber 4200 Jugendliche aus insgesamt 19 Schulen teil. Die SchĂŒler wurden im Rahmen der Untersuchung dazu aufgefordert, fĂŒnf Freunde zu nennen sowie fĂŒnf Menschen, zu denen sie in der letzten Zeit gemein waren und fĂŒnf Heranwachsende, die sich ihnen gegenĂŒber unfair verhielten. ZusĂ€tzlich wurde der soziale und psychologische Kontext der SchĂŒler miterhoben. Mit Hilfe der Daten waren die Wissenschaftler dazu in der Lage, die sozialen Netzwerke der Jugendlichen abzubilden und ihre jeweilige Rangordnung innerhalb des Netzwerkes zu ermitteln. In einem letzten Schritt untersuchten sie, in welchen sozialen Positionen die meisten Mobbingangriffe zu verzeichnen waren.

Ergebnis: Scheinbar wurden nicht nur Außenseiter gemobbt, sondern auch Jugendliche, die vermeintlich dabei waren, in der sozialen Rangordnung nach oben zu steigen.

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Mehr zum Thema „Mobbing“ finden Sie im Literaturbestand der SaarlĂ€ndischen UniversitĂ€ts -und Landesbibliothek.

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Bildquelle: © Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

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Neue Metaanalyse zur EffektivitÀt verschiedener Fördermöglichkeiten bei Legasthenie

14. MĂ€rz 2014 – 14:05 wal (837x aufgerufen)

Eine Hand hÀlt die Buchstaben A,B und C.

Kinder, die an einer Lese-Rechtschreib-SchwĂ€che leiden, bleiben im Schulsystem oft auf der Strecke. Da Lesen und Schreiben essentiell fĂŒr den Wissenserwerb in der Schule ist, werden ihre Noten in Mitleidenschaft gezogen. Sie besuchen daher hĂ€ufiger Haupt- oder Sonderschulen als andere Kinder, machen einen niedrigeren Berufsabschluss und bleiben beruflich meist hinter ihren kognitiven Möglichkeiten.

Von der Lese-RechtschreibschwĂ€che sind in Deutschland etwa fĂŒnf Prozent der Kinder betroffen. Es besteht Förderbedarf. Das Problem hierbei ist jedoch, dass es zwar viele Fördermöglichkeiten gibt, diese aber nur in Einzelstudien evaluiert wurden, so dass unklar ist, aus welcher Maßnahme das Kind den höchsten Gewinn ziehen kann.

Eine neu veröffentlichte Metastudie der Ludwig-Maximilians-UniversitĂ€t MĂŒnchen hat sich dieser Problematik angenommen. In die Studie wurden Einzelstudien zu 20 Förderverfahren aufgenommen. Ergebnis: Die Verfahren schienen jeweils nur bis zu einem bestimmten Grad effektiv zu sein, wobei eine lĂ€ngere Förderungszeit nachhaltiger zu sein scheint als eher kĂŒrzere Einheiten. Die besten Ergebnisse erzielte im Rahmen der Studie die sogenannte „phonics instruction“. Innerhalb dieser Übung soll ein GespĂŒr fĂŒr die Zuordnung verschiedener Laute zu Buchstaben vermittelt werden. Außerdem wird der Lesefluss trainiert.

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Mehr zum Thema Lese-Rechtschreib-Störung finden Sie im Literaturbestand der SaarlÀndischen UniversitÀts- und Landesbibliothek.

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Bildquelle: © S.Hofschlaeger / pixelio.de

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Vom Leidensdruck sozial Ă€ngstlicher SchĂŒler

7. November 2013 – 08:41 wal (578x aufgerufen)

Ein steinernes Gesicht, das vor Angst die Augen weit aufreißt.

Kinder mit einer Sozialphobie haben es in der Schule oft schwer. Durch ihre meist niedrige Beteiligung am Schulunterricht wird ihnen meist Desinteresse und fehlende Motivation unterstellt. Dass diese SchĂŒler jedoch unter einer Vielzahl von sowohl körperlichen als auch psychischen Symptomen leiden, daran denken die wenigsten LehrkrĂ€fte und Eltern. So gehören zu den typischen Begleiterscheinungen Herzklopfen, die Angst, sich zu blamieren und etwaige Erwartungen nicht erfĂŒllen zu können, ausgeprĂ€gtes Zittern, Übelkeit und Atemnot. Auch kann es zu Schwindelattacken kommen. Wird eine Sozialphobie rechtzeitig entdeckt, ist sie noch gut therapierbar. Bleibt das Problem jedoch unerkannt, so kann dies fĂŒr den Betroffenen weitreichende Folgen haben: Von niedrigen mĂŒndlichen Leistungen bis zu einer schlechten schulischen Laufbahn.

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Mehr zum Thema soziale Angst und Schulangst finden Sie im Literaturbestand der SaarlÀndischen UniversitÀts- und Landesbibliothek.

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Bildquelle: © Guenter Hamich / pixelio.de

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Sind Namen wirklich Schall und Rauch?

18. Juni 2013 – 09:30 kri (861x aufgerufen)

Stand voller Basecaps mit  Namen bedruckt

Dass „Kevin“ oder „Chantalle“ es nicht immer leicht haben, ist bekannt. Als Grund wird angenommen, dass diese Namen mit einem eher ungĂŒnstigen soziookönomischen Umfeld assoziiert werden. Doch britische Forscher habe eine neue ErklĂ€rung getestet. Sie vermuten, dass Jungsnamen mit tiefen, langen Vokalen z.B. George beliebter sind, weil sie einen Eindruck von GrĂ¶ĂŸe vermitteln. Eine große Statue gilt bei MĂ€nnern als attraktiv, wĂ€hrend kleine, zarte Frauen als besonders weiblich gelten. Deshalb werden bei MĂ€dchen kurze, feine Namen wie „Emily“ oder „Eve“ bevorzugt. Diese Hypothese ist aber erstmal auf den englischsprachigen Raum begrenzt.

 

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Bildquelle: © Paul-Georg Meister  / pixelio.de

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Die Vielfalt der Musiktherapie

19. April 2013 – 11:35 kri (930x aufgerufen)

Kleiner Junge mit Instrument

Die Einsatzgebiete der Musiktherapie können sich sehr vielfĂ€ltig gestalten. Bei Kindern mit einer Sprachstörung können Musiktherapeuten helfen Worte zu entdecken und zu gebrauchen. Mit einem Projekt von dem Freien Musikzentrum MĂŒnchen wurde auch der Einfluss auf das GemeinschaftsgefĂŒhl gezeigt. Dieser Befund wird auch von einer bisher noch unveröffentlichten Studie der UniversitĂ€t Frankfurt am Main unterstĂŒtzt, nach der die Konzentrationlesitung und der Klassenzusammenhalt von SchĂŒlern in Grundschulen mit einem stark ausgebauten Musikunterricht deutlich stĂ€rker ausgeprĂ€gt ist.

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Bildquelle: © moonlena / pixelio.de

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Forschungsprojekt: Der Grund fĂŒr das Töten

13. April 2013 – 09:55 kri (823x aufgerufen)

Polizeisperrzone

Was veranlasst einen jungen Menschen zum Amoklauf? Diese Frage will das neue Forschungsprojekt Target (Tat- und Fallanalysen hochexpressiver zielgerichteter Gewalt) untersuchen. Beteiligt sind Psychologen, Kriminologen, Forensiker, Soziologen, Polizisten und MedienverbĂ€nde. Genauer analysiert werden sollen alle FĂ€lle zielgerichteter Gewalt, die von EinzeltĂ€tern unter 25 Jahren in Deutschland seit 1999 verĂŒbt wurden. Die Experten hoffen wichtige Impulse fĂŒr die weitere Verbesserung der PrĂ€vention zu erhalten.

 

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Mit dem erschreckenden Thema des Amoklaufs befasst sich auch Ines Geipel in ihrem Buch „Der Amok-Komplex oder die Schule des Tötens“. Die Autorin fĂŒhrte vielschichtige Recherchen ĂŒber fĂŒnf AmoklĂ€ufe durch, darunter auch drei deutsche Tatorte (Erfurt, Emsdetten und Winnenden). Diese werden im Kontext zu der weltweiten Entwicklung des Amoklaufs gesetzt- von dem Massaker im norwegischen UtĂžya bin hin zum weit entfernten Port Arthur in Australien.

 

„Der Amok-Komplex oder die Schule des Tötens“ von Ines Geipel finden sich auch hier bei uns im Bestand.

 

 

Bildquelle: © Paul-Georg Meister / pixelio.de

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Bereits GrundschĂŒler leiden unter Stress

28. November 2012 – 16:44 kri (912x aufgerufen)

Grundschultafel

Stress- ein  Wort das scheinbar untrennbar von unserem Alltag ist. Die Anforderungen im Berufsleben steigen stetig und mit ihnen die Zahl der Burnout-Patienten. Genauso fĂŒhlen sich immer mehr Studenten und SchĂŒler entschöpft und entkrĂ€ftet. Leistungsdruck und Zukunftsangst beherrschen immer mehr Köpfe. Selbst die Kleinsten scheinen nicht verschont zu bleiben. Eine neue Studie hat gezeigt, dass bereits unter Zweit- und DrittklĂ€ssler aus der Grundschule sich fast jeder Vierte sich unter Druck fĂŒhle.

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Bidlquelle: © Dieter SchĂŒtz/ pixelio.de

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Mobbing in der Schule

23. November 2012 – 10:23 kri (2376x aufgerufen)

StrichmÀnchen boxt

Mobbing in der Schule ist ein hĂ€ufig diskutiertes Thema. Dabei geht es aber meist um SchĂŒler, die von ihren Klassenkameraden geschnitten und drangsaliert werden. Eine neue Befragung zeigt, dass Lehrer auch oft zum Opfer von persönlcihen Attacken werden. Von ĂŒber 1000 Befragten fĂŒhlten sich fast jeder FĂŒnfte drangsaliert. Der Terror geht oft von den Kollegen oder der Schulleitung aus. Eine Rolle spielen auch die Eltern der SchĂŒler.

Einen Artikel zu der Statistik finden Sie hier.

Und wenn Sie mehr darĂŒber erfahren wollen, wie man sich am besten gegen Mobbing zur Wehr setzt, empfehlen wir:

KrÀnkung am Arbeitsplatz: Strategien gegen Missachtung, Gerede und Mobbing von BÀrbel Wardetzki

Bildquelle: Gerd Altmann/ pixelio.de

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