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Neues Ergebnis: Tagesrhythmus bei Depressiven verschoben

21. Mai 2013 – 10:57 kri (1715x aufgerufen)

Mann verdeckt sein Gesicht mit der Hand

Patienten mit schweren Depressionen zeigen oft einen gestörten Tages-Nacht-Rhythmus auf. WĂ€hrend sie morgens nur schwer aufstehen können, liegen sie nachts oft wach im Bett. Die Innere Uhr des Menschens wird durch die AktivitĂ€t der Uhrengene gesteuert, die im 24-Rhythmus auf- und abschwingen. Dass diese bei klinisch depressiven Patienten außer Takt schwingen zeigt der Befund einer aktuellen US-Studie. Bei ĂŒber 50 Toten (Depressive und Gesunde) wurde ausgewertet, welche Gene zuletzt aktiv waren. WĂ€hrend bei der gesunden Kontrollstichprobe die AktivitĂ€t der Uhrengene entsprechend der Tages- bzw. Nachtzeit variierte, war dieser Zusammenhang bei der Stichprobe mit den depressiven Patienten nicht zu finden. Die Forscher sehen dies als Hinweis, dass Schlafstörungen bmehr als die reine Folgen der psychischen Symptome sind. Vielmehr können sie auch durch den verĂ€nderten Biorhythmus entstehen.

 

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Bildquelle: © Gerd Altmann  / pixelio.de

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Schlau im Schlaf?

4. MĂ€rz 2013 – 08:42 kri (685x aufgerufen)

Schlafendes Kind

In vielen Familien wird abends immer wieder der gleiche Kampf mit den Kindern gefĂŒhrt, wenn es darum geht frĂŒh ins Bett zu gehen. Die Kleinen fĂŒhlen sich noch gar nicht mĂŒde und können nicht nachvollziehen, wieso sie schlafen sollen. Wie wichtig aber der Schlaf fĂŒr  Kinder ist, zeigen wieder neue Ergebnisse einer Studie, die sich mit dem Lernen und Lernprozessen bei Kinder beschĂ€ftigt hat. In den Ergebnissen ist zu sehen, dass besonders ein wichtiger Lernschritt im Schlaf vollzogen wird: Der Übergang von unbewusst aufgenommen Informationen zu explizit verstandenen Wissen, was dann auch abrufbar ist.

 

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Bildquelle: © Sergej23/ pixelio.de

 

 

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Enzym beeintrĂ€chtigt Lernen und Denken bei MĂŒdigkeit

14. November 2009 – 15:06 Timo (1420x aufgerufen)

„Ein internationales Wissenschaftlerteam hat einen Ansatz zur Behandlung von GedĂ€chtnis- und Lernproblemen gefunden, wie sie hĂ€ufig mit Schlafmangel einhergehen. In Experimenten mit MĂ€usen stießen die Forscher um Ted Abel von der UniversitĂ€t von Pennsylvania in Philadelphia auf einen molekularen Mechanismus im Hippocampus – einer fĂŒr das GedĂ€chtnis und das Lernen wichtigen zentralen Schaltstelle im Gehirn. Dieser Mechanismus wird durch Schlafmangel massiv beeintrĂ€chtigt und könnte durch gezielte Blockade eines Hilfsstoffs namens „PDE4″ wieder in Gang gesetzt werden.“ (wissenschaft.de, 30.10.09)
WĂ€re da nicht auch Schlafen eine Alternative? 😉

http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/307855.html

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