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Auch im Schlaf aktiv

25. September 2014 – 00:01 wal (580x aufgerufen)

635342_web_R_K_B_by_Christiane Heuser_pixelio.deWie viel nimmt der Mensch wahr, wĂ€hrend er schlĂ€ft? Den Ergebnissen einer Untersuchung der Ecole Normale SupĂ©rieure in Paris zufolge mehr als bisher angenommen. Im Rahmen der Studie sollten die Probanden zunĂ€chst gehörte Begriffe den Kategorien „Tier“ bzw. „Objekt“ per Tastendruck zuordnen. Zeitgleich wurde das EEG der Teilnehmer aufgezeichnet. Der Rest des Versuchs fand im Schlaflabor statt: WĂ€hrend die Versuchspersonen schliefen, wurden ihnen wieder neue Begriffe aus den beiden Kategorien „Tier“ und „Objekt“ vorgespielt; parallel wurde ein neues EEG abgeleitet.

Bei der Auswertung wurden die beiden aufgenommenen EEGs miteinander verglichen. Da die im Wachzustand erhobenen EEG-Daten das typische Muster der HirnaktivitĂ€t der Versuchspersonen bei der Aufgabenlösung reprĂ€sentierten, konnten diese als VergleichsgrĂ¶ĂŸe herangezogen werden. Es zeigte sich, dass sich auch im Schlaf das entsprechende AktivitĂ€tsmuster  einstellte wie zuvor beim Lösen der Aufgaben im Wachzustand. Die Forscher deuten die Ergebnisse als Nachweis, dass auch im Schlaf Kategorisierungen möglich sind.

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Bildquelle: © Christiane Heuser / pixelio.de

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Chronotypen: Eher Morgenmuffel oder doch FrĂŒhaufsteher?

28. August 2014 – 14:04 wal (857x aufgerufen)

674778_web_R_K_B_by_Rainer Sturm_pixelio.deDie einen Menschen stehen gerne frĂŒh auf und verschwinden abends wieder frĂŒh im Bett. Die anderen schlafen den grĂ¶ĂŸten Teil des Morgens und sind nachts sehr lange aktiv. Der grĂ¶ĂŸte Teil der Menschen liegt jedoch zwischen diesen beiden Extrempolen. Zu welcher Gruppe jemand gehört, wird durch seinen individuellen Schlaf-Wach-Rhythmus bestimmt. Neben den individuellen AusprĂ€gungen, verĂ€ndert sich dieser auch ĂŒber die Lebensspanne. WĂ€hrend wir meist im jungen Erwachsenenalter eher nachtaktiv sind, gehen Kinder und Ă€ltere Menschen meist gerne frĂŒher ins Bett, stehen dafĂŒr aber auch wieder frĂŒher auf. Auch der Schlaf verĂ€ndert sich: Den meisten Schlaf benötigen Kinder: Sie schlafen im Schnitt acht bis neun Stunden pro Nacht; je Ă€lter der Mensch jedoch wird, desto weniger Schlaf benötigt er: So schlafen ĂŒber AchtzigjĂ€hrige im Schnitt etwa nur noch sechs Stunden pro Nacht.

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Mehr zum Thema „Schlaf“ finden Sie im Literaturbestand der SaarlĂ€ndischen UniversitĂ€ts- und Landesbibliothek.

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Bildquelle: © Rainer Sturm / pixelio.de

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Sind TrÀume kontrollierbar?

15. Mai 2014 – 10:52 wal (733x aufgerufen)

Bootssteg mit einem Einstieg, um im Meer schwimmen zu können.

TrĂ€ume passieren. Wir können sie weder Ă€ndern, noch sind wir uns bewusst, ĂŒberhaupt zu trĂ€umen. Meist vergessen wir ihren Inhalt sogar relativ schnell wieder. Im Rahmen einer Studie des UniversitĂ€tsklinikums Göttingen schafften es Forscher nun, Menschen bewusst trĂ€umen zu lassen. Hierzu mussten die Probanden vier NĂ€chte im Klinikum ĂŒbernachten. In der letzten Nacht wĂ€hrend der REM-Schlafphase wurde ihnen dann mittels transkranieller Wechselstromstimulation Teile des Frontalhirns angeregt.

Ergebnis: Ein großer Teil der Probanden berichteten ĂŒber luzide TrĂ€ume. Außerdem konnten kurz nach der Hirnstimulation VerĂ€nderungen im EEG-Muster der Probanden nachgewiesen werden: Es traten vermehrt sogenannte Gamma-Schwingungen auf.

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Unter luziden TrĂ€umen versteht man TraumzustĂ€nde, bei denen sich der Schlafende ĂŒber sein TrĂ€umen bewusst ist und kontrollierend in die Handlung eingreifen kann.

Bildquelle: © Rainer Sturm / pixelio.de

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Neues aus der Schlafforschung

17. April 2014 – 15:10 wal (828x aufgerufen)

Ein Wecker auf einem Tisch. Im Hintergrund sieht man BettwÀsche.

Wenn wir schlafen, verarbeitet unser Gehirn Informationen, die tagsĂŒber aufgenommen wurden. Neu Gelerntes wird zum Teil vom Kurzzeit- in das LangzeitgedĂ€chtnis ĂŒbertragen.

Neueren Studien zufolge scheint es sogar möglich zu sein, den Lernerfolg weiter zu erhöhen, indem das am Tag Gelernte wÀhrend dem Schlafen noch einmal wiedergegeben wird. Wurde z.B. eine am Tag eingeprÀgte Melodie wÀhrend dem Schlaf gespielt, konnten sich die Versuchspersonen am darauffolgenden Tag besser an diese Klangfolge erinnern.

Auf der Grundlage dieser Forschungsergebnisse fĂŒhrten nun Forscher der City University of New York eine Studie mit Ratten durch. Innerhalb des Versuchsaufbaus wurde den Tieren das Erkennen bestimmter GerĂŒche beigebracht. Schliefen die Ratten spĂ€ter, wurden ihnen entweder die zuvor gelernten GerĂŒche neu prĂ€sentiert oder aber völlig fremde Duftmotive. Die Frage war nun, wie sich die fremden DĂŒfte wĂ€hrend dem Schlafen auf die Konsolidierung der zuvor gelernten GerĂŒche auswirken wĂŒrde.

Es zeigte sich, dass die Tiere, die ĂŒbereinstimmende Informationen erhalten hatten, sich besser an die gelernten DĂŒfte erinnern konnten. Die Ratten jedoch, die Störinformationen erhielten, hatten auch spĂ€ter deutliche Probleme dabei, neue und bereits gelernte Duftnoten voneinander zu unterscheiden.

 

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Mehr zum Thema „Schlaf und Kognition“ finden Sie im Literaturbestand der SaarlĂ€ndischen UniversitĂ€ts- und Landesbibliothek.

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Bildquelle: © Alexandra H. / pixelio.de

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Junge Nachteulen neigen zu schulischen und emotionalen Problemen

19. November 2013 – 00:01 wal (885x aufgerufen)

Ein junger Mann sitzt nachts auf einem Dachvorsprung und betrachtet die Umgebung.

Eine neu veröffentlichte Longitudinalstudie mit etwa 2700 Probanden lĂ€sst vermuten, dass spĂ€te Zubettgehzeiten in jungen Jahren scheinbar des Öfteren mit schulischen und emotionalen Problemen einhergehen. Die Studie stĂŒtzt sich hierbei auf Daten, die seit 1994 in der  National Longitudinal Study of Adolescent Health erhoben werden. Die Werte der Jugendlichen wurden jeweils zu drei Zeitpunkten aufgenommen: Zu Beginn der PubertĂ€t, ein Jahr spĂ€ter und im jungen Erwachsenenalter. Dabei wurden die Schlafgewohnheiten der Probanden mit ihrer emotionalen, schulischen und sozialen Entwicklung in Beziehung gesetzt.

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Die Studie wurde im „Journal of Adolescent Health“ online veröffentlicht.

Mehr zum Thema Schlaf und circadiane Rhythmen finden Sie im Bestand der SaarlÀndischen UniversitÀts- und Landesbibliothek.

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Bildquelle: © Marco Barnebeck (Telemarco) / pixelio.de

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TV-Tipp „Kino im Kopf – Warum trĂ€umen wir?“

24. September 2013 – 09:03 kri (690x aufgerufen)

Kissen mit "Schlaf gut" bestickt

Wer schon mal schweißgebadet mit Herzklopfen nach einem Alptraum aufgewacht ist, weiß wie stark TrĂ€ume uns beeinflussen können. So kann man nach einer Nacht voller wirrer TrĂ€ume sich mĂŒde und kaputt fĂŒhlen, obwohl man doch lang genug geschlafen hat.

TrĂ€umen – was geschieht wĂ€hrend der Nacht im unseren Gehirn? Die Sendung „Faszination Wissen“ ist der Sache auf den Grund gegangen. Gezeigt werden Mediziner, Mathematiker und Psychologen gehen, die mit Kernspintomografen, HirnstrommessgerĂ€ten und Fragebögen versuchen das RĂ€tsel zu lösen.

 Zur Sendung

Bildquelle: © Dieter SchĂŒtz  / pixelio.de

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Mithilfe MRT erstmals TrĂ€ume entschlĂŒsselt

12. April 2013 – 07:54 kri (649x aufgerufen)

schlafender Mann

Seit jeher geht vom TrĂ€umen wĂ€hrend des Schlafes eine gewisse Faszination aus. Beispielhaft ist auch die FĂŒlle von Ratgebern, die versucht den Inhalt der TrĂ€ume zu deuten. In einer japanischen Studie konnten nun erstmals mithilfe der Magnetresonanztomograhpie (kurz MRT) einzelne Traumbilder  vorausgesagt werden. Erstaunlich war die hohe Trefferwahrscheinlichkeit um 70%.

 

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Bildquelle: Helga Gross/ pixelio.de

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Warum wir in mĂŒden Phasen besonders kreativ sind

31. Oktober 2012 – 13:40 kri (861x aufgerufen)

Schlafende SchĂŒler

Geniestreiche gelingen eher gegen die biologische Uhr. Eine Studie hat nachgewiesen: Das Gehirn arbeitet nĂ€mlich im wachen Zustand analytisch, im mĂŒden bedient es sich aus der Trickkiste.

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Bildquelle: © Reinhold Kiss/ pixelio.de

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NĂ€chtliches DĂ€mmerlicht als Risikofaktor fĂŒr Depressionen

3. August 2012 – 10:30 kri (932x aufgerufen)

Eine Laterne in der Nacht

Neuste Forschungsergebnisse von der Ohio State University zeigen, dass nĂ€chtliches DĂ€mmerlicht das Risiko einer Depression erhöhen kann. Dagegen hat Dunkelheit wĂ€hrend der Nacht einen schĂŒtzenden Effekt auf unsere Gesundheit. In Ihrem Versuch setzten die Forscher Hamster mehrere Wochen einer Lichtquelle aus, deren StĂ€rke  mit der eines Fernseher in einem dunklen Zimmer vergleichbar war. Nach wenigen Wochen zeigten sie depressionsĂ€hnliche Symptome. Die Forscher gehen davon aus, dass beim Menschen sich Ă€hnliche Effekte zeigen werden.

Die genaue Studie finden Sie hier

Aber was denken Sie? Kann man solche Ergebnisse wie diese mit den Hamstern einfach auf den Menschen ĂŒbertragen? Oder sollte man mit der Generalisierung solcher Effekte vorsichtig sein?

Bildquelle: © BÀrbel Jobst/ pixelio.de

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Warum „drĂŒber schlafen“ nicht immer eine gute Idee ist

18. Januar 2012 – 19:28 tom (1046x aufgerufen)

Allgemeine Annahme widerlegt: Der Rat „Schlaf mal drĂŒber“ ist zumindest bei schlimmen Erlebnissen eher kontraproduktiv.

Zum Artikel…

Bildquelle: © Sarah Blatt  / pixelio.de

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