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Durchs Netz gefallen

1. August 2014 – 13:28 wal (438x aufgerufen)

683388_web_R_K_B_by_wobigrafie_pixelio.deDie sogenannte Seewolf-Studie hat sich zum Ziel gesetzt, zu analysieren, inwieweit ergriffene UnterstĂŒtzungsmaßnahmen und Versorgungssysteme der aktuellen Situation Obdachloser gerecht werden. Hierbei wurden 232 Betroffene befragt. Sie sollten Auskunft ĂŒber ihre Herkunft und Familie geben. Außerdem wurden sie sowohl psychologisch als auch körperlich untersucht. Es zeigte sich, dass alleine 55% der Befragten unter einer Persönlichkeitsstörung litten. Auch zahlreiche andere psychische Störungen wurden diagnostiziert. Diese reichten von Schizophrenie, ĂŒber SĂŒchte bis hin zu Depressionen. Die PrĂ€valenzraten waren hierbei sehr viel höher als bei der Gesamtbevölkerung. Die Forscher leiteten aus den Ergebnissen ab, dass zum einen die psychiatrische Betreuung in Institutionen der Obdachlosenhilfe erhöht werden sollte und zum anderen eine Wohnform angeboten werden mĂŒsste, die den Betroffenen schĂŒtzt.

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Bildquelle: © wobigrafie / pixelio.de

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Auswirkungen von Schlafentzug

1. August 2014 – 12:58 wal (588x aufgerufen)

668527_web_R_K_B_by_Rainer Sturm_pixelio.deBleiben wir lĂ€nger als 24 Stunden wach, so leidet unser Konzentrationsvermögen stark. Dass wir aber auch Symptome aufweisen, die der Schizophrenie Ă€hnlich sind, fand nun ein Forscherteam der UniversitĂ€t Bonn in Kooperation mit dem King’s College in London heraus. Hierzu wurden 24 Probanden zu zwei Terminen eingeladen. In einem ersten Termin musste eine Nacht im Schlaflabor durchgeschlafen werden. Im zweiten Termin wurden die Versuchspersonen mit Hilfe von beispielsweise Spielen oder SpaziergĂ€ngen wach gehalten. Am nĂ€chsten Tag wurde dann mit ihnen eine PrĂ€pulsinhibition sowie eine Befragung zu ihren EindrĂŒcken durchgefĂŒhrt.

Ergebnis: Die PrĂ€pulsinhibition der Probanden war beeintrĂ€chtigt. Außerdem wurden GerĂŒche, Zeit, Licht und Farben anders wahrgenommen. Einige Versuchspersonen berichteten ebenfalls von GedankensprĂŒngen.

Zur Messung der PrĂ€pulsinhibition trĂ€gt der Proband einen Kopfhörer. Irgendwann ertönt ein lautes GerĂ€usch, das in der Regel eine Schreckreaktion bei der Versuchsperson auslöst. Der Proband ist dabei mit Elektroden verbunden, die Muskelkontraktionen im Gesicht erfassen. Wird die Schreckreaktion ausgelöst, messen die Elektroden quasi, wie stark die Muskelkontraktionen hierbei sind. Wird der Teilnehmer einem PrĂ€puls – ein schwacher Reiz – vor dem lauten GerĂ€usch ausgesetzt, so fĂ€llt beim Gesunden die Schreckreaktion meist schwĂ€cher aus. Die PrĂ€pulsinhibition ist mit der Filterfunktion des Gehirns assoziiert und schĂŒtzt uns vor ReizĂŒberflutungen. Bei Schizophreniepatienten funktioniert dieser Filter jedoch nicht mehr entsprechend.

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Bildquelle: © Rainer Sturm / pixelio.de

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Wenn Schizophrenie zur beruflichen Ausgrenzung fĂŒhrt

13. MĂ€rz 2014 – 10:28 wal (635x aufgerufen)

Gelbe Mensch-Ärger-Dich-Nicht-Spielsteine sind in zwei Reihen aufgestellt. Die erste Reihe wird von einem schwarzen Spielstein unterbrochen.

Menschen, die die Kriterien einer Schizophreniediagnose erfĂŒllen, werden scheinbar immer öfter sozial und beruflich ausgegrenzt. Diesen Schluss stĂŒtzt zumindest eine neu veröffentlichte Studie der UniversitĂ€t Greifswald. Die Studie entstand in Zusammenarbeit mit Leipziger Wissenschaftlern. Die Forscher verglichen Umfragewerte von 1990 mit neu erhobenen Werten aus dem Jahre 2011. Dabei stieg die Zahl der Menschen, die nicht mit an Schizophrenie leidenden Personen zusammenarbeiten wollten, von 20% auf 31% an. Auch gaben ĂŒber 50% der Umfrageteilnehmer an, dass sie einen Menschen mit dieser Diagnose ungern einem Freund vorstellen wĂŒrden.

Die soziale Ablehnung im Bezug auf andere psychische Störungsbilder blieb laut den Umfragewerten unverÀndert. Dennoch zeigt sich auch bei anderen Diagnosen die deutliche Tendenz zur sozialen Ausgrenzung.

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Bildquelle: © Harry Hautumm /pixelio.de

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Wenn eine spÀte Vaterschaft zum Gesundheitsrisiko wird

6. MĂ€rz 2014 – 08:54 wal (564x aufgerufen)

Eine rote Spielfigur steht abseits einer Gruppe anderer Spielfiguren.

Gerade Hochschulabsolventen bekommen ihre Kinder eher spĂ€t. Der Gedanke ist einfach: Erst Karriere machen, um eine solide Basis zu schaffen und dann eine Familie grĂŒnden. Dass diese Art der Familienplanung jedoch zu Gesundheitsrisiken auf Seiten des neugeborenen Kindes fĂŒhren kann, zeigt eine neue Studie der Indiana University in Bloomington. Im Rahmen eben dieser Studie wurden Daten einer Kohortenstudie ausgewertet, die alle Kinder, die in Schweden zwischen den Jahren 1973 und 2001 auf die Welt kamen, beinhaltet. Betrachtet wurde konkret beruflicher Werdegang sowie aufgetretene psychische Störungen und Krankheiten. Es zeigte sich, dass in der Gruppe der Ă€lteren VĂ€ter hĂ€ufiger Probleme des Nachwuchses im Berufsleben sowie psychische Störungen auftraten. Dieser Effekt zeigte sich unabhĂ€ngig vom sozioökonomischen Status, der Bildung oder der Lebensweise der Eltern.

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Bildquelle: © segovax / pixelio.de

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Buchtipp: “ Schizophrenie ist scheiße, Mama!“

17. August 2013 – 18:27 kri (1386x aufgerufen)

Junge Frau mit Alkohol und Tabletten

Janine Berg-Peers Tochter erkrankt an Schizophrenie, als sie 17 ist. In einem Interview mit faz.net spricht die Autorin ĂŒber das Leben mit ihrer kranken Tochter- ĂŒber Vorurteile, SchuldgefĂŒhle und das ĂŒberwĂ€ltigende GefĂŒhl der Machtlosigkeit.

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Das Buch finden Sie auch in der Sulb.

“ Schizophrenie ist scheiße, Mama!“- Vom Leben mit meiner psychisch erkrankten Tochter von Janine Berg-Peer

Bildquelle: © Petra Bork / pixelio.de

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Buchtipp: Er sah DĂ€monen – dann tötete er seinen Vater

2. Februar 2012 – 12:00 tom (1116x aufgerufen)

Mathias Illigen litt an paranoider Schizophrenie. Im Wahn erschlug er seinen Vater. Heute lÀsst ihn seine Tat nicht los.

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Veranstaltung: „Die subjektive Seite der Schizophrenie“

20. Dezember 2011 – 21:12 tom (1117x aufgerufen)

Vom 22. bis 24. Februar 2012 findet in der Hansestadt Stralsund ein dreitÀgiger Kongress zur Schizophrenie statt, einer schweren psychischen Erkrankung.

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Stadtleben: Urbane Seelennöte

14. Dezember 2011 – 13:39 tom (3494x aufgerufen)

Rund um den Globus nimmt die VerstĂ€dterung seit Jahrzehnten zu. Gleichzeitig mehren sich Hinweise darauf, dass das Leben in Ballungszentren die Psyche belastet. Andreas Meyer-Lindenberg vom Mannheimer Zentralinstitut fĂŒr Seelische Gesundheit erklĂ€rt, was im Gehirn gestresster GroßstĂ€dter schieflĂ€uft.

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Bildquelle: © Bildpixel / PIXELIO

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Schizophrenia and epilepsy have ’strong link‘

3. Oktober 2011 – 12:28 tom (989x aufgerufen)

People with schizophrenia are six times more likely to develop epilepsy, says a study which finds a strong relationship between the two diseases.

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Studie ermöglicht neue Einblicke in die Genetik der Schizophrenie

3. Oktober 2011 – 12:23 tom (1350x aufgerufen)

Ein internationales Konsortium bestehend aus 190 Forschern von 135 Institutionen, unter anderem vom Queensland Brain Institute, haben neue Erkenntnisse zur EntschlĂŒsselung der genetischen Grundlagen der Krankheit gewonnen.

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Bildquelle: © henning schmidt / PIXELIO

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