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Lese-Rechtschreibstörung kein zusammenhängendes Störungsbild?

11. November 2014 – 00:01 wal (504x aufgerufen)

Die Lese-Rechtschreibstörung wird oft als zusammenhängendes Störungsbild wahrgenommen. Zwar gibt es beispielsweise auch isolierte Rechtschreibstörungen, der gesellschaftliche Fokus liegt jedoch eher auf der Lese-Rechtschreibstörung. Lesestörung und Rechtschreibstörung scheinen jedoch noch weniger miteinander zusammenzuhängen, als bisher vermutet. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie des Forschungszentrums IDeA.

F√ľr die Studie wurden insgesamt √ľber 465 Kinder, von denen eine Gruppe Lernst√∂rungen aufwies,¬† in einer L√§ngsschnittstudie untersucht. Die erste Erhebung fand im Jahre 2011 statt, als die Kinder noch die zweite Klasse besuchten. Seitdem wurden j√§hrlich kognitive Daten der Probanden sowie ihr momentaner Lernstand erhoben.

Ergebnis: Es zeigte sich, dass die Kinder mit Lernstörung je nach Art der Störung scheinbar in unterschiedlichen Prozessen ihres Arbeitsgedächtnis Probleme hatten. So schienen Kinder mit Leseproblemen eher Einschränkungen in der zentralen Exekutive aufzuweisen, während Kinder mit Rechenstörung eher Probleme mit der Phonologischen Schleife zu haben schienen.

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Die Phonologische Schleife wird mit dem Verarbeiten sprachlicher Informationen assoziiert.

Die Zentrale Exekutive hingegen wird mit dem Abruf von Daten aus dem Gedächtnis sowie der Koordination von zeitgleichen, jedoch unterschiedlichen Handlungen in Verbindung gebracht.

 

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Legasthenie- Therapieerfolg: Neuer Einsatz von Computerspielen

13. März 2013 Р15:12 kri (1011x aufgerufen)

 

Computerspiele

Action-Video- oder Computerspiele haben keinen guten Ruf. In den Medien oft als Killer-Spiele verschrien, wird ihnen nachgesagt die Entwicklung von Kindern, besonders das Aggressionverhalten, negativ zu beeinflussen. Ein Studie aus Italien bietet aber neue Befunde zum Umdenken. Die Forscher setzten die Spiele in der Therapie von Kindern mit Legasthenie, der Lese-Recht-Schreibschwäche, ein und konnten zeigen, dass diese neue und innovative Therapie viele bessere Erfolge  als die bisherigen Modelle erzielten. Die Forscher denken, dass die Spiele die Aufmerksamkeitsgabe, die bei Kindern mit Legasthenie vermutlich schäwcher ist, fördern.

 

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Wenn Sie mehr √ľber Legasthenie oder anderen Lernst√∂rungen lesen m√∂chten, empfehlen wir folgendes Werk aus unserem Bestand:

„Lega…WAS?- Kinder mit Lernst√∂rungen verstehen, f√∂rdern und st√§rken“

 

Bildquelle: © Gerd Altmann/dezignus.com/ pixelio.de

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