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Welchen Wert haben Brett- und Computerspiele wirklich?

26. Juni 2014 – 13:05 wal (621x aufgerufen)

687799_web_R_K_B_by_Lupo_pixelio.deGlaubt man der öffentlichen Meinunung, so kann man kaum einen guten Aspekt an Computerspielen finden. Dass jedoch Spiele allgemein, Computerspiele eingeschlossen, durchaus einen pĂ€dagogischen und kognitiven Wert haben können, wird hierbei oft ĂŒbersehen. So werden beispielsweise bei Ego-Shootern Reaktionsgeschwindigkeiten oder bei Schach strategisches Denken trainiert. Da es sich meist um sehr spezifische „Trainings“ handelt, ist jedoch der Transfer auf andere Aufgaben nicht immer gegeben. Die Transfereffekte sind daher oft eher niedrig anzusiedeln.

Ein höherer Transfer kann jedoch in zwei FÀllen erreicht werden. Dies kann zum einen das Vorliegen von Defiziten in den Bereichen sein, die durch das Spiel trainiert werden sollen.

Zum anderen können Spiele ihr Potential dann entfalten, wenn mehrere Anforderungen an den Spieler gestellt werden, so z.B. Reaktionsgeschwindigkeit, Aufmerksamkeit und strategisches Denken. Wendet der Spieler die geforderten FĂ€higkeiten auch wirklich an, kann dies förderlich fĂŒr den Transfer auf Alltagssituationen sein.

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Buchtipp

Mehr zum Thema „Psychologie und Computerspiele“ finden Sie im Literaturbestand der SaarlĂ€ndischen UniversitĂ€ts- und Landesbibliothek.

Bildquelle: © Lupo / pixelio.de

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Ego-Shooter fördern blitzschnelle Entscheidungen

14. September 2010 – 12:01 Timo (2073x aufgerufen)

„Die Spiele mögen manchen verstören, doch Ego-Shooter fördern die Leistung des Gehirns. Die Spieler verarbeiten SinneseindrĂŒcke besonders rasch und können dann blitzschnelle Entscheidungen treffen. Bei Strategie- und Rollenspielen bleibt der Effekt aus, weil sie viel vorhersehbarer sind.“ (spiegel.de, 14.09.10)

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,717274,00.html

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Reagieren klappt schneller als Agieren

15. April 2010 – 10:25 Timo (973x aufgerufen)

Wenn ein Ă€ußerer Faktor eine Handlung herausfordert, wird diese schneller ausgefĂŒhrt, als wenn die gleiche Handlung als geplante Tat, ohne Anstoß von außen, erfolgt. Zu diesem Schluss ist ein internationales Forscherteam bei Reaktionstests gekommen (vgl. wissenschaft.de, 06.04.10)

http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/309696.html

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