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Auswirkungen von Schlafentzug

1. August 2014 – 12:58 wal (590x aufgerufen)

668527_web_R_K_B_by_Rainer Sturm_pixelio.deBleiben wir lĂ€nger als 24 Stunden wach, so leidet unser Konzentrationsvermögen stark. Dass wir aber auch Symptome aufweisen, die der Schizophrenie Ă€hnlich sind, fand nun ein Forscherteam der UniversitĂ€t Bonn in Kooperation mit dem King’s College in London heraus. Hierzu wurden 24 Probanden zu zwei Terminen eingeladen. In einem ersten Termin musste eine Nacht im Schlaflabor durchgeschlafen werden. Im zweiten Termin wurden die Versuchspersonen mit Hilfe von beispielsweise Spielen oder SpaziergĂ€ngen wach gehalten. Am nĂ€chsten Tag wurde dann mit ihnen eine PrĂ€pulsinhibition sowie eine Befragung zu ihren EindrĂŒcken durchgefĂŒhrt.

Ergebnis: Die PrĂ€pulsinhibition der Probanden war beeintrĂ€chtigt. Außerdem wurden GerĂŒche, Zeit, Licht und Farben anders wahrgenommen. Einige Versuchspersonen berichteten ebenfalls von GedankensprĂŒngen.

Zur Messung der PrĂ€pulsinhibition trĂ€gt der Proband einen Kopfhörer. Irgendwann ertönt ein lautes GerĂ€usch, das in der Regel eine Schreckreaktion bei der Versuchsperson auslöst. Der Proband ist dabei mit Elektroden verbunden, die Muskelkontraktionen im Gesicht erfassen. Wird die Schreckreaktion ausgelöst, messen die Elektroden quasi, wie stark die Muskelkontraktionen hierbei sind. Wird der Teilnehmer einem PrĂ€puls – ein schwacher Reiz – vor dem lauten GerĂ€usch ausgesetzt, so fĂ€llt beim Gesunden die Schreckreaktion meist schwĂ€cher aus. Die PrĂ€pulsinhibition ist mit der Filterfunktion des Gehirns assoziiert und schĂŒtzt uns vor ReizĂŒberflutungen. Bei Schizophreniepatienten funktioniert dieser Filter jedoch nicht mehr entsprechend.

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Bildquelle: © Rainer Sturm / pixelio.de

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Buchtipp: Er sah DĂ€monen – dann tötete er seinen Vater

2. Februar 2012 – 12:00 tom (1117x aufgerufen)

Mathias Illigen litt an paranoider Schizophrenie. Im Wahn erschlug er seinen Vater. Heute lÀsst ihn seine Tat nicht los.

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Cannabiskonsum kann das Psychoserisiko verdoppeln

10. MĂ€rz 2011 – 08:30 tom (2189x aufgerufen)

Menschen, die in ihrer Jugend Cannabis konsumieren erhöhen ihr Risiko dramatisch an einer Psychose zu erkranken.

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Weitere Informationen zum Thema per Audiostream von BBC-Radio:

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Schizophrenie: Wurzeln des Wahns

20. April 2010 – 10:52 Timo (1359x aufgerufen)

„Etwa 13.000 Menschen werden in Deutschland Jahr fĂŒr Jahr mit der Diagnose Schizophrenie konfrontiert. Mediziner wie Thomas Nickl-Jockschat von der RWTH Aachen versuchen herauszufinden, welche Genvarianten zu der Erkrankung beitragen und wie die Störung sich im Gehirn auswirkt.“ (spiegel.de, 14.04.10)

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,684035,00.html

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Traumwelten

24. Dezember 2009 – 08:45 Timo (1579x aufgerufen)

„Manche sehen in wachem Zustand Bilder und hören Stimmen, die andere nicht sehen oder hören. Nicht nur bei psychisch Kranken und im Drogenrausch verschwimmen die Grenzen zwischen Imagination und Wirklichkeit.“ (spiegel.de, 19.12.09)

http://www.spiegel.de/spiegelwissen/0,1518,660648,00.html

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Schizophrenie und ĂŒberaktives Immunsystem

27. November 2009 – 11:39 Timo (2486x aufgerufen)

Wie schwedische Forscher hausgefunden haben, könnte Schizophrenie zumindest teilweise auf eine Immunreaktion im Gehirn zurĂŒckzufĂŒhren sein. Die Wissenschaftler fanden bei Patienten, die gerade ihren ersten psychotischen Schub hatten, durch eine Untersuchung der Gehirn-RĂŒckenmarks-FlĂŒssigkeit eine ÜberaktivitĂ€t des Immunsystems. Sollten sich diese Befunde in weiteren Studien bestĂ€tigen, könnte dies ganz neue Möglichkeiten zur Therapie dieser psychischen Störung eröffnen.

http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/308476.html

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Die Rolle der Angehörigen bei der Gesundung von Schmerzpatienten

5. November 2009 – 07:49 Timo (1268x aufgerufen)

„Das Verhalten des Partners kann ĂŒber Wohl und Wehe von Schmerzpatienten mit entscheiden: Soziale UnterstĂŒtzung hilft im Kampf gegen den Schmerz, ĂŒbermĂ€ĂŸige Besorgnis oder auch Bestrafung verschlimmern aber die Situation. Das haben Studien ergeben, die Spezialisten beim Deutschen Schmerzkongress in Berlin vorstellten.“ (idw-online.de, 24.10.09) Ähnliche Effekte wurden auch schon bei verschiedenen psychischen Störungen wie z.B. Schizophrenie, Essstörungen und Depressionen entdeckt. Man spricht in diesem Zusammenhang vom Expressed Emotion Konzept. Man erinnere sich in diesem Zusammenhang an den im PsychoLog bereits vorgestellten Artikel zu Essstörungen. Auch hier spielt die Familie eine entscheidende Rolle bei der Gesundung.

http://idw-online.de/pages/de/news337930

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Genie und Wahnsinn liegen nahe beieinander

8. Oktober 2009 – 08:23 Timo (3343x aufgerufen)

„Ein ungarischer Forscher hat möglicherweise entdeckt, warum Genie und Wahnsinn hĂ€ufig so eng beieinander liegen: Ein Gen, von dem bereits bekannt ist, dass es die Wahrscheinlichkeit fĂŒr Psychosen erhöht, scheint auch die KreativitĂ€t zu fördern. Das schließt der Psychologe Szabolcs KĂ©ri aus den Ergebnissen einer Studie mit 200 Freiwilligen, bei denen er verglich, welche Variante dieses Gens im Erbgut vorlag und wie kreativ der Betroffene war. Genau die Gruppe erreichte die meisten KreativitĂ€tspunkte, deren Genvarianten auch mit dem höchsten Psychose-Risiko in Verbindung gebracht wird.“ (wissenschaft.de, 03.10.09)

http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/307416.html

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Zwischen Wahrheit und Wahn: Klartraum-Studie bringt neue Einblicke ins Gehirn

10. September 2009 – 10:37 Timo (2995x aufgerufen)

„Manche Menschen werden sich beim TrĂ€umen bewusst, dass sie sich in einem Traum befinden. Erstmals haben Wissenschaftler der UniversitĂ€ten Bonn, Darmstadt und Mainz sowie der Harvard Medical School jetzt gezeigt, dass das Gehirn bei sogenannten „KlartrĂ€umen“ zwei BewusstseinszustĂ€nde gleichzeitig einnimmt. Das schlafende Gehirn trĂ€umt und unternimmt zeitgleich eine kritische Bewertung und RealitĂ€tsĂŒberprĂŒfung dieser Traumphantasien. Diese Ergebnisse sind theoretisch interessant, sie haben jedoch auch wichtige klinische Implikationen, zum Beispiel fĂŒr die Behandlung von AlptrĂ€umen und das VerstĂ€ndnis von Psychosen. Der Artikel erscheint in der September-Ausgabe der Zeitschrift „Sleep“.“ (idw-online.de, 29.08.09)

http://idw-online.de/pages/de/news329669

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Schizophrene Gene

6. August 2009 – 13:52 Timo (1216x aufgerufen)

„Jeder Hundertste erkrankt an einer schizophrenen Psychose. Die Ursache dafĂŒr ließ sich bislang nicht klĂ€ren. Jetzt sind Forscher im Erbgut von Patienten fĂŒndig geworden.“ (Zeit Online, 24.07.09)

http://www.zeit.de/online/2009/27/schizophrenie-erbgut?page=1

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