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Spruch der Woche

17. November 2014 – 00:01 wal (488x aufgerufen)

„Die Neugier steht immer an erster Stelle eines Problems, das gelöst werden will.“

Galileo Galilei (1564-1642), italienischer Physiker, Mathematiker, Philosoph und Astronom.

 

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Einfluss der Psyche auf Asthma

5. November 2014 – 00:01 wal (525x aufgerufen)

Die Psyche hat scheinbar Einfluss auf einige medizinische Leiden wie Asthma oder Allergien. Diese Annahme gibt es schon lĂ€nger. Eine neue Studie einer US-amerikanischen Forschergruppe konnte diese Vermutung nun weiter stĂŒtzen. Hierzu wurden Asthmatiker zunĂ€chst in zwei Gruppen unterteilt und im Anschluss einem sehr starken Duftstoff ausgesetzt, der allerdings harmlos war. Der einen Gruppe wurde nun erzĂ€hlt, dass der Duft therapeutisch sei, daher die Symptome von Asthma verbessern wĂŒrde. Die andere Gruppe hingegen hörte das Gegenteil: Der Duft wĂŒrde die Symptome von Asthma noch weiter verstĂ€rken.

Ergebnis: Probanden, die in der zweiten Gruppe waren – also annahmen, der Duft sei schĂ€dlich fĂŒr sie -, zeigten stĂ€rkere subjektiv empfundene Symptome des Asthmas. Gleichzeitig verschlimmerte sich jedoch auch die EntzĂŒndung der Atemwege. Dies war bei Probanden in der therapeutischen Gruppe nicht der Fall. Sie zeigten keine stĂ€rkere EntzĂŒndung der Atemwege.

Das Ergebnis deutet daraufhin, dass unser Körper entsprechend den Erwartungen reagiert, die er mit einem bestimmten Duft verbindet.

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Wenn das Aussehen die Wahrnehmung beeinflusst

29. Oktober 2014 – 00:01 wal (568x aufgerufen)

Der Fall machte Schlagzeilen. Ein Mann, mehrfach vorbestraft, wurde innerhalb kurzer Zeit zum Internetstar. Ungeachtet seiner Taten schwĂ€rmten viele ĂŒber sein Aussehen und fassten Vertrauen. Doch wie kann es möglich sein, dass Menschen Vertrauen zu einem Mann fassen nur aufgrund seiner Ă€ußeren Erscheinung?

Ein Blick in die aktuelle Forschung bietet weitere Erkenntnisse. So legen aktuelle Studien beispielsweise nahe, dass Menschen, deren GesichtszĂŒge nur wenig Vertrauen in anderen hervorrufen, bei polizeilichen GegenĂŒberstellungen eher beschuldigt werden. In wieder anderen Studien wurden Versuche mit Computermodellen von Gesichtern durchgefĂŒhrt. Die Gesichter waren hierbei verĂ€nderbar, sodass sie z. B. einmal grimmig oder ein anderes Mal freundlich aussahen. Generierte Gesichter, die markante Augenbrauenpartien, einen strengen Blick, eher kantige GesichtszĂŒge und breite Kieferknochen aufwiesen, wurden z. B. eher als kompetent eingestuft. VerstĂ€rkt wurde dieser Eindruck noch weiter beim gleichzeitigen Vorhandensein einer leicht sonnengebrĂ€unten Haut und volleren Lippen. Weniger kompetent wirkten hingegen Gesichter mit eher weicheren GesichtszĂŒgen, einer Knollennase und eng zusammenstehenden Augen.

Problematisch wird das PhĂ€nomen, wenn es auf die Arbeitswelt angewendet wird. So steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass Bewerber fĂŒr FĂŒhrungspositionen nur aufgrund ihrer GesichtszĂŒge als kompetenter als andere wahrgenommen werden, ungeachtet ihrer wirklichen BefĂ€higung.

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UnterschÀtztes Leiden: Stottern

16. Oktober 2014 – 10:03 wal (633x aufgerufen)

572048_web_R_K_B_by_Katharina Bregulla_pixelio.deMenschen, die stottern, haben in ihrem Alltag oft mit Stigmatisierung und UnverstÀndnis zu kÀmpfen. Ungeachtet der Tatsache, dass Stottern mit Problemen im Redefluss assoziiert ist, werden die Betroffenen oft als kognitiv minderbemittelt dargestellt. Dabei mangelt es nicht am Wortschatz.

Obwohl in Deutschland ca. 800.000 Menschen an der Sprechstörung leiden, ist das Störungsbild noch nicht in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Grund hierfĂŒr könnte unter anderem sein, dass sich Stotternde eher sozial isolieren.

Zur Zeit gibt es zwei Therapiearten, die in der Behandlung von Stottern eingesetzt werden. Die erste ist das sogenannte Fluency Shaping. Hierbei ĂŒben die Teilnehmer, wie sie flĂŒssiger und kontrollierter sprechen können. Das funktioniert beispielsweise durch ein weicheres Sprechen und dem Arbeiten mit Sprechtempo und Sprachrhythmus. Eine andere Therapiemöglichkeit ist die sogenannte Stottermodifikation. Dabei werden bestimmte Techniken gelernt, wie der Betroffene an kritischen Stellen im Sprechfluss eine Sprachblockade auflösen kann. Mittlerweile gibt es auch Online-Therapieangebote, die – ersten Studienergebnissen zufolge- Erfolge erzielen. Jedoch besteht an dieser Stelle noch weiterer Forschungsbedarf.

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Bildquelle: © Katharina Bregulla / pixelio.de

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Milgram-Experiment: Neue Diskussionen

10. Oktober 2014 – 11:13 wal (562x aufgerufen)

268131_web_R_K_B_by_Albrecht E. Arnold_pixelio.deDas Milgram-Experiment zĂ€hlt zu den klassischen Experimenten der Psychologie. In einem Versuch, der sich angeblich mit Lernverhalten befasst, sollten Probanden andere vermeintliche Studienteilnehmer bei Fehlern mit Hilfe von StromstĂ¶ĂŸen bestrafen. Bei den bestraften Studienteilnehmern handelte es sich um Konföderierte des Versuchsleiters, die bei einem verabreichten „Stromschlag“ die Reaktion auf diesen schauspielerten. FĂŒr die Probanden sah es jedoch so aus, als ob die Teilnehmer wirklich StromstĂ¶ĂŸe erhielten.

In dem Versuch verabreichten die Probanden immer stÀrkere StromschlÀge an die Konföderierten. Dies war auch dann der Fall, wenn die Bestraften um Gnade bettelten. Der Versuchsleiter bekrÀftigte die Versuchspersonen noch weiter in ihrem Handeln und schÀrfte ihnen ein, im Dienste der Wissenschaft zu handeln.

Das Experiment gilt als Beispiel dafĂŒr, wie sehr Menschen dazu geneigt sind, einer AutoritĂ€t zu gehorchen und auch in deren Namen schlimme Taten zu vollbringen. Diese Deutung wurde in jĂŒngster Zeit jedoch von Forschern der schottischen UniversitĂ€t St. Andrews in Kooperation mit der australischen UniversitĂ€t Queensland in Frage gestellt. Hierzu wurden 659 schriftliche RĂŒckmeldungen der  Probanden zu dem damaligen Experiment ausgewertet. Danach seien die Versuchsteilnehmer der Überzeugung gewesen, einem höheren Ziel zu dienen, d. h. im Dienste der Wissenschaft zu handeln. In diesem Fall wĂŒrden die Teilnehmer sich so verhalten, weil sie glauben, das Richtige zu tun und nicht aufgrund unreflektierten Gehorsams.

Inwieweit sich die beiden unterschiedlichen Interpretationen des Experimentes jedoch ausschließen oder nicht, bleibt fraglich.

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Mehr zum Thema „Milgram-Experiment“ finden Sie im Literaturbestand der SaarlĂ€ndischen UniversitĂ€ts- und Landesbibliothek.

Buchtipp

Bildquelle: © Albrecht E. Arnold / pixelio.de

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Rubber-Hand-Illusion: Was passiert im Gehirn?

8. Oktober 2014 – 00:01 wal (872x aufgerufen)

695267_web_R_K_B_by_Marina Wiblishauser_pixelio.de

Die Rubber-Hand-Illusion gehört zu den klassischen Experimenten der Psychologie. Doch was bei der Illusion auf neuronaler Ebene passiert, wurde erst kĂŒrzlich genauer unter die Lupe genommen. Forscher fĂŒhrten das klassiche Rubber-Hand-Experiment in drei Varianten durch, wĂ€hrend die Probanden an ein EEG angeschlossen waren.

Die erste Variante entsprach der klassischen Version des Experimentes: WĂ€hrend des Versuchs wurde die Hand des Probanden verdeckt, sodass dieser das Körperteil nicht sehen konnte. Nun wurde neben die verdeckte Hand eine realistisch aussehende Puppenhand gelegt. Im Anschluss wurde sowohl die echte Hand als auch die Puppenhand synchron taktilen Stimuli,  hier dem Streichen eines Pinsels, ausgesetzt. Die Rubber-Hand-Illusion beschreibt das GefĂŒhl, dass die Puppenhand zum eigenen Körper gehören wĂŒrde.

In der zweiten Variante lag die kĂŒnstliche Hand auf dem HandrĂŒcken, wĂ€hrend der HandrĂŒcken des Probanden nach oben zeigte. In der dritten Variante wurde gĂ€nzliche auf die kĂŒnstliche Hand verzichtet, sodass lediglich die Hand des Probanden taktilen Stimuli ausgestzt war.

Die Forscher interpretierten die Rubber-Hand-Illusion im Sinne der Theorie des „Predictive Coding“ bei multisensorischer Integration. Konkret bedeutet das, dass das Gehirn zwei zeitgleich auftretende Stimuli als ein Ereignis auffasst. Da aber bei der Rubber-Hand-Illusion die Stellung des Armes „dagegen spricht“, dass es sich um die gleiche Hand handelt, mĂŒsste das Gehirn in diesem Fall bestimmte kontrĂ€re Informationen unterdrĂŒcken, d.h. die somatosensorische Information, wie der Arm gerade ausgerichtet ist. Die Ergebnisse konnten die These der Forscher weiter stĂŒtzen. Gaben die Versuchspersonen an, dass bei ihnen die Rubber-Hand- Illusion auftrat, dann fanden sich in der Regel auch passende EEG-AktivitĂ€ten.

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Bildquelle: © Marina Wiblishauser / pixelio.de

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TV-Tipp: W wie Wissen: Das Team – Erfolgsmodell oder Mythos?

7. Oktober 2014 – 00:01 wal (448x aufgerufen)

239226_web_R_K_B_by_Stephanie Hofschlaeger_pixelio.deIn der Arbeitswelt ist sie ein stĂ€ndiger Begleiter: Teamarbeit. Sei es beispielsweise auf einer Station im Krankenhaus, in der Automobilbranche oder aber in einer Sportmannschaft. Viele Arbeitnehmer sind Teil eines grĂ¶ĂŸeren Arbeitsteams. Doch funktioniert Teamarbeit wirklich? Gibt es Situationen, in denen sie besonders sinnvoll ist? Wann ist sie effizient? Diesen und anderen Fragen zum Thema Team widmet sich die Sendung „W wie Wissen: Das Team – Erfolgsmodell oder Mythos?“. Dem Thema wird sich mit Hilfe von Beispielen aus dem Alltag, verschiedenen Experimenten und Studienergebnissen sowie Praxistipps genĂ€hert.

Die Sendung wird am 18.10.2014 um 16 Uhr auf „Das Erste“ ausgestrahlt.

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Bildquelle: © Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

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Networking: Das unangenehme GefĂŒhl danach

30. September 2014 – 00:01 wal (605x aufgerufen)

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Wer Karriere machen möchte, dem nutzen Beziehungen oft ungemein. Eine ganze Reihe dieser GeschĂ€ftsbeziehungen können durch sogenanntes Networking erworben werden. Die Arbeitnehmer gehen zu einer organisierten Veranstaltung, die dem Zweck dient, Leute kennenzulernen, die zur Verbesserung der eigenen Berufschancen dienlich sein könnten. Doch wie fĂŒhlen sich die Teilnehmer nach einer solchen Veranstaltung? Studien mehrerer verschiedener UniversitĂ€ten in Kanada und den USA kamen zu dem Ergebnis, dass sich Menschen nach einer Networking-Veranstaltung oft dreckig fĂŒhlen. Dieses GefĂŒhl kann hierbei scheinbar so stark sein, dass sogar ein erhöhtes BedĂŒrfnis, sich zu waschen, besteht. Jedoch gibt es auch Personen, die Networking-Events nicht mit einem solchen GefĂŒhl verbinden: Je höher Networker ihre eigene Macht einschĂ€tzen, sei es durch eine höhere Position innerhalb eines Unternehmens, desto angenehmer empfinden sie die Veranstaltung.

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Bildquelle: © GG-Berlin / pixelio.de

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Feldstudie: Wann versöhnen wir uns mit anderen?

24. September 2014 – 00:01 wal (538x aufgerufen)

224170_web_R_K_B_by_Stephanie Hofschlaeger_pixelio.deBetrachtet man die Krisenherde dieser Erde, so wird schnell klar, dass eine Versöhnung der sich feindlich gegenĂŒberstehenden Parteien oft nur schwer möglich ist. Besonders kompliziert wird es, wenn beide Gruppen dabei sowohl Opfer als auch TĂ€ter sind. Gerade in diesen FĂ€llen stellt sich die Frage, welche Faktoren die Versöhnungsbereitschaft beeinflussen. Eine neu veröffentlichte Studie der FernUniversitĂ€t Hagen in Kooperation mit Forschern aus Norwegen und Israel beschĂ€ftigt sich nun mit dieser Thematik. Bei der Studie handelt es sich um ein Feldexperiment, das in Liberia durchgefĂŒhrt wurde. Wichtig ist hierbei, dass in diesem Land vor nicht allzu langer Zeit BĂŒrgerkriege stattgefunden haben, die mit einer großen Opferzahl einhergingen. Verschiedene Volksgruppen bekĂ€mpften sich und ĂŒbten jeweils Gewalt auf die anderen Gruppen aus. Aus diesem Grund gibt es keine klaren Opfer- und TĂ€terzuschreibungen. Auffallend ist jedoch, dass sich die damals beteiligten Gruppen meist selbst die Opferrolle zuschreiben und den Konkurrenten die TĂ€terrolle.

Die Forscher ordneten die Probanden einer von zwei verschiedenen Bedingungen zu: Entweder sollte die Opferrolle eingenommen werden und GrĂ€ueltaten des Krieges aus dieser betrachtet werden oder aber es sollte die TĂ€terrolle eingenommen werden, das heißt, die Teilnehmer wurden dazu aufgefordert, eine Situation zu beschreiben, in der ihre eigene Gruppe Gewalt verĂŒbt hat. Versuchspersonen in der TĂ€terbedingung zeigten ein grĂ¶ĂŸeres Maß an Empathie fĂŒr die gegnerische Gruppe und eine höhere Bereitschaft, sich mit dieser zu versöhnen.

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Bildquelle: © Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

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Mangelnde Selbstkontrolle

23. September 2014 – 00:01 wal (452x aufgerufen)

452043_web_R_K_B_by_Martin MĂŒller_pixelio.deIn unserem Alltag widerstehen wir immer wieder kleineren oder grĂ¶ĂŸeren Versuchungen; sei es, doch noch ein StĂŒck Schokolade zu essen oder sich vielleicht noch einmal kurz hinzulegen. Dieses „Widerstehen“ wird der Selbstkontrolle zugeschrieben. Das Problem bei der Sache: Selbstkontrolle ist erschöpflich; mĂŒssen wir oft widerstehen, so kann es passieren, dass wir umso impulsiver bei einer neuen Gelegenheit reagieren. Dies legt zumindest eine Studie aus dem Jahre 2011 nahe: Mittels eines Beepers wurden um die 200 Probanden tĂ€glich befragt. In mehr als der HĂ€lfte der FĂ€lle wurde angegeben, dass die Teilnehmer momentan Versuchungen widerstanden. WĂ€hrend die einen problemlos durchfĂŒhrbar waren, beispielsweise der Wunsch nach einem Schluck Wasser, mussten andere unterdrĂŒckt werden, z. B. Schlafen. 70 % dieser WĂŒnsche konnten beherrscht werden. Es zeigte sich ebenfalls, dass bei jedem weiteren Wunsch, der unterdrĂŒckt werden sollte, die Wahrscheinlichkeit stieg, dass die Probanden impulsiv handelten.

Selbstkontrolle wird mit AktivitĂ€ten im Frontallappen des Gehirns assoziiert. Neurowissenschaftliche Studien deuten daraufhin, dass bei jeder erfolgreichen Selbstkontrolle die AktivitĂ€t im Frontallappen bei einer folgenden Versuchung niedriger wird. Doch wie kommt es zu der immer geringer werdenden Selbstkontrolle? Als Ursache wird ein Mangel an Glukose diskutiert. Diese Vermutung wird von einigen Studien gestĂŒtzt.

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Mehr zum Thema „Selbstregulation“ finden Sie im Literaturbestand der SaarlĂ€ndischen UniversitĂ€ts- und Landesbibliothek.

Buchtipp

Bildquelle: © Martin MĂŒller / pixelio.de

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