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Unterschätztes Leiden: Stottern

16. Oktober 2014 – 10:03 wal (65x aufgerufen)

572048_web_R_K_B_by_Katharina Bregulla_pixelio.deMenschen, die stottern, haben in ihrem Alltag oft mit Stigmatisierung und Unverständnis zu kämpfen. Ungeachtet der Tatsache, dass Stottern mit Problemen im Redefluss assoziiert ist, werden die Betroffenen oft als kognitiv minderbemittelt dargestellt. Dabei mangelt es nicht am Wortschatz.

Obwohl in Deutschland ca. 800.000 Menschen an der Sprechst√∂rung leiden, ist das St√∂rungsbild noch nicht in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Grund hierf√ľr k√∂nnte unter anderem sein, dass sich Stotternde eher sozial isolieren.

Zur Zeit gibt es zwei Therapiearten, die in der Behandlung von Stottern eingesetzt werden. Die erste ist das sogenannte Fluency Shaping. Hierbei √ľben die Teilnehmer, wie sie fl√ľssiger und kontrollierter sprechen k√∂nnen. Das funktioniert beispielsweise durch ein weicheres Sprechen und dem Arbeiten mit Sprechtempo und Sprachrhythmus. Eine andere Therapiem√∂glichkeit ist die sogenannte Stottermodifikation. Dabei werden bestimmte Techniken gelernt, wie der Betroffene an kritischen Stellen im Sprechfluss eine Sprachblockade aufl√∂sen kann. Mittlerweile gibt es auch Online-Therapieangebote, die – ersten Studienergebnissen zufolge- Erfolge erzielen. Jedoch besteht an dieser Stelle noch weiterer Forschungsbedarf.

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Bildquelle: © Katharina Bregulla / pixelio.de

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Milgram-Experiment: Neue Diskussionen

10. Oktober 2014 – 11:13 wal (58x aufgerufen)

268131_web_R_K_B_by_Albrecht E. Arnold_pixelio.deDas Milgram-Experiment z√§hlt zu den klassischen Experimenten der Psychologie. In einem Versuch, der sich angeblich mit Lernverhalten befasst, sollten Probanden andere vermeintliche Studienteilnehmer bei Fehlern mit Hilfe von Stromst√∂√üen bestrafen. Bei den bestraften Studienteilnehmern handelte es sich um Konf√∂derierte des Versuchsleiters, die bei einem verabreichten “Stromschlag” die Reaktion auf diesen schauspielerten. F√ľr die Probanden sah es jedoch so aus, als ob die Teilnehmer wirklich Stromst√∂√üe erhielten.

In dem Versuch verabreichten die Probanden immer stärkere Stromschläge an die Konföderierten. Dies war auch dann der Fall, wenn die Bestraften um Gnade bettelten. Der Versuchsleiter bekräftigte die Versuchspersonen noch weiter in ihrem Handeln und schärfte ihnen ein, im Dienste der Wissenschaft zu handeln.

Das Experiment gilt als Beispiel daf√ľr, wie sehr Menschen dazu geneigt sind, einer Autorit√§t zu gehorchen und auch in deren Namen schlimme Taten zu vollbringen. Diese Deutung wurde in j√ľngster Zeit jedoch von Forschern der schottischen Universit√§t St. Andrews in Kooperation mit der australischen Universit√§t Queensland in Frage gestellt. Hierzu wurden 659 schriftliche R√ľckmeldungen der¬† Probanden zu dem damaligen Experiment ausgewertet. Danach seien die Versuchsteilnehmer der √úberzeugung gewesen, einem h√∂heren Ziel zu dienen, d. h. im Dienste der Wissenschaft zu handeln. In diesem Fall w√ľrden die Teilnehmer sich so verhalten, weil sie glauben, das Richtige zu tun und nicht aufgrund unreflektierten Gehorsams.

Inwieweit sich die beiden unterschiedlichen Interpretationen des Experimentes jedoch ausschließen oder nicht, bleibt fraglich.

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Mehr zum Thema “Milgram-Experiment” finden Sie im Literaturbestand der Saarl√§ndischen Universit√§ts- und Landesbibliothek.

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Bildquelle: © Albrecht E. Arnold / pixelio.de

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Rubber-Hand-Illusion: Was passiert im Gehirn?

8. Oktober 2014 – 00:01 wal (62x aufgerufen)

695267_web_R_K_B_by_Marina Wiblishauser_pixelio.de

Die Rubber-Hand-Illusion geh√∂rt zu den klassischen Experimenten der Psychologie. Doch was bei der Illusion auf neuronaler Ebene passiert, wurde erst k√ľrzlich genauer unter die Lupe genommen. Forscher f√ľhrten das klassiche Rubber-Hand-Experiment in drei Varianten durch, w√§hrend die Probanden an ein EEG angeschlossen waren.

Die erste Variante entsprach der klassischen Version des Experimentes: W√§hrend des Versuchs wurde die Hand des Probanden verdeckt, sodass dieser das K√∂rperteil nicht sehen konnte. Nun wurde neben die verdeckte Hand eine realistisch aussehende Puppenhand gelegt. Im Anschluss wurde sowohl die echte Hand als auch die Puppenhand synchron taktilen Stimuli,¬† hier dem Streichen eines Pinsels, ausgesetzt. Die Rubber-Hand-Illusion beschreibt das Gef√ľhl, dass die Puppenhand zum eigenen K√∂rper geh√∂ren w√ľrde.

In der zweiten Variante lag die k√ľnstliche Hand auf dem Handr√ľcken, w√§hrend der Handr√ľcken des Probanden nach oben zeigte. In der dritten Variante wurde g√§nzliche auf die k√ľnstliche Hand verzichtet, sodass lediglich die Hand des Probanden taktilen Stimuli ausgestzt war.

Die Forscher interpretierten die Rubber-Hand-Illusion im Sinne der Theorie des “Predictive Coding” bei multisensorischer Integration. Konkret bedeutet das, dass das Gehirn zwei zeitgleich auftretende Stimuli als ein Ereignis auffasst. Da aber bei der Rubber-Hand-Illusion die Stellung des Armes “dagegen spricht”, dass es sich um die gleiche Hand handelt, m√ľsste das Gehirn in diesem Fall bestimmte kontr√§re Informationen unterdr√ľcken, d.h. die somatosensorische Information, wie der Arm gerade ausgerichtet ist. Die Ergebnisse konnten die These der Forscher weiter st√ľtzen. Gaben die Versuchspersonen an, dass bei ihnen die Rubber-Hand- Illusion auftrat, dann fanden sich in der Regel auch passende EEG-Aktivit√§ten.

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Bildquelle: © Marina Wiblishauser / pixelio.de

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TV-Tipp: W wie Wissen: Das Team – Erfolgsmodell oder Mythos?

7. Oktober 2014 – 00:01 wal (53x aufgerufen)

239226_web_R_K_B_by_Stephanie Hofschlaeger_pixelio.deIn der Arbeitswelt ist sie ein st√§ndiger Begleiter: Teamarbeit. Sei es beispielsweise auf einer Station im Krankenhaus, in der Automobilbranche oder aber in einer Sportmannschaft. Viele Arbeitnehmer sind Teil eines gr√∂√üeren Arbeitsteams. Doch funktioniert Teamarbeit wirklich? Gibt es Situationen, in denen sie besonders sinnvoll ist? Wann ist sie effizient? Diesen und anderen Fragen zum Thema Team widmet sich die Sendung “W wie Wissen: Das Team – Erfolgsmodell oder Mythos?”. Dem Thema wird sich mit Hilfe von Beispielen aus dem Alltag, verschiedenen Experimenten und Studienergebnissen sowie Praxistipps gen√§hert.

Die Sendung wird am 18.10.2014 um 16 Uhr auf “Das Erste” ausgestrahlt.

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Bildquelle: © Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

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Networking: Das unangenehme Gef√ľhl danach

30. September 2014 – 00:01 wal (91x aufgerufen)

680027_web_R_K_B_by_GG-Berlin_pixelio.de

Wer Karriere machen m√∂chte, dem nutzen Beziehungen oft ungemein. Eine ganze Reihe dieser Gesch√§ftsbeziehungen k√∂nnen durch sogenanntes Networking erworben werden. Die Arbeitnehmer gehen zu einer organisierten Veranstaltung, die dem Zweck dient, Leute kennenzulernen, die zur Verbesserung der eigenen Berufschancen dienlich sein k√∂nnten. Doch wie f√ľhlen sich die Teilnehmer nach einer solchen Veranstaltung? Studien mehrerer verschiedener Universit√§ten in Kanada und den USA kamen zu dem Ergebnis, dass sich Menschen nach einer Networking-Veranstaltung oft dreckig f√ľhlen. Dieses Gef√ľhl kann hierbei scheinbar so stark sein, dass sogar ein erh√∂htes Bed√ľrfnis, sich zu waschen, besteht. Jedoch gibt es auch Personen, die Networking-Events nicht mit einem solchen Gef√ľhl verbinden: Je h√∂her Networker ihre eigene Macht einsch√§tzen, sei es durch eine h√∂here Position innerhalb eines Unternehmens, desto angenehmer empfinden sie die Veranstaltung.

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Bildquelle: © GG-Berlin / pixelio.de

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Feldstudie: Wann versöhnen wir uns mit anderen?

24. September 2014 – 00:01 wal (83x aufgerufen)

224170_web_R_K_B_by_Stephanie Hofschlaeger_pixelio.deBetrachtet man die Krisenherde dieser Erde, so wird schnell klar, dass eine Vers√∂hnung der sich feindlich gegen√ľberstehenden Parteien oft nur schwer m√∂glich ist. Besonders kompliziert wird es, wenn beide Gruppen dabei sowohl Opfer als auch T√§ter sind. Gerade in diesen F√§llen stellt sich die Frage, welche Faktoren die Vers√∂hnungsbereitschaft beeinflussen. Eine neu ver√∂ffentlichte Studie der FernUniversit√§t Hagen in Kooperation mit Forschern aus Norwegen und Israel besch√§ftigt sich nun mit dieser Thematik. Bei der Studie handelt es sich um ein Feldexperiment, das in Liberia durchgef√ľhrt wurde. Wichtig ist hierbei, dass in diesem Land vor nicht allzu langer Zeit B√ľrgerkriege stattgefunden haben, die mit einer gro√üen Opferzahl einhergingen. Verschiedene Volksgruppen bek√§mpften sich und √ľbten jeweils Gewalt auf die anderen Gruppen aus. Aus diesem Grund gibt es keine klaren Opfer- und T√§terzuschreibungen. Auffallend ist jedoch, dass sich die damals beteiligten Gruppen meist selbst die Opferrolle zuschreiben und den Konkurrenten die T√§terrolle.

Die Forscher ordneten die Probanden einer von zwei verschiedenen Bedingungen zu: Entweder sollte die Opferrolle eingenommen werden und Gr√§ueltaten des Krieges aus dieser betrachtet werden oder aber es sollte die T√§terrolle eingenommen werden, das hei√üt, die Teilnehmer wurden dazu aufgefordert, eine Situation zu beschreiben, in der ihre eigene Gruppe Gewalt ver√ľbt hat. Versuchspersonen in der T√§terbedingung zeigten ein gr√∂√üeres Ma√ü an Empathie f√ľr die gegnerische Gruppe und eine h√∂here Bereitschaft, sich mit dieser zu vers√∂hnen.

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Bildquelle: © Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

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Mangelnde Selbstkontrolle

23. September 2014 – 00:01 wal (80x aufgerufen)

452043_web_R_K_B_by_Martin M√ľller_pixelio.deIn unserem Alltag widerstehen wir immer wieder kleineren oder gr√∂√üeren Versuchungen; sei es, doch noch ein St√ľck Schokolade zu essen oder sich vielleicht noch einmal kurz hinzulegen. Dieses “Widerstehen” wird der Selbstkontrolle zugeschrieben. Das Problem bei der Sache: Selbstkontrolle ist ersch√∂pflich; m√ľssen wir oft widerstehen, so kann es passieren, dass wir umso impulsiver bei einer neuen Gelegenheit reagieren. Dies legt zumindest eine Studie aus dem Jahre 2011 nahe: Mittels eines Beepers wurden um die 200 Probanden t√§glich befragt. In mehr als der H√§lfte der F√§lle wurde angegeben, dass die Teilnehmer momentan Versuchungen widerstanden. W√§hrend die einen problemlos durchf√ľhrbar waren, beispielsweise der Wunsch nach einem Schluck Wasser, mussten andere unterdr√ľckt werden, z. B. Schlafen. 70 % dieser W√ľnsche konnten beherrscht werden. Es zeigte sich ebenfalls, dass bei jedem weiteren Wunsch, der unterdr√ľckt werden sollte, die Wahrscheinlichkeit stieg, dass die Probanden impulsiv handelten.

Selbstkontrolle wird mit Aktivit√§ten im Frontallappen des Gehirns assoziiert. Neurowissenschaftliche Studien deuten daraufhin, dass bei jeder erfolgreichen Selbstkontrolle die Aktivit√§t im Frontallappen bei einer folgenden Versuchung niedriger wird. Doch wie kommt es zu der immer geringer werdenden Selbstkontrolle? Als Ursache wird ein Mangel an Glukose diskutiert. Diese Vermutung wird von einigen Studien gest√ľtzt.

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Mehr zum Thema “Selbstregulation” finden Sie im Literaturbestand der Saarl√§ndischen Universit√§ts- und Landesbibliothek.

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Bildquelle: ¬© Martin M√ľller / pixelio.de

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Spruch der Woche

22. September 2014 – 00:01 wal (60x aufgerufen)

Drei Aktenordner sind aufeinander gestapelt. Dabei sind der unterste und der oberste Ordner weiß, der mittlere rot.

“Zwanghaftes Arbeiten allein w√ľrde die Menschen ebenso verr√ľckt machen wie absolutes Nichtstun. Erst durch die Kombination beider Komponenten wird das Leben ertr√§glich.”

Erich Fromm (1900 – 1980), Psychoanalytiker.

Bildquelle: © Rainer Sturm / pixelio.de

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Einfluss von Kriminalität auf die Lebenszufriedenheit

9. September 2014 – 00:01 wal (119x aufgerufen)

210303_web_R_K_B_by_Andreas Bender_pixelio.deSteigt die Kriminalit√§t in unserer Heimatstadt, so sinkt scheinbar unsere Lebenszufriedenheit. Diesen Schluss l√§sst eine neu ver√∂ffentlichte Studie der ETH Z√ľrich zu. Die Forscher nutzten hierbei Daten des Sozio√∂konomischen Panels (SOEP), einer gro√üfl√§chig angelegten Langzeitstudie, die unter anderem Daten wie Einkommen, Lebenszufriedenheit und die Gesundheit der Befragten regelm√§√üig erhebt. Diese Daten wurden nun in Verbindung mit den polizeilichen Kriminalstatistiken verschiedener St√§dte und Landkreise gebracht.

Es zeigte sich, dass Menschen die in Städten/Landkreisen mit einer steigenden Kriminalitätsrate leben, unzufriedener mit ihrem Leben sind als Menschen, die nicht an einem solchen Ort wohnen. Dieser Unterschied ist bedeutsam. Die Lebenszufriedenheit sinkt stärker, wenn es sich bei den Verbrechen um Gewaltdelikte handelt.

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Bildquelle: © Andreas Bender / pixelio.de

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Wenn Wut die eigene Position stärkt

5. September 2014 – 15:37 wal (152x aufgerufen)

85215_web_R_K_B_by_S. Hofschlaeger_pixelio.deWut gilt als universal. Das bedeutet, dass sie in nahezu allen Kulturen vorkommt. Sind wir w√ľtend, spannen sich unsere Gesichtsmuskeln in charakteristischer Weise an. So werden beispielsweise die Augen zusammengekniffen. Der zur Emotion zugeh√∂rige Gesichtsausdruck entsteht durch das Zusammenspiel sieben verschiedener Muskelgruppen. Eine neue Studie der Griffith University in Australien in Kooperation mit der University of California in Santa Barbara untersuchte nun, warum gerade diese charakteristische Mimik mit Wut assoziiert ist. Hierzu wurden den Probanden verschiedene Gesichter am PC pr√§sentiert. Jedes Gesicht wurde im Vorhinein so ver√§ndert, dass je eine Muskelgruppe, die an einem w√ľtenden Gesichtsausdruck beteiligt ist, von den Forschern in dem jeweiligen Gesicht angepasst wurde. Das hei√üt, dass beispielsweise lediglich die Mundwinkel des Gesichtes nach unten gezogen waren; der Gesamtausdruck jedoch nicht dem eines w√ľtenden Gesichtes entsprach. Die Versuchspersonen sollten nun eine Einsch√§tzung der Gesichter vornehmen.

Ergebnis: Die um je eine Muskelgruppe veränderten Gesichter brachten die Probanden mit Stärke in Verbindung. Die Studienautoren deuteten daher das Zusammenspiel der entsprechenden Muskelgruppen als Bedrohungsgeste. Die sieben Muskelgruppen könnten an dem Gesichtsausdruck beteiligt sein, weil sie scheinbar imstande sind, Stärke zu demonstrieren.

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Bildquelle: © S. Hofschlaeger / pixelio.de

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