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Ende des Psychologs

30. Dezember 2014 – 00:01 wal (329x aufgerufen)

Liebe Leser, liebe Leserinnen,

mit diesem Beitrag endet der Psycholog. Seit August 2002 haben wir Sie ĂŒber ausgewĂ€hlte Themen der Psychologie zunĂ€chst via Newsletter, ab 2009 mit Hilfe des Psychologs informiert. Über die Jahre wurden verschiedene Mitarbeiter mit der Recherche und dem ZurverfĂŒgungstellen dieser Informationen betraut. Mit Ende des Sondersammelgebietes Psychologie zum Jahresende wird nun jedoch auch dieser Dienst eingestellt.

Mit diesem Beitrag möchten wir uns bei Ihnen fĂŒr Ihre jahrelange Treue bedanken. Die Arbeit an diesem Blog hat Spaß gemacht und wir hoffen, dass wir Ihre Neugier fĂŒr das sehr facettenreiche Fach der Psychologie ein wenig wecken konnten.

Bleiben Sie neugierig!

Einen guten Rutsch und ein frohes, neues Jahr wĂŒnscht Ihnen Ihr Team der SaarlĂ€ndischen UniversitĂ€ts- und Landesbibliothek.

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Große Spende, kleine Spende, keine Spende.

23. Dezember 2014 – 00:01 wal (270x aufgerufen)

Spendenmöglichkeiten gibt es viele. Ob ein Spendenersuch per Post nach Hause kommt, man in der FußgĂ€ngerzone von Mitarbeitern verschiedener Spendeneinrichtungen angesprochen wird oder aber eine bedĂŒrftige Privatperson auf uns zukommt. In manchen FĂ€llen wird gespendet, in anderen nicht. Doch wann entschließen wir uns, zu spenden und wann nicht?

Dieser Frage gingen Forscher der University of California San Diego in La Jolla im Rahmen einer Studie nach. In zwei Experimenten wurde genauer untersucht, welche Faktoren die Bereitschaft, Geld zu spenden, erhöhen. Im ersten Experiment wurden insgesamt 450 Studenten die Spendenersuche zweier verschiedener Hilfsorganisationen vorgelegt. Die Studenten sollten nun entscheiden, welcher Organisation 100 Dollar gespendet werden sollten. Insgesamt gab es in dem Experimentalaufbau fĂŒnf verschiedene Gruppen: Variiert wurde von Gruppe zu Gruppe die Information, wieviel der Spende fĂŒr anfallende Nebenkosten der Organisation, wie z.B. Gehalt der Angestellten etc. genutzt werden wĂŒrde.

Ergebnis des ersten Experimentes: Die Bereitschaft zum Spenden stieg in der Bedingung, in der die Studenten die Information erhalten hatten, 100% der Spenden wĂŒrden in das Hilfsprojekt fließen.

In einem zweiten Versuch wurden Spendenbriefe an 40.000 US-Haushalte verschickt. Insgesamt gab es vier Bedingungen, die durch ein jeweils anderes Anschreiben realisiert wurden. WĂ€hrend in einem Anschreiben lediglich um eine Spende gebeten wurde, variierten die anderen drei Anschreiben in der Information ĂŒber das Ausmaß, in dem bereits zusĂ€tzliche Nebenkosten abgedeckt wurden. So wurde im zweiten Brief von einer bereits erfolgten Anschubsfinanzierung, im dritten Brief von einem Großspender, dessen Spende mit der eigenen Spende einherging und im vierten Anschreiben von einer bereits erfolgten, kompletten Abdeckung der Nebenkosten gesprochen.

Es zeigte sich, dass in der Bedingung, in der sÀmtliche Nebenkosten abgedeckt wurden, sowohl mehr Spender als auch höhere Spendensummen zu verzeichnen waren.

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Mit einem LĂ€cheln auf den Lippen

17. Dezember 2014 – 00:01 wal (226x aufgerufen)

LĂ€cheln ist in der Kommunikation zwischen zwei Menschen nicht wegzudenken. Zu elementar scheint seine Bedeutung zu sein. Dabei wird noch darĂŒber diskutiert, ob lĂ€cheln wirklich nur der Kommunikation dient oder eventuell nicht kontrollierbar und damit ein nicht steuerbarer Ausdruck der eigenen GefĂŒhlslage ist. Als echtes LĂ€cheln gilt das sogenannte “Duchenne-LĂ€cheln”, eine Form, die als unkontrollierbar gilt und sowohl durch die nach oben gezogenen Mundwinkel als auch FĂ€ltchen um die Augenwinkel gekennzeichnet ist.

In einem Experiment des Max-Planck-Institutes fĂŒr Evolutionsbiologie in Plön wurde nun die Wirkung eines LĂ€chelns auf die Kooperationsbereitschaft untersucht: Zwei Versuchspersonen sollten miteinander kooperieren, um einen bestimmten Geldbetrag zu erhalten. DafĂŒr wurde ein Proband auf Video aufgenommen. Das so entstandene Video wurde der anderen Versuchsperson gezeigt. In dem Video stellte der erste Proband, im Versuch TreuhĂ€nder genannt,  sich vor und bat um das erhaltene Versuchspersonengeld des zweiten Versuchsteilnehmers. Der Text des Videos wurde im Vorhinein vorgegeben. Anhand der Videoaufnahme sollte nun entschieden werden, inwieweit der TreuhĂ€nder als vertrauenswĂŒrdig eingestuft werden und man ihm das Geld ĂŒberlassen könnte. Entschied sich der Proband dafĂŒr, dem TreuhĂ€nder das Geld zu geben, wurde der Betrag verdreifacht. Der TreuhĂ€nder selbst konnte nun wiederum entscheiden, ob er dem anderen Versuchsteilnehmer nichts, ein Drittel oder die HĂ€lfte des Gewinns geben wollte.

Dokumentiert wurde die EinschĂ€tzung des TreuhĂ€nders, d. h. als wie intelligent, vertrauenswĂŒrdig, attraktiv dieser wahrgenommen wurde und ob sein LĂ€cheln authentisch wirkte.

Es zeigte sich, dass Probanden eher ihrem GegenĂŒber vertrauten, wenn das LĂ€cheln als authentisch wahrgenommen wurde. Umgekehrt zeigte sich jedoch auch, dass ein Teilen des TreuhĂ€nders wahrscheinlicher war, wenn er authentisch lĂ€chelte.

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Wenn das Wissen ĂŒber die GefĂŒhle der Mitarbeiter zum Erfolg fĂŒhrt

16. Dezember 2014 – 00:01 wal (215x aufgerufen)

In der Berufswelt gelten oft sogenannte Hard Skills als entscheidend fĂŒr den Erfolg. Die FĂ€higkeit, die Emotionen der anderen zu erkennen, scheint da eher wenig Bedeutung zu haben. Dass aber gerade diese FĂ€higkeit Einfluss auf das Einkommen haben kann, lassen die Ergebnisse einer Studie der UniversitĂ€t Bonn vermuten.

FĂŒr die Untersuchung wurden Arbeitnehmer zwischen 20 und 65 Jahren eingeladen. Ihnen wurden 24 verschiedene Gesichtsbilder und 24 unterschiedliche Stimmaufnahmen vorgelegt. Die Aufgabe war nun, zu jedem Bild und jeder Tonaufnahme die passende Emotion zuzuordnen. Im Durchschnitt konnten die Probanden hierbei etwa 77 % des Materials richtig zuweisen.

Im nĂ€chsten Schritt wurden die Vorgesetzten und Kollegen der Arbeitnehmer bezĂŒglich der sozialen Kompetenz des Mitarbeiters befragt. Es zeigte sich, dass die Arbeitnehmer als sozial kompetenter beurteilt wurden, deren Emotionserkennung besonders effektiv funktionierte. Auch hatten diese Arbeitnehmer oft ein höheres Einkommen als Arbeitnehmer, bei denen diese FĂ€higkeit nicht so gut ausgebildet war.

 

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Unehrlich und erfolgreich… – bis die Blase platzt?

9. Dezember 2014 – 00:01 wal (203x aufgerufen)

Wird in einem GesprÀch das Thema auf die momentane Bankensituation gelenkt, fallen uns sehr schnell einige Skandale der vergangenen Monate ein. Es bleibt hierbei die Frage, ob die Skandale eher als AusnahmefÀlle zu verstehen sind oder aber ob Unehrlichkeit zu einem Problem der ganzen Branche geworden ist.

Dieser Fragestellung hat sich nun eine Schweizer Forschergruppe der UniversitĂ€t ZĂŒrich angenommen. Im Rahmen einer Studie wurden 200 Bankangestellte untersucht. 128 von ihnen waren an einer international agierenden Bank angestellt, die anderen an kleineren Kreditinsituten. Die Probanden wurden vor eine MĂŒnzwurfaufgabe gestellt: Sie sollten jeweils das richtige Ergebnis vorhersagen, wobei sie bei jeder richtigen Prognose 20 Doller verdienen konnten. Der Knackpunkt: Die Banker wurden darĂŒber informiert, dass sie nur dann das Geld ausgezahlt bekommen wĂŒrden, wenn sie spĂ€ter nach DurchfĂŒhrung der MĂŒnzwĂŒrfe ein Ergebnis abgegeben konnten, das entweder dem Durchschnittswurfergebnis aller MĂŒnzwerfer entsprach oder höher war. Gleichzeitig wurde ihnen das GefĂŒhl vermittelt, dass das Zustandekommen der abgegebenen Ergebnisse nicht kontrolliert werden wĂŒrde.

Ein Teil der Banker wurde mit Hilfe eines Fragebogens auf ihren Beruf und den zugehörigen Verhaltensnormen fixiert, die andere Gruppe sollte das Spiel einfach als FreizeitaktivitĂ€t durchfĂŒhren. WĂ€hrend die “Freizeitgruppe” ein MĂŒnzwurfergebnis, das 51, 6% richtige WĂŒrfe beinhaltete, ĂŒbermittelten, gab die “Bank”-Gruppe an, im Schnitt 58,2% richtige Vorhersagen getroffen zu haben. Dies ist bedeutsam ĂŒber einem Zufallsergebnis, wie es bei einer MĂŒnzwurfaufgabe erwartet werden kann. Die Forscher vermuteten aufgrund der Ergebnisse, dass in der Bankbranche unehrliches Verhalten eher toleriert werden wĂŒrde.

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Spruch der Woche

8. Dezember 2014 – 00:01 wal (140x aufgerufen)

“Ein jeder Wunsch, wenn er erfĂŒllt, kriegt augenblicklich Junge.”

Wilhelm Busch (1832-1908), deutscher Dichter und Zeichner.

 

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Geschwisterbeziehungen: PrÀgend ein Leben lang

27. November 2014 – 00:01 wal (192x aufgerufen)

Kaum jemand hat so einen großen Einfluss auf uns wie unsere Geschwister. Von klein auf begleiten sie uns durch unser Leben. Dabei wird gespielt, gestritten, sich vertragen oder auch mal sich verpetzt. So können beispielsweise soziale Kompetenzen erworben werden. Ist  die Beziehung der beiden Geschwister gut zueinander, so hat diese einen (zwar kleinen) Effekt auf die Entwicklung der beiden. So sind sie zum Beispiel meist in spĂ€teren Jahren widerstandsfĂ€higer gegenĂŒber negativer Ereignisse.

Doch was passiert, wenn diese Beziehung eher negativ ist? Den Ergebnissen einer Metaanalyse zufolge hat dies einen grĂ¶ĂŸeren und negativen Effekt auf die Entwicklung der beiden Kinder. Gerade die emotionale Entwicklung scheint davon betroffen zu sein. So scheinen Kinder aus negativen Geschwisterbeziehungen eher depressiver, Ă€ngstlicher oder aggressiver zu reagieren, wenn sie vor schwierige Aufgaben gestellt werden und haben eine niedriger ausgebildete Sozialkompetenz.

Ergebnisse einer Studie der University of New Hampshire weisen darauf hin, dass gerade Geschwisterbeziehungen, die von stÀndigen Aggressionen geprÀgt sind, schaden können. So deuteten die Ergebnisse beispielsweise an, dass der aggressivere Geschwister eine höhere Wahrscheinlichkeit hat, spÀter in die Drogenszene oder in kriminelle AktivitÀten verwickelt zu werden. Der andere Geschwisterteil, der den Aggressionen stÀndig ausgesetzt ist, neigt den Ergebnissen zufolge dahingegen eher dazu, spÀter Depressionen oder Angststörungen zu entwickeln.

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FrĂŒher Gruppenzwang

20. November 2014 – 00:01 wal (162x aufgerufen)

Schon frĂŒh lernen Kleinkinder, Probleme zu lösen, indem sie andere in derselben Situation beobachten und das gezeigte Verhalten nachahmen. Diese Art des Lernens wird Beobachtungslernen genannt. Doch gibt es auch die Situation, dass ein Kind selbst auf eine eigene Lösung eines Problems kommt. BehĂ€lt es dann das Verhalten bei, wenn es andere Kinder sieht, die eine Aufgabenstellung anders gelöst haben? Dieser Problemstellung sind Forscher des Max-Planck-Institutes fĂŒr evolutionĂ€re Anthropologie in Leipzig im Rahmen einer Studie nachgegangen.

Das Experiment wurde mit zweijĂ€hrigen Kindern und Menschenaffen durchgefĂŒhrt. Beide Gruppen wurden in ihrem Verhalten miteinander verglichen. Die Aufgabe bestand darin, dass die Probanden einen Ball in eine Kiste werfen sollten, die in drei verschiedene Bereiche eingeteilt war. Traf der Ball einen ganz bestimmten Bereich, wurde die Versuchsperson mit einer SĂŒĂŸigkeit. Im Anschluss wurden andere Kinder hinzugezogen, die den Ball allerdings in einen anderen Bereich der Kiste warfen und trotzdem dafĂŒr belohnt wurden. Die Kinder standen nun vor der Aufgabe, vor den anderen Gruppenmitgliedern den Ball in die Kiste zu werfen. Der Versuchsaufbau fĂŒr die Menschenaffen war analog zu dem oben beschrieben Verfahren.

Es zeigte sich, dass die Kinder in mehr als 50% der FĂ€lle das Verhalten der Gruppenmitglieder imitierten, obwohl sie ebenfalls eine erfolgreiche Strategie erworben hatten. Menschenaffen hingegen zeigten weniger Anpassung an das Verhalten der anderen. Durften die Kinder jedoch den Ball nach der Beobachtung ohne Zuschauer in die Kiste werfen, behielten sie ihre Ursprungsmethode eher bei.

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Buchtipp: Milgram at 50: exploring the enduring relevance of psychology’s most famous studies

19. November 2014 – 00:01 wal (160x aufgerufen)

Kaum ein Experiment der Psychologie ist so populĂ€r wie das Milgram-Experiment. Nun wurde zum Anlass des 50. Jahrestages der ersten grĂ¶ĂŸeren Publikation von Stanley Milgram in dem Journal “Journal of social issues” eine komplette Ausgabe Milgrams Experimenten gewidmet. Dabei werden die Arbeiten auch noch einmal kritisch durchleuchtet. So beschĂ€ftigt sich die Ausgabe unter anderem mit den Fragen nach den moralischen Aspekten in Milgrams Studien oder eröffnet neue und aktuelle Perspektiven auf das Thema.

 

Das Milgram-Experiment gilt als die Paradestudie, wenn es darum geht, inwiefern Menschen zu Gehorsam gegenĂŒber AutoritĂ€ten bereit sind und welche Misshandlungstaten aus diesem Obrigkeitsgehorsam entstehen können.

Buchtipp

Die Journalausgabe ist aus dem Literaturbestand der SaarlÀndischen UniversitÀts- und Landesbibliothek entleihbar.

 

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FĂŒhrt Schichtarbeit zu kognitiven Einbußen?

18. November 2014 – 00:01 wal (185x aufgerufen)

Dass Schichtarbeit nicht unbedingt zutrĂ€glich fĂŒr die Gesundheit ist, ist schon seit lĂ€ngerem bekannt. Forscher der UniversitĂ© de Toulouse-CNRS fanden jedoch nun Hinweise, dass auch kognitive Leistungen durch den stĂ€ndigen Schichtwechsel in Mitleidenschaft gezogen werden können. Im Rahmen der Langzeitstudie wurden ĂŒber 3000 Probanden zwischen 32 – 62 Jahren untersucht, die entweder selbst schon Erfahrungen mit Schichtarbeit gemacht hatten oder nie damit in BerĂŒhrung gekommen sind. Die erste Testung der Versuchspersonen fand 1996 statt und enthielt drei verschiedene Aufgaben: ZunĂ€chst wurden die Teilnehmer gebeten, sich eine Liste mit Wörter zu behalten. Der nĂ€chste Part ĂŒberprĂŒfte, wie gut die Probanden in der Lage waren, festgelegte Buchstaben aus einer Buchstabenmenge zu finden. In der dritten Aufgabe wurden sie gebeten, Beziehungen zwischen Zahlen und Buchstaben zu generieren. Die Tests wurden durch ein Zeitlimit begrenzt und fanden noch einmal in den Jahren 2001 und 2006 statt.

Die Probanden im Schichtdienst wurden immer im Vergleich zu gleichaltrigen Probanden ohne Schichtdienst betrachtet. Es zeigte sich, dass Probanden, die unter zehn Jahre im Schichtdienst arbeiteten, keine Einbußen in ihren kognitiven Leistungen zeigten, wohl aber die Teilnehmer, die schon lĂ€nger als zehn Jahre in Schichten arbeiteten. Defizite fanden sich hier vor allem in GedĂ€chtnis- und InformationsverarbeitungsfĂ€higkeiten. Diese FĂ€higkeiten waren in dieser Gruppe auf dem selben Niveau wie die der sechseinhalb Jahre Ă€lteren Arbeitnehmer ohne Schichtdienst. Es war dabei unerheblich, ob es sich um einfache Angestellte oder in der Hierarchie höher stehende Schichtarbeiter handelte. Erst nach etwa 5 Jahren ohne Schichtwechsel schienen die negativen Auswirkungen auf die kognitiven Leistungen wieder zurĂŒckzugehen.

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