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Einfluss von KriminalitÀt auf die Lebenszufriedenheit

9. September 2014 – 00:01 wal (63x aufgerufen)

210303_web_R_K_B_by_Andreas Bender_pixelio.deSteigt die KriminalitĂ€t in unserer Heimatstadt, so sinkt scheinbar unsere Lebenszufriedenheit. Diesen Schluss lĂ€sst eine neu veröffentlichte Studie der ETH ZĂŒrich zu. Die Forscher nutzten hierbei Daten des Sozioökonomischen Panels (SOEP), einer großflĂ€chig angelegten Langzeitstudie, die unter anderem Daten wie Einkommen, Lebenszufriedenheit und die Gesundheit der Befragten regelmĂ€ĂŸig erhebt. Diese Daten wurden nun in Verbindung mit den polizeilichen Kriminalstatistiken verschiedener StĂ€dte und Landkreise gebracht.

Es zeigte sich, dass Menschen die in StÀdten/Landkreisen mit einer steigenden KriminalitÀtsrate leben, unzufriedener mit ihrem Leben sind als Menschen, die nicht an einem solchen Ort wohnen. Dieser Unterschied ist bedeutsam. Die Lebenszufriedenheit sinkt stÀrker, wenn es sich bei den Verbrechen um Gewaltdelikte handelt.

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Bildquelle: © Andreas Bender / pixelio.de

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Wenn Wut die eigene Position stÀrkt

5. September 2014 – 15:37 wal (57x aufgerufen)

85215_web_R_K_B_by_S. Hofschlaeger_pixelio.deWut gilt als universal. Das bedeutet, dass sie in nahezu allen Kulturen vorkommt. Sind wir wĂŒtend, spannen sich unsere Gesichtsmuskeln in charakteristischer Weise an. So werden beispielsweise die Augen zusammengekniffen. Der zur Emotion zugehörige Gesichtsausdruck entsteht durch das Zusammenspiel sieben verschiedener Muskelgruppen. Eine neue Studie der Griffith University in Australien in Kooperation mit der University of California in Santa Barbara untersuchte nun, warum gerade diese charakteristische Mimik mit Wut assoziiert ist. Hierzu wurden den Probanden verschiedene Gesichter am PC prĂ€sentiert. Jedes Gesicht wurde im Vorhinein so verĂ€ndert, dass je eine Muskelgruppe, die an einem wĂŒtenden Gesichtsausdruck beteiligt ist, von den Forschern in dem jeweiligen Gesicht angepasst wurde. Das heißt, dass beispielsweise lediglich die Mundwinkel des Gesichtes nach unten gezogen waren; der Gesamtausdruck jedoch nicht dem eines wĂŒtenden Gesichtes entsprach. Die Versuchspersonen sollten nun eine EinschĂ€tzung der Gesichter vornehmen.

Ergebnis: Die um je eine Muskelgruppe verÀnderten Gesichter brachten die Probanden mit StÀrke in Verbindung. Die Studienautoren deuteten daher das Zusammenspiel der entsprechenden Muskelgruppen als Bedrohungsgeste. Die sieben Muskelgruppen könnten an dem Gesichtsausdruck beteiligt sein, weil sie scheinbar imstande sind, StÀrke zu demonstrieren.

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Zusammen stark?

5. September 2014 – 13:31 wal (49x aufgerufen)

93716_web_R_K_B_by_S. Hofschlaeger_pixelio.deIm Volksmund ist die Annahme weit verbreitet, dass Konflikte mit anderen das ZusammengehörigkeitsgefĂŒhl der eigenen Gruppe verstĂ€rken und die Mitglieder dieser Gruppe sich untereinander auch mehr helfen. Dieses PhĂ€nomen wird in der Fachwelt parochialer Altruismus genannt: Mitgliedern der eigenen Gruppe wird in Konflikten verstĂ€rkt und selbstlos geholfen, gegenĂŒber den Mitgliedern der Fremdgruppe nimmt die Hilfsbereitschaft jedoch ab.

Eine neue Studie des University Colleges London bringt diese weit verbreitete Annahme nun ins Wanken. Die Studie wurde mit Protestanten und Katholiken in Belfast/ Nordirland durchgefĂŒhrt. Beide Gruppen stehen sich dort eher feindlich gegenĂŒber.

ZunĂ€chst wurden 940 Menschen in verschiedenen Stadtvierteln Belfasts dazu befragt, wie sie zu der anderen Gruppe stehen und wie bedroht sie sich durch diese fĂŒhlen wĂŒrden. Das Experiment bestand aus zwei Abschnitten. Zu Beginn gaben sich die Versuchsleiter als Spendensammler aus. Die Probanden wussten hierbei jedoch nichts davon, dass sie an einer Studie teilnahmen. Den Teilnehmern wurde je einer von drei möglichen SpendenempfĂ€ngern angeboten: eine katholische, eine protestantische sowie eine neutrale Einrichtung. Die Einrichtung wurde jedem Probanden nach dem Zufallsprinzip angeboten.

Im Zweiten Abschnitt wurden in verschiedenen Stadtteilen Belfasts Briefe mit fiktiven Adressen so angeordnet, dass sie aussahen, als wÀren sie in der Post verloren gegangen. Der Brief konnte dabei eine Anschrift haben, die einer katholischen oder protestantischen Hilfseinrichtung zugeordnet werden konnte oder jedoch eine neutrale Adresse aufweisen. Erhoben wurde, wieviele Personen die Briefe aufhoben und einsteckten. Dies wurde als hilfsbereites Verhalten gewertet.

Es zeigte sich, dass die Hilfsbereitschaft gegenĂŒber der Fremdgruppe umso geringer wurde, je bedrohlicher diese empfunden wurde. Die Hilfsbereitschaft gegenĂŒber der eigenen Gruppe blieb jedoch gleich, unabhĂ€ngig davon als wie bedrohlich die Fremdgruppe empfunden wurde.

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Bildquelle: © S. Hofschlaeger / pixelio.de

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Neue Studie zu AmoklÀufen an Schulen

5. September 2014 – 12:40 wal (60x aufgerufen)

87560_web_R_K_B_by_S. Hofschlaeger_pixelio.deHört man das Wort Amoklauf, entsteht ziemlich schnell ein sehr spezifisches TĂ€terbild in den Köpfen. Doch wieviel von diesem Bild entspricht der RealitĂ€t? Eine neue Studie der Freien UniversitĂ€t Berlin ging diesem PhĂ€nomen nun genauer auf den Grund: Insgesamt wurden 126 AmoklĂ€ufe an Schulen in 13 verschiedenen LĂ€ndern untersucht. Es zeigte sich, dass zwar 54 % der TĂ€ter von einer Person außerhalb der Schule zurĂŒckgewiesen wurden, in der Schule jedoch lediglich ein Drittel Konflikte mit MitschĂŒlern hatte. Auch als EinzelgĂ€nger beschrieben sich die wenigsten: Einer von vier TĂ€tern beschrieb sich auf diese Weise.

In anderen Studien zeigten sich Unterschiede zwischen den verschiedenen LĂ€ndern. WĂ€hrend in Deutschland vor allen Dingen Schulpersonal zu den Opfern zĂ€hlte, wurden in den USA ĂŒberwiegend MitschĂŒler geschĂ€digt.

 

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Mehr zum Thema “Amoklauf und PrĂ€vention” finden Sie im Literaturbestand der SaarlĂ€ndischen UniversitĂ€ts- und Landesbibliothek.

Buchtipp

 

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Gute Musik oder doch eher Lieblingslied?

29. August 2014 – 11:59 wal (80x aufgerufen)

575547_web_R_K_B_by_gĂŒnther gumhold_pixelio.deWas unterscheidet das Lieblingslied eines Menschen von anderer Musik? Warum fĂŒhlen wir uns gut, wenn wir unsere Lieblingslieder hören? Und was passiert dabei auf neuronaler Ebene? Diesen Fragen ging nun ein Forscherteam der University of North Carolina in Greensboro nach. Hierzu wurden im Rahmen der Studie 21 Probanden in einem funktionellen Magnetresonanztomographen untersucht, wĂ€hrend sie fĂŒnf verschiedene Lieder, die unterschiedlichen Musikstilen entstammten, hörten. ZusĂ€tzlich wurde jeweils das angegebene Lieblingslied der Versuchsperson gespielt. Die Teilnehmer wurden angehalten, mittels Schieberegler anzugeben, wie gut ihnen das jeweilige Lied gefallen hatte.

UnabhÀngig davon, welches Lied gespielt wurde, wurden bei PrÀsentation der Musik Hirnareale der auditiven Verarbeitung stÀrker aktiviert. Bei Liedern, die den Probanden gefielen, zeigte sich zusÀtzlich eine stÀrkere Aktivierung des Ruhenetzwerkes. Spielten die Forscher ihren Teilnehmern nun noch deren Lieblingslied vor, zeigten sich neben den bereits beschriebenen VerÀnderungen auch höhere AktivitÀten in Bereichen des Hippocampus.

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Das Ruhenetzwerk wird vor allen Dingen mit TagtrÀumen und nach innen gerichtetem Denken assoziiert.

Mehr zum Thema “Musik und Gehirn” finden Sie im Literaturbestand der SaarlĂ€ndischen UniversitĂ€ts- und Landesbibliothek.

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Bildquelle: © gĂŒnther gumhold / pixelio.de

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EingeschrÀnkte Wahrnehmung

21. August 2014 – 11:57 wal (51x aufgerufen)

148446_web_R_K_B_by_S. Hofschlaeger_pixelio.deOft hat man den Eindruck, dass Kinder nur das wahrnehmen, was sie gerade interessiert.  Dass dieses PhĂ€nomen, das in der Fachwelt Unaufmerksamkeitsblindheit genannt wird, bis ins Jugendalter vorherrscht, konnte nun ein Forscherteam des Institutes fĂŒr kognitive Neurowissenschaften des University Colleges in London zeigen. An der Studie nahmen 200 Probanden teil, wobei sich die Teilnehmergruppe aus 7 – 14 -jĂ€hrigen Kindern und Erwachsenen zusammensetzte. WĂ€hrend der Studie sollte ein schwarzes Kreuz auf einem Computermonitor, das sich verĂ€nderte, betrachtet werden. Aufgabe der Versuchspersonen war hierbei, zu ĂŒberprĂŒfen, inwieweit die senkrechte Linie des Kreuzes sich in ihrer LĂ€nge von der waagerechten Linie unterschied. Die Schwierigkeit dieser Aufgabe wurde an das Alter der Teilnehmer angepasst. Von Zeit zu Zeit wurde ein kleines schwarzes Quadrat an einer zufĂ€lligen Stelle des Bildschirms eingeblendet. Die Frage war nun, wieviele Probanden das Quadrat wahrnehmen wĂŒrden und ob es Unterschiede zwischen den Kindern und den Erwachsenen geben wĂŒrde.

Ergebnis: Die Erwachsenen schnitten in der Aufgabe besser ab als die Kinder und Jugendlichen. War die Aufgabe leicht, ĂŒbersahen etwa 70% der sieben- bis achtjĂ€hrigen das kleine Quadrat; bei der schweren 90%. Dieses Wahrnehmungsdefizit konnte auch bei den 14-jĂ€hrigen Versuchsteilnehmern noch nachgewiesen werden.

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Ende des Sondersammelgebietes Psychologie

13. August 2014 – 13:14 wal (150x aufgerufen)

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Die SULB SaarbrĂŒcken betreute seit 1966 das Sondersammelgebiet (SSG) Psychologie, dessen Aufgabe die möglichst vollstĂ€ndige Sammlung, Archivierung und ZuverfĂŒgungstellung der in- und auslĂ€ndischen Fachliteratur war. Die SSGs wurden von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert. Nun wird die SSG-Struktur seitens der DFG aufgegeben und im Rahmen von Einzelprojekten in sog. Fachinformationsdienste (FID) ĂŒberfĂŒhrt, die leider nicht mehr die vollstĂ€ndige und nachhaltige Sammlung der Fachliteratur zur Aufgabe haben, sondern auf die elektronische Informationsversorgung aktueller Forschung gerichtet sind. Die SULB SaarbrĂŒcken wird sich nicht als FID bewerben. Bislang konnte der Fachbereich Psychologie von der Sonderfunktion der SULB als SSG profitieren und auf ein nahezu vollstĂ€ndiges Literatur- und Informationsangebot fĂŒr dieses Fach zurĂŒckgreifen, das freilich weit ĂŒberwiegend durch die DFG finanziert war. Ab 2015 muss der Fachetat Psychologie in einem angemessenen und ausgewogenen VerhĂ€ltnis an alle anderen Fachetats der SULB angepasst werden, was zu radikalen Einschnitten fĂŒhren wird und es leider nicht mehr erlaubt, die Abonnementvielfalt der letzten Jahrzehnte aufrechtzuerhalten. Wir möchten Sie heute schon darĂŒber in Kenntnis setzen und um Ihr VerstĂ€ndnis bitten. Ab 2015 werden einige Abonnements fĂŒr wichtige Zeitschriften wegfallen (die bis Ende 2014 erworbenen Archive bleiben erhalten), aber auch die Monographienerwerbung wird betroffen sein. Wir können Ihnen leider nur empfehlen, auf die Fernleihe oder andere Dokumentlieferdienste wie SUBITO zurĂŒckzugreifen. Bei RĂŒckfragen wenden Sie sich gerne an die zustĂ€ndige Fachreferentin Eva Kopp (e.kopp@sulb.uni-saaarland.de)

 

Bildquelle: © Lupo / pixelio.de

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fMRT-Studie zur sozialen Interaktion

8. August 2014 – 13:00 wal (66x aufgerufen)

93456_web_R_K_B_by_S. Hofschlaeger_pixelio.deMenschen interagieren gerne mit anderen, ob es nun der Smalltalk beim Einkaufen oder wĂ€hrend einer gemeinsamen AktivitĂ€t ist. Die Kommunikation passiert auch dann noch, wenn keiner der Partner einen Nutzen daraus ziehen kann. Doch warum suchen wir regelmĂ€ĂŸig die Kommunikation mit anderen und was spielt sich dabei auf neurologischer Ebene ab? Dieser Frage ging ein Forscherteam des Forschungszentrums JĂŒlich nach. In der Studie wurden Probanden mit einem virtuellen Gesicht konfrontiert. Mit diesem Gesicht sollte mit Hilfe der Augenbewegungen der Probanden kommuniziert werden. Das virtuelle Gesicht Ă€nderte dabei die Blickrichtung je nach Augenbewegung der Versuchsperson. Im Anschluss sollten die Probanden entscheiden, inwieweit das Gesicht durch einen anderen Studienteilnehmer oder aber durch den Computer selbst gesteuert wurde. Das virtuelle Gesicht wurde hierbei immer vom Computer gesteuert, was den Teilnehmern jedoch nicht bekannt war. Die Probanden waren wĂ€hrend der Aufgabe in einem fMRT.

Ergebnis: Gingen die Probanden davon aus, dass das GegenĂŒber von einem Menschen gesteuert wurde, bewerteten sie die Blickbewegungen des virtuellen Gesichts als angenehmer. Außerdem wurden in diesem Fall im ventralen Striatum sowie in Bereichen des medialen orbitofrontalen Kortex erhöhte HirnaktivitĂ€ten festgestellt.

Wurde das GegenĂŒber als vom Computer gesteuert betrachtet, wurden die entsprechenden Hirnareale nicht stĂ€rker aktiviert.

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Vom Elfmeterschießen und Fehlsch(l)ĂŒssen

8. August 2014 – 10:25 wal (56x aufgerufen)

520499_web_R_K_B_by_Rainer Sturm_pixelio.deKommt es zum Elfmeterschießen, scheinen TorhĂŒter bei der Wahl der Ecke klassischen Denkfehlern zu unterliegen. So die Ergebnisse einer Studie des University College in London. Wird ein Ball hĂ€ufiger in eine bestimmte Ecke geschossen, wird es wahrscheinlicher, dass der Torwart sich beim nĂ€chsten Schuss in die andere Ecke wirft.

Das PhĂ€nomen wird Spielertrugschluss genannt. Hinter dem Begriff verbirgt sich die Annahme, dass nach hĂ€ufigem Auftreten des einen Merkmals bald das andere Merkmal auch auftreten muss, wenn lediglich zwei verschiedene Merkmale vorliegen. Es wird jedoch dabei ĂŒbersehen, dass die Wahrscheinlichkeit des Auftretens eines Zufallsmerkmals immer gleich bleibt, unabhĂ€ngig davon wie oft nun beispielsweise im Vorhinein eine bestimmte Ecke anfixiert wurde.

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Bildquelle: © Rainer Sturm / pixelio.de

 

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Wie wir andere einschÀtzen

1. August 2014 – 15:51 wal (90x aufgerufen)

138265_web_R_K_B_by_S. Hofschlaeger_pixelio.deWie gehen wir vor, wenn wir einschĂ€tzen sollen, wie vertrauenswĂŒrdig ein GegenĂŒber ist? Wie beeinflussen die GesichtszĂŒge des anderen unsere Bewertung? Dieser Frage ging ein Forscherteam der University of York in Heslington nach. Hierzu wurden die Merkmale ĂŒber 1000 verschiedener Gesichter erfasst. Außerdem sollte jedes Gesicht von Probanden beurteilt werden. Der besondere Fokus lag hierbei auf den Kategorien: Nahbarkeit, Dominanz und AttraktivitĂ€t. Sowohl die Daten ĂŒber die einzelnen Merkmale, als auch die ProbandeneinschĂ€tzungen wurden in einen Computer eingegeben. Es zeigte sich, dass 58 % der Varianz in den Beurteilungen durch die Gesichtsmerkmale aufgeklĂ€rt werden konnte. Die Forscher entwickelten so ein Computermodell, mit dem sich mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit einschĂ€tzen ließ, wie eine Person beurteilt werden wĂŒrde. Mit Hilfe dieses Modells wurden nun Cartoon – Gesichter erstellt, die wiederum Versuchspersonen vorgelegt wurden. Diese sollten die Gesichter wieder beurteilen. Es zeigte sich, dass die Beurteilung der Probanden und des Computers sich des Öfteren deckten.

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