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Networking: Das unangenehme GefĂŒhl danach

30. September 2014 – 00:01 wal (44x aufgerufen)

680027_web_R_K_B_by_GG-Berlin_pixelio.de

Wer Karriere machen möchte, dem nutzen Beziehungen oft ungemein. Eine ganze Reihe dieser GeschĂ€ftsbeziehungen können durch sogenanntes Networking erworben werden. Die Arbeitnehmer gehen zu einer organisierten Veranstaltung, die dem Zweck dient, Leute kennenzulernen, die zur Verbesserung der eigenen Berufschancen dienlich sein könnten. Doch wie fĂŒhlen sich die Teilnehmer nach einer solchen Veranstaltung? Studien mehrerer verschiedener UniversitĂ€ten in Kanada und den USA kamen zu dem Ergebnis, dass sich Menschen nach einer Networking-Veranstaltung oft dreckig fĂŒhlen. Dieses GefĂŒhl kann hierbei scheinbar so stark sein, dass sogar ein erhöhtes BedĂŒrfnis, sich zu waschen, besteht. Jedoch gibt es auch Personen, die Networking-Events nicht mit einem solchen GefĂŒhl verbinden: Je höher Networker ihre eigene Macht einschĂ€tzen, sei es durch eine höhere Position innerhalb eines Unternehmens, desto angenehmer empfinden sie die Veranstaltung.

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Bildquelle: © GG-Berlin / pixelio.de

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Feldstudie: Wann versöhnen wir uns mit anderen?

24. September 2014 – 00:01 wal (60x aufgerufen)

224170_web_R_K_B_by_Stephanie Hofschlaeger_pixelio.deBetrachtet man die Krisenherde dieser Erde, so wird schnell klar, dass eine Versöhnung der sich feindlich gegenĂŒberstehenden Parteien oft nur schwer möglich ist. Besonders kompliziert wird es, wenn beide Gruppen dabei sowohl Opfer als auch TĂ€ter sind. Gerade in diesen FĂ€llen stellt sich die Frage, welche Faktoren die Versöhnungsbereitschaft beeinflussen. Eine neu veröffentlichte Studie der FernUniversitĂ€t Hagen in Kooperation mit Forschern aus Norwegen und Israel beschĂ€ftigt sich nun mit dieser Thematik. Bei der Studie handelt es sich um ein Feldexperiment, das in Liberia durchgefĂŒhrt wurde. Wichtig ist hierbei, dass in diesem Land vor nicht allzu langer Zeit BĂŒrgerkriege stattgefunden haben, die mit einer großen Opferzahl einhergingen. Verschiedene Volksgruppen bekĂ€mpften sich und ĂŒbten jeweils Gewalt auf die anderen Gruppen aus. Aus diesem Grund gibt es keine klaren Opfer- und TĂ€terzuschreibungen. Auffallend ist jedoch, dass sich die damals beteiligten Gruppen meist selbst die Opferrolle zuschreiben und den Konkurrenten die TĂ€terrolle.

Die Forscher ordneten die Probanden einer von zwei verschiedenen Bedingungen zu: Entweder sollte die Opferrolle eingenommen werden und GrĂ€ueltaten des Krieges aus dieser betrachtet werden oder aber es sollte die TĂ€terrolle eingenommen werden, das heißt, die Teilnehmer wurden dazu aufgefordert, eine Situation zu beschreiben, in der ihre eigene Gruppe Gewalt verĂŒbt hat. Versuchspersonen in der TĂ€terbedingung zeigten ein grĂ¶ĂŸeres Maß an Empathie fĂŒr die gegnerische Gruppe und eine höhere Bereitschaft, sich mit dieser zu versöhnen.

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Bildquelle: © Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

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Mangelnde Selbstkontrolle

23. September 2014 – 00:01 wal (63x aufgerufen)

452043_web_R_K_B_by_Martin MĂŒller_pixelio.deIn unserem Alltag widerstehen wir immer wieder kleineren oder grĂ¶ĂŸeren Versuchungen; sei es, doch noch ein StĂŒck Schokolade zu essen oder sich vielleicht noch einmal kurz hinzulegen. Dieses “Widerstehen” wird der Selbstkontrolle zugeschrieben. Das Problem bei der Sache: Selbstkontrolle ist erschöpflich; mĂŒssen wir oft widerstehen, so kann es passieren, dass wir umso impulsiver bei einer neuen Gelegenheit reagieren. Dies legt zumindest eine Studie aus dem Jahre 2011 nahe: Mittels eines Beepers wurden um die 200 Probanden tĂ€glich befragt. In mehr als der HĂ€lfte der FĂ€lle wurde angegeben, dass die Teilnehmer momentan Versuchungen widerstanden. WĂ€hrend die einen problemlos durchfĂŒhrbar waren, beispielsweise der Wunsch nach einem Schluck Wasser, mussten andere unterdrĂŒckt werden, z. B. Schlafen. 70 % dieser WĂŒnsche konnten beherrscht werden. Es zeigte sich ebenfalls, dass bei jedem weiteren Wunsch, der unterdrĂŒckt werden sollte, die Wahrscheinlichkeit stieg, dass die Probanden impulsiv handelten.

Selbstkontrolle wird mit AktivitĂ€ten im Frontallappen des Gehirns assoziiert. Neurowissenschaftliche Studien deuten daraufhin, dass bei jeder erfolgreichen Selbstkontrolle die AktivitĂ€t im Frontallappen bei einer folgenden Versuchung niedriger wird. Doch wie kommt es zu der immer geringer werdenden Selbstkontrolle? Als Ursache wird ein Mangel an Glukose diskutiert. Diese Vermutung wird von einigen Studien gestĂŒtzt.

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Mehr zum Thema “Selbstregulation” finden Sie im Literaturbestand der SaarlĂ€ndischen UniversitĂ€ts- und Landesbibliothek.

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Bildquelle: © Martin MĂŒller / pixelio.de

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Spruch der Woche

22. September 2014 – 00:01 wal (44x aufgerufen)

Drei Aktenordner sind aufeinander gestapelt. Dabei sind der unterste und der oberste Ordner weiß, der mittlere rot.

“Zwanghaftes Arbeiten allein wĂŒrde die Menschen ebenso verrĂŒckt machen wie absolutes Nichtstun. Erst durch die Kombination beider Komponenten wird das Leben ertrĂ€glich.”

Erich Fromm (1900 – 1980), Psychoanalytiker.

Bildquelle: © Rainer Sturm / pixelio.de

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Einfluss von KriminalitÀt auf die Lebenszufriedenheit

9. September 2014 – 00:01 wal (76x aufgerufen)

210303_web_R_K_B_by_Andreas Bender_pixelio.deSteigt die KriminalitĂ€t in unserer Heimatstadt, so sinkt scheinbar unsere Lebenszufriedenheit. Diesen Schluss lĂ€sst eine neu veröffentlichte Studie der ETH ZĂŒrich zu. Die Forscher nutzten hierbei Daten des Sozioökonomischen Panels (SOEP), einer großflĂ€chig angelegten Langzeitstudie, die unter anderem Daten wie Einkommen, Lebenszufriedenheit und die Gesundheit der Befragten regelmĂ€ĂŸig erhebt. Diese Daten wurden nun in Verbindung mit den polizeilichen Kriminalstatistiken verschiedener StĂ€dte und Landkreise gebracht.

Es zeigte sich, dass Menschen die in StÀdten/Landkreisen mit einer steigenden KriminalitÀtsrate leben, unzufriedener mit ihrem Leben sind als Menschen, die nicht an einem solchen Ort wohnen. Dieser Unterschied ist bedeutsam. Die Lebenszufriedenheit sinkt stÀrker, wenn es sich bei den Verbrechen um Gewaltdelikte handelt.

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Bildquelle: © Andreas Bender / pixelio.de

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Wenn Wut die eigene Position stÀrkt

5. September 2014 – 15:37 wal (85x aufgerufen)

85215_web_R_K_B_by_S. Hofschlaeger_pixelio.deWut gilt als universal. Das bedeutet, dass sie in nahezu allen Kulturen vorkommt. Sind wir wĂŒtend, spannen sich unsere Gesichtsmuskeln in charakteristischer Weise an. So werden beispielsweise die Augen zusammengekniffen. Der zur Emotion zugehörige Gesichtsausdruck entsteht durch das Zusammenspiel sieben verschiedener Muskelgruppen. Eine neue Studie der Griffith University in Australien in Kooperation mit der University of California in Santa Barbara untersuchte nun, warum gerade diese charakteristische Mimik mit Wut assoziiert ist. Hierzu wurden den Probanden verschiedene Gesichter am PC prĂ€sentiert. Jedes Gesicht wurde im Vorhinein so verĂ€ndert, dass je eine Muskelgruppe, die an einem wĂŒtenden Gesichtsausdruck beteiligt ist, von den Forschern in dem jeweiligen Gesicht angepasst wurde. Das heißt, dass beispielsweise lediglich die Mundwinkel des Gesichtes nach unten gezogen waren; der Gesamtausdruck jedoch nicht dem eines wĂŒtenden Gesichtes entsprach. Die Versuchspersonen sollten nun eine EinschĂ€tzung der Gesichter vornehmen.

Ergebnis: Die um je eine Muskelgruppe verÀnderten Gesichter brachten die Probanden mit StÀrke in Verbindung. Die Studienautoren deuteten daher das Zusammenspiel der entsprechenden Muskelgruppen als Bedrohungsgeste. Die sieben Muskelgruppen könnten an dem Gesichtsausdruck beteiligt sein, weil sie scheinbar imstande sind, StÀrke zu demonstrieren.

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Bildquelle: © S. Hofschlaeger / pixelio.de

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Zusammen stark?

5. September 2014 – 13:31 wal (66x aufgerufen)

93716_web_R_K_B_by_S. Hofschlaeger_pixelio.deIm Volksmund ist die Annahme weit verbreitet, dass Konflikte mit anderen das ZusammengehörigkeitsgefĂŒhl der eigenen Gruppe verstĂ€rken und die Mitglieder dieser Gruppe sich untereinander auch mehr helfen. Dieses PhĂ€nomen wird in der Fachwelt parochialer Altruismus genannt: Mitgliedern der eigenen Gruppe wird in Konflikten verstĂ€rkt und selbstlos geholfen, gegenĂŒber den Mitgliedern der Fremdgruppe nimmt die Hilfsbereitschaft jedoch ab.

Eine neue Studie des University Colleges London bringt diese weit verbreitete Annahme nun ins Wanken. Die Studie wurde mit Protestanten und Katholiken in Belfast/ Nordirland durchgefĂŒhrt. Beide Gruppen stehen sich dort eher feindlich gegenĂŒber.

ZunĂ€chst wurden 940 Menschen in verschiedenen Stadtvierteln Belfasts dazu befragt, wie sie zu der anderen Gruppe stehen und wie bedroht sie sich durch diese fĂŒhlen wĂŒrden. Das Experiment bestand aus zwei Abschnitten. Zu Beginn gaben sich die Versuchsleiter als Spendensammler aus. Die Probanden wussten hierbei jedoch nichts davon, dass sie an einer Studie teilnahmen. Den Teilnehmern wurde je einer von drei möglichen SpendenempfĂ€ngern angeboten: eine katholische, eine protestantische sowie eine neutrale Einrichtung. Die Einrichtung wurde jedem Probanden nach dem Zufallsprinzip angeboten.

Im Zweiten Abschnitt wurden in verschiedenen Stadtteilen Belfasts Briefe mit fiktiven Adressen so angeordnet, dass sie aussahen, als wÀren sie in der Post verloren gegangen. Der Brief konnte dabei eine Anschrift haben, die einer katholischen oder protestantischen Hilfseinrichtung zugeordnet werden konnte oder jedoch eine neutrale Adresse aufweisen. Erhoben wurde, wieviele Personen die Briefe aufhoben und einsteckten. Dies wurde als hilfsbereites Verhalten gewertet.

Es zeigte sich, dass die Hilfsbereitschaft gegenĂŒber der Fremdgruppe umso geringer wurde, je bedrohlicher diese empfunden wurde. Die Hilfsbereitschaft gegenĂŒber der eigenen Gruppe blieb jedoch gleich, unabhĂ€ngig davon als wie bedrohlich die Fremdgruppe empfunden wurde.

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Neue Studie zu AmoklÀufen an Schulen

5. September 2014 – 12:40 wal (83x aufgerufen)

87560_web_R_K_B_by_S. Hofschlaeger_pixelio.deHört man das Wort Amoklauf, entsteht ziemlich schnell ein sehr spezifisches TĂ€terbild in den Köpfen. Doch wieviel von diesem Bild entspricht der RealitĂ€t? Eine neue Studie der Freien UniversitĂ€t Berlin ging diesem PhĂ€nomen nun genauer auf den Grund: Insgesamt wurden 126 AmoklĂ€ufe an Schulen in 13 verschiedenen LĂ€ndern untersucht. Es zeigte sich, dass zwar 54 % der TĂ€ter von einer Person außerhalb der Schule zurĂŒckgewiesen wurden, in der Schule jedoch lediglich ein Drittel Konflikte mit MitschĂŒlern hatte. Auch als EinzelgĂ€nger beschrieben sich die wenigsten: Einer von vier TĂ€tern beschrieb sich auf diese Weise.

In anderen Studien zeigten sich Unterschiede zwischen den verschiedenen LĂ€ndern. WĂ€hrend in Deutschland vor allen Dingen Schulpersonal zu den Opfern zĂ€hlte, wurden in den USA ĂŒberwiegend MitschĂŒler geschĂ€digt.

 

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Mehr zum Thema “Amoklauf und PrĂ€vention” finden Sie im Literaturbestand der SaarlĂ€ndischen UniversitĂ€ts- und Landesbibliothek.

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Gute Musik oder doch eher Lieblingslied?

29. August 2014 – 11:59 wal (101x aufgerufen)

575547_web_R_K_B_by_gĂŒnther gumhold_pixelio.deWas unterscheidet das Lieblingslied eines Menschen von anderer Musik? Warum fĂŒhlen wir uns gut, wenn wir unsere Lieblingslieder hören? Und was passiert dabei auf neuronaler Ebene? Diesen Fragen ging nun ein Forscherteam der University of North Carolina in Greensboro nach. Hierzu wurden im Rahmen der Studie 21 Probanden in einem funktionellen Magnetresonanztomographen untersucht, wĂ€hrend sie fĂŒnf verschiedene Lieder, die unterschiedlichen Musikstilen entstammten, hörten. ZusĂ€tzlich wurde jeweils das angegebene Lieblingslied der Versuchsperson gespielt. Die Teilnehmer wurden angehalten, mittels Schieberegler anzugeben, wie gut ihnen das jeweilige Lied gefallen hatte.

UnabhÀngig davon, welches Lied gespielt wurde, wurden bei PrÀsentation der Musik Hirnareale der auditiven Verarbeitung stÀrker aktiviert. Bei Liedern, die den Probanden gefielen, zeigte sich zusÀtzlich eine stÀrkere Aktivierung des Ruhenetzwerkes. Spielten die Forscher ihren Teilnehmern nun noch deren Lieblingslied vor, zeigten sich neben den bereits beschriebenen VerÀnderungen auch höhere AktivitÀten in Bereichen des Hippocampus.

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Das Ruhenetzwerk wird vor allen Dingen mit TagtrÀumen und nach innen gerichtetem Denken assoziiert.

Mehr zum Thema “Musik und Gehirn” finden Sie im Literaturbestand der SaarlĂ€ndischen UniversitĂ€ts- und Landesbibliothek.

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Bildquelle: © gĂŒnther gumhold / pixelio.de

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EingeschrÀnkte Wahrnehmung

21. August 2014 – 11:57 wal (68x aufgerufen)

148446_web_R_K_B_by_S. Hofschlaeger_pixelio.deOft hat man den Eindruck, dass Kinder nur das wahrnehmen, was sie gerade interessiert.  Dass dieses PhĂ€nomen, das in der Fachwelt Unaufmerksamkeitsblindheit genannt wird, bis ins Jugendalter vorherrscht, konnte nun ein Forscherteam des Institutes fĂŒr kognitive Neurowissenschaften des University Colleges in London zeigen. An der Studie nahmen 200 Probanden teil, wobei sich die Teilnehmergruppe aus 7 – 14 -jĂ€hrigen Kindern und Erwachsenen zusammensetzte. WĂ€hrend der Studie sollte ein schwarzes Kreuz auf einem Computermonitor, das sich verĂ€nderte, betrachtet werden. Aufgabe der Versuchspersonen war hierbei, zu ĂŒberprĂŒfen, inwieweit die senkrechte Linie des Kreuzes sich in ihrer LĂ€nge von der waagerechten Linie unterschied. Die Schwierigkeit dieser Aufgabe wurde an das Alter der Teilnehmer angepasst. Von Zeit zu Zeit wurde ein kleines schwarzes Quadrat an einer zufĂ€lligen Stelle des Bildschirms eingeblendet. Die Frage war nun, wieviele Probanden das Quadrat wahrnehmen wĂŒrden und ob es Unterschiede zwischen den Kindern und den Erwachsenen geben wĂŒrde.

Ergebnis: Die Erwachsenen schnitten in der Aufgabe besser ab als die Kinder und Jugendlichen. War die Aufgabe leicht, ĂŒbersahen etwa 70% der sieben- bis achtjĂ€hrigen das kleine Quadrat; bei der schweren 90%. Dieses Wahrnehmungsdefizit konnte auch bei den 14-jĂ€hrigen Versuchsteilnehmern noch nachgewiesen werden.

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