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Erfahrung durch eigenes Erleben

16. September 2014 – 00:01 wal (632x aufgerufen)

684950_web_R_K_B_by_Rainer Sturm_pixelio.deWie fĂŒhlt sich eigentlich eine psychische Krise ĂŒberhaupt an? Was Mediziner und Therapeuten oft nur theoretisch erlernt oder aus der Beobachterperspektive erfahren haben, muss nicht mit dem Empfinden des Patienten einhergehen. Aus diesem Grund wurde vor ein paar Jahren die Aktion „Ex-In“ ins Leben gerufen. Hinter dem KĂŒrzel steht ein Projekt, das von der EuropĂ€ischen Union gefördert wurde und Patienten als „Experten“ fĂŒr ihre eigene Krankheit sieht. Diese Patienten können nun zu Genesungsbegleitern ausgebildet werden und ihre Erfahrungen mit anderen Patienten teilen, aber auch mit Fachpersonal wie Medizinern oder Therapeuten. Die Ausbildung zum Genesungsbegleiter findet momentan deutschlandweit an 20 Standorten statt. Wer sich fĂŒr eine solche Ausbildung entscheidet, durchlĂ€uft zwei Phasen: In einem ersten Abschnitt wird sich zunĂ€chst mit der eigenen Erkrankung beschĂ€ftigt; was einen gesund hĂ€lt und wie man Verantwortung fĂŒr sich selbst ĂŒbernimmt. Im zweiten Abschnitt wird aus der eigenen Erfahrung und den Erfahrungen anderer Methoden entwickelt, die im spĂ€teren Umgang mit anderen Patienten nĂŒtzlich sein könnten, um diesen zu helfen. ErgĂ€nzt wird die Ausbildung durch mehrere Praktika.

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Bildquelle: © Rainer Sturm / pixelio.de

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Die Inflation der psychischen Störungen

20. April 2013 – 12:48 kri (774x aufgerufen)

Aufgeschlagenes Buch zum Lesen

Das „Diagnostische und Statistische Manual Psychischer Störungen“ (DSM) wird auch als die Bibel der Psychologen bezeichnet. In dem Handbuch sind alle Verhaltensweisen nach zu lesen, die nach der Meinung der American Psychiatric Association (Apa) als offizielle psychische Erkrankungen gelten. Grob gesagt wird hier festgelegt, was noch „normal“ und was „krank“ ist. Experten warnen schon seit langem davor, dass die psychische Gesundheit allmĂ€hlich abgeschafft wird. Nun erhalten sie UnterstĂŒtzung durch den US-Psychiater Allen Frances, der selbst an der Erarbeitung mehrerer Manuale beteilgt war und jetzt ĂŒber die Arbeitsweisen der Kommisionen spricht.

 

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Bildquelle: © Maren Beßler / pixelio.de

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Muttersöhnchen sind gesĂŒnder!

21. September 2010 – 11:58 Timo (2105x aufgerufen)

Muttersöhnchen zu sein, scheint sich positiv auf die psychische Gesundheit junger MĂ€nner auszuwirken. Zu diesem Schluss kommt zumindest Carlos Santos von der Arizona State University’s School of Social and Family Dynamics in einer aktuellen Untersuchung.

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Heutige Superhelden sind schlechte Vorbilder fĂŒr Jungen

23. August 2010 – 10:19 Timo (3404x aufgerufen)

Helden, die man heutzutage in Filmen sieht, sind laut amerikanischer Psychologen nicht die besten Vorbilder fĂŒr Jungen. Sie sind gewalttĂ€tig, sarkastisch und nutzen Frauen aus. Wie eine aktuelle Studie zeigt, stellt eine Internalisierung dieser Macho-Stereotype ein Risiko dar. Sowohl die psychische Gesundheit, als auch die QualitĂ€t zwischenmenschlicher Beziehungen leiden darunter.

http://www.apa.org/news/press/releases/2010/08/macho-stereotype-unhealthy.aspx

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