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Weniger neurotisch in der Partnerschaft

15. Mai 2014 – 09:53 wal (1809x aufgerufen)

Zwei Herzen im Sand.

Wie wirkt sich eine gute Partnerschaft in jungen Jahren aus? Positiv auf bestimmte Persönlichkeitsfaktoren! So zumindest die Antwort, die eine neu veröffentlichte Studie der Friedrich-Schiller-UniversitĂ€t Jena auf diese Frage gibt. Im Rahmen der Untersuchung wurden mehr als 200 Paare ĂŒber einen Zeitraum von neun Monaten begleitet. In regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden fanden Befragungen statt: So wurde z.B. der Neurotizismuswert und die Zufriedenheit mit der Partnerschaft erhoben. Jeder Teilnehmer musste außerdem Alltagsszenarien beurteilen und sie in ihrer Bedeutung fĂŒr die eigene Partnerschaft bewerten. Mit diesem letzten Test erhofften sich die Forscher, typische Denkstrukturen neurotischer Menschen aufzudecken, z.B. die Tendenz mehrdeutige Reize prinzipiell eher negativ aufzufassen.

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass sich diese negativen GedankengÀnge im Laufe einer guten Beziehung verÀndern. Partnerschaften scheinen also eine positive Wirkung auf die kognitive Ebene und die Wahrnehmung der Teilnehmer zu haben.

 

Neurotizismus ist ein Faktor des FĂŒnf-Faktoren-Modells der Persönlichkeit. Haben Menschen hier eine hohe AusprĂ€gung, werden sie meist als Ă€ngstlich, vorsichtig und wenig selbstsicher  beschrieben.

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Mehr zum Thema „Neurotizismus“ finden Sie im Literaturbestand der SaarlĂ€ndischen UniversitĂ€ts- und Landesbibliothek.

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Bildquelle: © Rosel Eckstein / pixelio.de

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Halb voll oder eher fast leer?

11. April 2014 – 16:14 wal (968x aufgerufen)

Ein Wasserglas, das zur HĂ€lfte gefĂŒllt ist.

FĂŒr Optimisten ist das Glas eher halb voll, fĂŒr Pessimisten halb leer. So zumindest die alltagspsychologische Unterscheidung der beiden Typen. Doch gibt es auch einen Unterschied beider Gruppen in ihrer HirnaktivitĂ€t? Dieser Frage ging eine Forschergruppe der Michigan State University in East Lansing nach.

Um ĂŒberhaupt Optimisten von Pessimisten unterscheiden zu können, wurden die 71 Versuchsteilnehmerinnen anhand psychologischer Befragungen in die beiden Gruppen eingeteilt. In der anschließenden EEG-Testung wurden dann den Probandinnen Bilder gezeigt, die eher unangenehme Situationen abbildeten. Aufgabe: Sich ein positives Ende der geschilderten Situation auszumalen.

Die Daten ließen den Schluss zu, dass die pessimistischeren Versuchsteilnehmerinnen eine höhere HirnaktivitĂ€t beim Betrachten der Situationen im Vergleich zu der Gruppe der optimistischeren Probandinnen aufwiesen. Wurde diese Personengruppe nun dazu aufgefordert, ihre negativere Sichtweise zu unterdrĂŒcken, zeichnete das EEG Daten auf, die scheinbar eine Art Abwehrreaktion der Teilnehmerinnen widerspiegeln könnte.

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Mehr zum Thema „Optimismus, Pessimismus und Psychologie“ finden Sie im Literaturbestand der SaarlĂ€ndischen UniversitĂ€ts- und Landesbibliothek.

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Bildquelle: © Gisela Peter / pixelio.de

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Leben Pessimisten lÀnger?

12. MĂ€rz 2013 – 14:26 kri (737x aufgerufen)

Zur HĂ€lfte gefĂŒllte SektglĂ€ser

Es bleibt die ewige Streitfrage : Sind die GlÀser halb voll? Oder doch halb leer?

Eine großangelegte Langzeitstudie mehrerer UniversitĂ€ten in Deutschland und Schweiz hat nun hinterfragt, wie sich eine eher postitiv oder negativ geprĂ€gte Einstellung zum Leben auf die LebensfĂŒhrung und die Gesundheit auswirken kann. Interessanterweise konnte ein Zusammenhang zwischen der LebenslĂ€nge und einer eher pessimistischen Lebenseinstellung gefunden werden. Die Forscher vermuten, dass der Unterschied dadurch begrĂŒndet wird, dass Schwarzseher eher motiviert sind GesundheitsfĂŒrsorgen einheitlich.

 

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Bildquelle: © Bettina Stolze/ pixelio.de

 

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