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Spruch der Woche

23. Juni 2014 – 00:01 wal (424x aufgerufen)

Drei Finger,die mit Gesichtern bemalt wurden.

„Der Charakter ruht auf der Persönlichkeit, nicht auf den Talenten.“

Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), deutscher Dichter.

Bildquelle: © S. Hofschlaeger / pixelio.de

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Menschen ändern sich

4. Dezember 2013 – 09:00 wal (749x aufgerufen)

Eine Holzfigur sitzt auf einem grünen Holzklötzchen.

Verändert sich die Persönlichkeit eines Menschen auch noch später im Leben? Was sowohl in der Wissenschaft, als auch in der „Alltagspsychologie“ bis vor kurzem vehement verneint wurde, scheint doch möglich zu sein. Die Langzeitstudie SOEP mit mehr als 14.000 Teilnehmern liefert für diese Schlussfolgerung weitere Evidenz. So scheint sich die Persönlichkeit im kompletten Lebensverlauf ändern zu können, v.a. im Anschluss an kritische Lebensereignisse. Im Rahmen der Untersuchung wurden die Probanden darum gebeten über vier Jahre in regelmäßigen Abständen anzugeben, inwiefern es in der letzten Zeit in ihrem Leben einschneidende Ereignisse gegeben habe. Im Anschluss hieran wurden dann bei jedem Teilnehmer die Big Five der Persönlichkeit erhoben.

So zeigte sich zum Beispiel, dass Erwachsene im höheren Lebensalter zwar verträglicher, aber gleichzeitig eine niedrigere Offenheit für Erfahrungen an den Tag legten.

 

Unter den Big 5 versteht man die fünf Facetten: Offenheit für Erfahrung, Verträglichkeit, Extraversion, emotionale Stabilität und Gewissenhaftigkeit. In Kombination sollen diese Werte die Persönlichkeit eines Menschen relativ gut widerspiegeln können.

 

Mehr zum Artikel

 

Mehr zum Thema Big 5 – Modell der Persönlichkeit finden sie im Literaturbestand der Saarländischen Universitäts- und Landesbibliothek.

 

Buchtipp

Bildquelle: © Silke Kaiser / pixelio.de

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Der Sadist von nebenan

23. Oktober 2013 – 08:57 wal (1160x aufgerufen)

Schatten einer Person an einer Wand

Wer das Wort Sadismus hört, verbindet es oft mit Sexpraktiken oder im klinisch relevanten Bereich mit Gewaltverbrechen. An den typischen Alltagssadismus – z.B. grundlos Insekten quälen oder als Troll in Blogs böse und beleidigende Kommentare posten – daran denken jedoch die wenigsten. Mit genau diesem Thema hat sich nun ein Forscherteam der Universität von British Columbia um Delroy Paulhus beschäftigt. Die Forscher postulierten,  dass diese Form des Sadismus weit verbreitet und oft ein fester Bestandteil der Persönlichkeit wäre. Diese Vermutung wurde mit Hilfe zweier Experimente gestützt:
In einem ersten Versuch wurden die Probanden vor drei Wahlmöglichkeiten gestellt: Sie sollten entweder eine schmutzige Toilette säubern, ihre Hände in Eiswasser tauchen oder aber drei Kellerasseln, die mit Hilfe von Namen personalisiert wurden, durch eine Kaffeemühle drehen. Die Tiere wurden bei dem Vorgang nicht verletzt, was die Probanden jedoch nicht wussten. Ergebnis: Die Hälfte aller Versuchsteilnehmer entschied sich für das Töten der Tiere, wobei jeder zweite selbst Hand an die Kaffeemühle legte. Diese Probanden erreichten auch hohe Sadismuswerte innerhalb eines Testverfahrens und gaben an, die Tat sogar genossen zu haben.

In einem zweiten Experiment hatten die Versuchsteilnehmer innerhalb eines Spiels die Möglichkeit, den Gegenspieler mit Hilfe eines lauten Geräuschs zu strafen. Der vermeintliche Konkurrent war hierbei jedoch nicht real. Es zeigten sich ähnliche Befunde wie im 1.Experiment.

 

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Bildquelle: © ukw / pixelio.de

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Big Five Modell im Fadenkreuz der Diskussionen

21. Oktober 2013 – 00:01 wal (791x aufgerufen)

Zwei Figuren. Eine trägt die Aufschrift "Dagegen", die andere die Aufschrift "Dafür".

Das Big Five Modell gehört zu den Standardmodellen der Persönlichkeitspsychologie und findet dementsprechend oft Einsatz in der Forschung. Das Modell postuliert, dass es fünf Dimensionen gäbe,  mit denen sich die Persönlichkeit eines Menschen angemessen beschreiben ließe. Namentlich handelt es sich bei den Dimensionen um: Offenheit für Erfahrung, Extraversion, Gewissenhaftigkeit, Neurotizismus und Verträglichkeit. In jüngster Zeit gibt es jedoch Kritik an dem Modell und den zugehörigen Studien, die es stützen sollen. Zum einen wird von manchen Wissenschaftlern bemängelt, dass die Studien oft nur mit Studenten mit westlichem Hintergrund durchgeführt wurden. Zum anderen werden neuere Arbeiten herangezogen, in denen Persönlichkeiten anderer Kulturen teilweise mit weniger oder mehr Dimensionen beschrieben werden. So konnte man z.B. Persönlichkeiten im Stamm der Tsimane mit nur vier Dimensionen, die sich zum Teil auch von den regulären Big Five (z.B. „Fleiß“ und „Soziale Nützlichkeit“)unterschieden, beschreiben.

 

Inwieweit dies jedoch reicht, um das Big Five Modell zu verwerfen, zu erweitern, anzupassen, oder doch in der jetzigen Form beizubehalten, darüber wird auf der Expertenseite noch heftig gestritten.

Mehr zum Artikel

 

Mehr zum Thema Big-Five Modell:

Buchtipp

Dieser Titel findet sich im Bestand der Sulb

Bildquelle: Stephanie Hofschlaeger/ pixelio.de

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Die besseren Multitasker

31. Januar 2013 – 08:00 kri (658x aufgerufen)

Kochen mit Tablet PC

Multitasking gilt als Fluch der heutigen Gesellschaft. Besonders bei langweiligen Pflichten wie Putzen wird gleichzeitg gelesen, Fernsehen geschaut, telefoniert, SMS geschrieben, gesurft, gegessen, etc. Interessanterweise zeigt jetzt aber eine Studie, dass Personen, die sich selbst als Multitasker im Alltag bezeichnen, gar nicht so gut darin sind. In einem Versuch mussten die Probanden eine Rechenaufgabe lösen und dabei sich eine Buchstabenreihe merken. Zuvor mussten die Probanden einen einfachen Persönlichkeitstest ausfüllen und angeben, wie häufig sie selbst im Alltag mehrere Aufgaben gleichzeitig durchführen. Die Multitasker schnitten im Versuch schlechter ab als Personen, die weniger Aufgaben gleichzeitig angehen. Interessant ist aber auch der Zusammenhang zwischen den Persönlichkeitseigenschaften und der Neigung zum Multitasking.

Zum Artikel

Bildquelle: Rainer Sturm/ pixelio.de

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Langweiler mit preußischen Tugenden leben länger

2. Februar 2012 – 11:52 tom (1048x aufgerufen)

Ernährung und Sport sind überbewertet, wichtiger ist die Persönlichkeit. Vor allem disziplinierte und zielstrebige Menschen erreichen ein Methusalem-Alter.

Zum Artikel…

Bildquelle: © gino73 / pixelio.de

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Mann und Frau teilen nur zehn Prozent ihrer Charakterzüge

11. Januar 2012 – 14:48 tom (2677x aufgerufen)

Schwerer Schlag für die Genderwissenschaft: Eine Studie hat ergeben, dass Männer und Frauen ganz anders sind. Spielen die Gene eine größere Rolle als die Erziehung?

Zum Artikel…

Bildquelle: © Dieter Schütz  / pixelio.de

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Was Kinderhelden über uns verraten

15. November 2011 – 15:29 tom (2748x aufgerufen)

Jeder kennt die Geschichte von Pippi Langstrumpf, dem mutigen und frechen Mädchen mit den langen roten Zöpfen. Aber auch Winnetou, Pan Tau und Lassie sind beliebte Kindergeschichten. Jeder hat seinen Lieblingshelden – und der gibt eine Menge über unsere Persönlichkeit preis, sagt Psychologe Professor Alfred Gebert.

Zum Artikel… (Deutsch)

Bildquelle: © Dirk Schelpe / PIXELIO

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Extrem-Eigenschaften helfen Existenzgründern

24. Oktober 2011 – 20:53 tom (1157x aufgerufen)

„Du musst ein Schwein sein“ heißt ein Hit von den „Prinzen“. Damit hat die Band aus Leipzig – in Bezug auf Unternehmensgründungen – teilweise Recht. So haben selbstverliebte Persönlichkeiten eine höhere Neigung Unternehmen zu gründen. Hochwertige Businesspläne stammen dagegen eher aus der Feder von Machiavellisten.

Zum Artikel… (Deutsch)

Bildquelle: © seedo / PIXELIO

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Wer hat an der Uhr gedreht?

12. September 2011 – 16:10 tom (3429x aufgerufen)

Eine Bewegung im Uhrzeigersinn wirkt fortschrittlich, der Zukunft zugewandt. Die Gegenrichtung steht hingegen für eine Rückwärtsorientierung. Das klingt plausibel. Überraschend klingt hingegen der Befund Würzburger Psychologen: Demnach kann die Bewegungsrichtung menschliche Entscheidungen und sogar die Persönlichkeit beeinflussen.

Zum Artikel… (Deutsch)

Bildquelle: © Kurt Michel / PIXELIO

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