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Buchtipp: Unser empathisches Gehirn: Warum wir verstehen, was andere fĂĽhlen

28. Februar 2014 – 10:15 wal (755x aufgerufen)

Kieselsteine, auf die mit bunten Farben Smileys gemalt wurden.

Fällt ein guter Freund durch eine Klausur, fühlen wir uns meist selbst nicht gut. Auch können wir nachempfinden, wie es dem betroffenen Vertrauten wohl geht. Doch wieso ist das so?

Die Fähigkeit, sich in andere hineinversetzen zu können, nennt man „Empathie“. Möglich wird sie durch die Aktivität sogenannter Spiegelneurone in unserem Gehirn. Verletzt sich z.B. ein Freund vor unseren Augen, fangen eben diese Neurone an zu „feuern“ und wir fĂĽhlen uns augenblicklich ebenfalls besorgt.

In seinem neu erschienen Buch „Unser empathisches Gehirn: Warum wir verstehen, was andere fĂĽhlen“ geht der Neurobiologe Christian Keysers auf die neurobiologische Grundlage der Empathie und ihre Alltagsrelevanz ein. Auch zugehörige Forschungsergebnisse werden diskutiert.

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Das Buch finden Sie im Literaturbestand der Saarländischen Universitäts- und Landesbibliothek.

Buchtipp

Bildquelle: © twinlili / pixelio.de

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Neue Forschung zum Cocktail-Party-Effekt

11. Februar 2014 – 00:01 wal (742x aufgerufen)

Buchstaben einer Schreibmaschine.

Wer kennt das nicht? Man steht auf einer Party und ist tief in das Gespräch seines GegenĂĽbers versunken. Konzentriert versucht man -trotz der Lautstärke der Musik-, den AusfĂĽhrungen des Gesprächspartners zu lauschen, um dann plötzlich den eigenen Namen aus einer ganz anderen Ecke des Raumes zu hören. Doch wie funktioniert dieses Phänomen, das in der Psychologie mit dem Namen „Cocktail-Party-Effekt“ betitelt wird? Dieser Frage ging eine Gruppe von Wissenschaftlern um Edward Chang der University of California in San Francisco nach. Sie fanden im auditorischen Kortex Nervenzellen, die verschiedene Arten von Konsonanten und Vokale unterscheiden. So fanden sie z.B. Neurone, die die unterschiedlichen S-Laute differenzieren oder welche, die speziell die Buchstaben „m“ und „n“ gegeneinander abgrenzten.

Unter „Cocktail-Party-Effekt“ wird in der Psychologie das Phänomen bezeichnet, dass Menschen, die sich in einer lauten Umgebung bewegen oder in ein Gespräch verwickelt sind, trotzdem noch verbale relevante Informationen wie z.B. den eigenen Namen aus einer Vielzahl an Hintergrundgeräuschen herausfiltern können.

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Bildquelle: © Marvin Siefke / pixelio.de

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