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Gute Musik oder doch eher Lieblingslied?

29. August 2014 – 11:59 wal (739x aufgerufen)

575547_web_R_K_B_by_günther gumhold_pixelio.deWas unterscheidet das Lieblingslied eines Menschen von anderer Musik? Warum fühlen wir uns gut, wenn wir unsere Lieblingslieder hören? Und was passiert dabei auf neuronaler Ebene? Diesen Fragen ging nun ein Forscherteam der University of North Carolina in Greensboro nach. Hierzu wurden im Rahmen der Studie 21 Probanden in einem funktionellen Magnetresonanztomographen untersucht, während sie fünf verschiedene Lieder, die unterschiedlichen Musikstilen entstammten, hörten. Zusätzlich wurde jeweils das angegebene Lieblingslied der Versuchsperson gespielt. Die Teilnehmer wurden angehalten, mittels Schieberegler anzugeben, wie gut ihnen das jeweilige Lied gefallen hatte.

Unabhängig davon, welches Lied gespielt wurde, wurden bei Präsentation der Musik Hirnareale der auditiven Verarbeitung stärker aktiviert. Bei Liedern, die den Probanden gefielen, zeigte sich zusätzlich eine stärkere Aktivierung des Ruhenetzwerkes. Spielten die Forscher ihren Teilnehmern nun noch deren Lieblingslied vor, zeigten sich neben den bereits beschriebenen Veränderungen auch höhere Aktivitäten in Bereichen des Hippocampus.

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Das Ruhenetzwerk wird vor allen Dingen mit Tagträumen und nach innen gerichtetem Denken assoziiert.

Mehr zum Thema „Musik und Gehirn“ finden Sie im Literaturbestand der Saarländischen Universitäts- und Landesbibliothek.

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Bildquelle: © günther gumhold / pixelio.de

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Die Wirkung von Musikunterricht in der Kindheit auf die Klangverarbeitung im Alter

14. November 2013 – 00:01 wal (684x aufgerufen)

Eine Geige

Langjähriges  Musizieren in der Kindheit hat möglicherweise einen positiven Effekt auf die Verarbeitung von Klängen im Gehirn älterer Erwachsener. Dies scheint laut einer Studie der Northwestern University auch dann der Fall zu sein, wenn seit Jahrzehnten nicht mehr aktiv ein Instrument gespielt wurde. Zur ĂśberprĂĽfung der Hypothese wurde Senioren eine Silbe vorgespielt. Während der Sitzung waren die Probanden kontinuierlich mit einem EEG verbunden, das die Wahrnehmungen im Hörzentrum der Versuchsteilnehmer „aufzeichnete“. Ergebnis: Die Senioren, die in ihrer Kindheit mehrere Jahre aktiv musiziert hatten, zeigten eine schnellere Verarbeitung als die Probanden, die nie ein Instrument gespielt hatten.

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Mehr zum Thema finden sie im BĂĽcherbestand der Saarländischen Universitäts – und Landesbibliothek.

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Bildquelle: © Rainer Sturm / pixelio.de

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Lohnder Musikgenuss

23. April 2013 – 11:42 kri (813x aufgerufen)

CD neben CD-Player

Der eine hört ständig Klassische Musik, der nächste entspannt bei Rocksounds und der andere mag es am liebsten bei französischen Chansons zu träumen- das sind nur Beispiele für die Vielfalt des Musikgeschmacks. Forscher haben nun tiefere Einblicke gewonnen, was beim entsprechenden Musikgenuss im Gehirn vorgeht. Ein Bereich namens Nucleus accumbens scheint demnach das „Musikzimmer“ unseres Denkorgans zu sein. Durch ihre Ergebnisse können die Wissenschaftler sogar voraussagen, wie viel Geld jemand für den Kauf eines Musikstücks investieren würde.

 

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Bildquelle: © Gerd Altmann / pixelio.de

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Die Vielfalt der Musiktherapie

19. April 2013 – 11:35 kri (889x aufgerufen)

Kleiner Junge mit Instrument

Die Einsatzgebiete der Musiktherapie können sich sehr vielfältig gestalten. Bei Kindern mit einer Sprachstörung können Musiktherapeuten helfen Worte zu entdecken und zu gebrauchen. Mit einem Projekt von dem Freien Musikzentrum München wurde auch der Einfluss auf das Gemeinschaftsgefühl gezeigt. Dieser Befund wird auch von einer bisher noch unveröffentlichten Studie der Universität Frankfurt am Main unterstützt, nach der die Konzentrationlesitung und der Klassenzusammenhalt von Schülern in Grundschulen mit einem stark ausgebauten Musikunterricht deutlich stärker ausgeprägt ist.

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Bildquelle: © moonlena / pixelio.de

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Gemeinsames Musizieren vernetzt Gehirne

12. Dezember 2012 – 18:58 kri (802x aufgerufen)

Blechbäser

Musik verbindet. Dies scheint auch fĂĽr die Gehirne der Musiker zu bedeuten. Scheinbar bilden sich beim gemeinsamen Musizieren hirnĂĽbergreifende Netzwerke aus. Forscher des Max-Planck-Instituts in Berlin konnten feststellen, dass die Hirnwellen von Musiker synchron waren. Dies war nicht nur der Fall, wenn die Musiker das gleiche StĂĽck, sondern auch wenn sie im Duett spielten.

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Bildquelle: © S. Hofschlaeger/ pixelio.de

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Die Macht der Musik

15. Februar 2012 – 13:39 tom (1046x aufgerufen)

Sie prägt uns von Geburt an, berührt uns im tiefsten Inneren und kann uns zu Höchstleistungen treiben: Psychologen und Mediziner ergründen das Geheimnis der Musik – und nutzen ihre therapeutische Kraft.

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Bildquelle: © bluefeeling / pixelio.de

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Aus Liebe zur Musik

24. Januar 2011 – 12:22 tom (1585x aufgerufen)

 

Sex, Love & Rock’N Roll kommt nicht von ungefähr! Die meisten Menschen lieben Musik aus dem selben Grund, aus dem sie auch Sex lieben. Achtung, jetzt wird es unromantisch!

Zum Artikel… (Englisch)

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Persönlichkeitsforschung – Warum Soul-Fans warmherziger sind

25. August 2010 – 09:23 Timo (1180x aufgerufen)

„Brahms oder Black Eyed Peas, Braque oder Bauhaus – aus den ästhetischen Vorlieben eines Menschen schlieĂźen wir intuitiv auf seine Persönlichkeit. Zu Recht, sagen Psychologen: „Gehirn und Geist“ erklärt, warum eine CD mit unseren Lieblingsliedern wie eine Visitenkarte ist.“ (spiegel.de, 20.08.10)

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,711331,00.html

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Musik bei den Schularbeiten stört Lernfähigkeit nicht

12. April 2010 – 10:20 Timo (1233x aufgerufen)

„Welche Eltern kennen das nicht: Während die Kinder ĂĽber ihren Schulaufgaben brĂĽten, dudelt im gleichen Raum der MP3-Player, bimmelt das Handy und dröhnt Musik ĂĽber youtube. Und das alles gleichzeitig! Kein Problem: Solange es sich um die Lieblingsmusik der SchĂĽlerinnen und SchĂĽler handelt, wirkt sich dieser Lärmteppich nicht nachteilig auf deren Lernfähigkeit aus. Zu diesem ĂĽberraschenden Ergebnis kamen jetzt Musikwissenschaftler der TU Dortmund, die mehr als 88 SchĂĽler ĂĽber mehrere Wochen hinweg einem Konzentrationstest unterzogen haben.“ (idw-online, 01.04.10)

http://idw-online.de/pages/de/news361611

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Babies are born to boogie

5. April 2010 – 09:03 Timo (1334x aufgerufen)

Eine aktuelle Studie konnte zeigen, dass die Fähigkeit sich rhythmisch zu Musik zu bewegen, schon bei Kleinkindern erkennbar ist. Es handelt sich daher vermutlich um ein angeborenes Phänomen. In einem Experiment an 120 Kindern im Alter zwischen fünf Monaten und zwei Jahren stellte sich heraus, dass Musik, im Gegensatz zur Sprache, Kinder zu rhythmischen Bewegungen anspornt.

http://www.msnbc.msn.com/id/35880077/ns/health-kids_and_parenting/

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