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Dilemmas: Wenn die Grenzen zwischen richtig und falsch verschwimmen

15. Mai 2014 – 12:18 wal (557x aufgerufen)

Ein steinerner Engel sitzt auf einem Grab

Stehen Menschen vor einem moralischen Dilemma, fĂ€llt eine Entscheidung schwer. Jede der Auswahlmöglichkeiten scheint falsch zu sein und unangenehme Konsequenzen mit sich zu bringen. Der endgĂŒltige Entschluss scheint hierbei an drei Faktoren gebunden zu sein: Zum einen ist es wichtig, die Konsequenzen des eigenen Handelns zu kennen. Beispielsweise was passiert, wenn ich dies oder jenes tue? Zum anderen ist die eigene Rolle im Rahmen des Dilemmas wichtig, das heißt konkret, wie aktiv man selbst agieren muss. Als dritter Punkt sind die moralischen Vorstellungen der Gesellschaft wichtig.

Untersucht wird die Problematik in der Regel mit Gedankenexperimenten, bei denen sich die Studienteilnehmer vorstellen mĂŒssen, in einer bestimmten Situation, dem eigentlichen Dilemma, agieren zu mĂŒssen.

Hierbei zeigten einige Studien, dass z.B. mehr Probanden dazu geneigt sind, einen Menschen zu opfern und dafĂŒr mehr Personen zu retten, wenn sie nicht viel dafĂŒr machen mussten. Waren sie in ihren Vorstellungen jedoch aktiv an der Tötung der zu opfernden Person beteiligt, wollten sehr viel weniger der Teilnehmer die anderen retten.

Auch scheint emotionale Distanz eine wichtige Rolle bei der Entscheidung zu spielen. So zeigte sich in westlichen Kulturen, dass Probanden eher aktiv werden, wenn ihnen die Aufgabenstellung in einer ihnen bekannten Fremdsprache vorgelegt wird oder sie sich stellvertretend fĂŒr andere Personen entscheiden mĂŒssen.

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Bildquelle: © Norbert Höller /pixelio.de

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Von der Moral und der Tageszeit

7. November 2013 – 08:13 wal (592x aufgerufen)

 

Ein EurostĂŒck.

Sind Menschen immer gleich moralisch? Eine neue Studie der Harvard University in Kooperation mit der University of Utah scheint diese Frage zu verneinen. Die Hypothese: Menschen verhalten sich morgens eher moralisch als am Nachmittag.

Im ersten Versuch bekamen die Probanden einen Computerbildschirm gezeigt, auf dem jeweils eine unterschiedliche Anzahl an Punkten zu sehen war. Die Versuchspersonen sollten nun die jeweilige Seite bestimmen, auf der sie mehr Punkte erkennen konnten. Die Teilnehmer konnten sich bei angeblich richtiger Beantwortung GeldprĂ€mien verdienen. Jedoch wurde schnell klar, dass bei der Benennung der falschen Seite höhere GeldbetrĂ€ge zu erhalten waren. WĂŒrden die Probanden also lĂŒgen, um höhere Gewinne zu erzielen? Die Ergebnisse konnten die Hypothese weiter stĂŒtzen: Nahmen die Versuchspersonen morgens teil, neigten sie eher dazu, die richtige Seite zu benennen. Fand das Experiment jedoch am Nachmittag statt, wurde eher die falsche Seite angegeben. Auch weitere Versuche zeigten Ă€hnliche Ergebnisse.

 

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Bildquelle: © Lupo/ pixelio.de

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Wie man Schwindler ganz leicht ĂŒberfĂŒhrt

14. November 2012 – 15:27 kri (601x aufgerufen)

SteuererklÀrung

Bisher werden die meisten Formulae und AntrĂ€ge immer am Ende des Blattes unterschrieben. Dies könnte sich vielleicht Ă€ndern. Denn Forscher konnten kĂŒrzlich zeigen, dass eine Unterschrift am Anfang zu mehr korrekten und  ehrlichen Angaben fĂŒhrt. Dies erklĂ€rten die Wissenschaftler aus Toronto damit, dass die obige Unterschrift Konzepte mit Moral aktiviert. Diese wĂŒrden sich dann auf das Angabenmachen auswirken. Wenn die Unterschrift am Ende gesetzt wird, ist bereits alles ausgefĂŒllt. Dadurch können die aktivierten Moralvorstellungen auch nichts mehr Ă€ndern. Der Zug ist schon abgefahren.

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Bildquelle: © Dieter SchĂŒtz/ pixelio.de

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Reichtum macht eben doch unmoralisch?!

2. MĂ€rz 2012 – 14:52 tom (1585x aufgerufen)

Reiche Menschen finden wenig dabei, sich zu nehmen, was sie wollen. Forscher fanden heraus: Wer Geld hat, neigt eher dazu, moralische und andere Regeln zu brechen.

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Bildquelle: © Gerd Altmann / pixelio.de

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Computer: „Intelligenz ohne Moral ist unlogisch“

2. Februar 2012 – 12:11 tom (2249x aufgerufen)

Computern das logische Denken beizubringen ist weniger schwierig, als ihnen menschliche Alltagslogik zu lehren, sagen Helmut Veith und Stefan Szeider von der TU Wien.

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Bildquelle: © Gerd Altmann / pixelio.de

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„Abscheu ist auch eine Form von VergnĂŒgen“

18. Januar 2012 – 20:08 tom (1437x aufgerufen)

Der Psychologe Paul Bloom erforscht die skurrilen Seiten der Menschen: Warum sie an wertlosen Dingen hĂ€ngen, eine weiße Leinwand fĂŒr Kunst halten – und MĂ€nner von Sex mit einer Jungfrau trĂ€umen.

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Bildquelle: © Rainer Sturm  / pixelio.de

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Die Moral der Gene

18. Oktober 2011 – 12:44 tom (1128x aufgerufen)

Unsere Entscheidungen in ethischen Fragen werden auch vom Erbgut beeinflusst.

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Bildquelle: © Karl-Heinz Laube / PIXELIO

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Sexsucht: Eine erfundene Krankheit?

16. Mai 2011 – 11:33 tom (2348x aufgerufen)

 

Vor allem in den USA wird Sexsucht zunehmend als Massenleiden angesehen, das therapiert werden muss wie Alkoholismus. Auch in Deutschland grĂŒnden sich Selbsthilfegruppen. Doch Psychologen sehen darin eine von konservativen Moralaposteln erfundene Krankheit.

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Studie: Wenn Roboter selbstlos werden

9. Mai 2011 – 11:48 tom (1649x aufgerufen)

Selbstlos können nicht nur Menschen sein – auch bei Tieren und Bakterien kommt die Eigenschaft vor. Jetzt haben Forscher sogar Robotern beigebracht, nett zueinander zu sein. Damit wollen sie der Evolution des altruistischen Verhaltens auf die Spur kommen.

Bildquelle

Selbstlose Roboter… (Deutsch)

Weitere Artikel zum Thema:

Moral als Nebenprodukt der Evolution… (Deutsch) (2010)

Bonobos teilen Essen mit Artgenossen… (Deutsch) (2010)

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Körperliche Empfindungen beeinflussen moralische Urteile

15. Februar 2011 – 13:00 tom (1167x aufgerufen)

Wie jemand einen anderen Menschen oder sein Verhalten bewertet, hÀngt auch davon ab, welchen Geschmack er gerade auf der Zunge hat.

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