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Intelligenzentwicklung √ľber die Lebensspanne

28. Oktober 2014 – 00:01 wal (871x aufgerufen)

Betrachtet man sich den Begriff Intelligenz im allt√§glichen Gebrauch, so ranken sich viele verschiedene Vorstellungen und Mythen um das Thema. Nahezu jeder scheint seine eigene Interpretation des Konstruktes zu haben. So h√§lt sich beispielsweise hartn√§ckig die Vorstellung, dass die geistige Kapazit√§t bei √§lteren Menschen kontinuierlich abnimmt. Doch was ist dran an der Behauptung? Wagt man einen Blick in die Intelligenzforschung, f√§llt einem direkt die Vielzahl an unterschiedlichen Modellen ins Auge, die versuchen, das Ph√§nomen aufzuschl√ľsseln und zu erkl√§ren.

Eines dieser Modelle ist das Intelligenzmodell von Cattell: Die Theorie beschreibt zwei gro√üe Faktoren, die fluide Intelligenz und die kristalline Intelligenz. Die fluide Intelligenz ist daf√ľr zust√§ndig, dass wir uns in verschiedenen Situationen zurechtfinden, Probleme l√∂sen, beinhaltet aber auch Aspekte wie Lernen. Die kristalline Intelligenz hingegen wird im Laufe des Lebens erworben. Sie umfasst Bereiche wie den Wortschatz, Probleml√∂sestrategien oder aber Fachwissen. W√§hrend die fluide Intelligenz etwa ab dem 25. Lebensjahr abnimmt, verh√§lt es sich mit der kristallinen Intelligenz umgekehrt. Laut Cattell nimmt sie √ľber die Lebensspanne zu.

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Mehr zum Thema „Intelligenz und Intelligenzmodelle“ finden Sie im Literaturbestand der Saarl√§ndischen Universit√§ts- und Landesbibliothek.

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Das Gehirn w√ľrfelt

15. November 2011 – 16:09 tom (964x aufgerufen)

Wenn man einem Computer zehnmal die gleiche Aufgabe stellt, so laufen zehnmal genau die gleichen Rechenschritte ab. Im Gehirn ist das anders: Die Verarbeitung funktioniert jedes Mal unterschiedlich. Informatiker der TU Graz haben nun eine Erkl√§rung daf√ľr gefunden, wie das Gehirn trotz dieser scheinbar unzuverl√§ssigen Verarbeitungsweise gezielt Informationen verarbeiten und Schl√ľsse ziehen kann.

Zum Artikel… (Deutsch)

Bildquelle: © Gisela Peter / PIXELIO

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