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Neue Metaanalyse zur EffektivitÀt verschiedener Fördermöglichkeiten bei Legasthenie

14. MĂ€rz 2014 – 14:05 wal (824x aufgerufen)

Eine Hand hÀlt die Buchstaben A,B und C.

Kinder, die an einer Lese-Rechtschreib-SchwĂ€che leiden, bleiben im Schulsystem oft auf der Strecke. Da Lesen und Schreiben essentiell fĂŒr den Wissenserwerb in der Schule ist, werden ihre Noten in Mitleidenschaft gezogen. Sie besuchen daher hĂ€ufiger Haupt- oder Sonderschulen als andere Kinder, machen einen niedrigeren Berufsabschluss und bleiben beruflich meist hinter ihren kognitiven Möglichkeiten.

Von der Lese-RechtschreibschwĂ€che sind in Deutschland etwa fĂŒnf Prozent der Kinder betroffen. Es besteht Förderbedarf. Das Problem hierbei ist jedoch, dass es zwar viele Fördermöglichkeiten gibt, diese aber nur in Einzelstudien evaluiert wurden, so dass unklar ist, aus welcher Maßnahme das Kind den höchsten Gewinn ziehen kann.

Eine neu veröffentlichte Metastudie der Ludwig-Maximilians-UniversitĂ€t MĂŒnchen hat sich dieser Problematik angenommen. In die Studie wurden Einzelstudien zu 20 Förderverfahren aufgenommen. Ergebnis: Die Verfahren schienen jeweils nur bis zu einem bestimmten Grad effektiv zu sein, wobei eine lĂ€ngere Förderungszeit nachhaltiger zu sein scheint als eher kĂŒrzere Einheiten. Die besten Ergebnisse erzielte im Rahmen der Studie die sogenannte „phonics instruction“. Innerhalb dieser Übung soll ein GespĂŒr fĂŒr die Zuordnung verschiedener Laute zu Buchstaben vermittelt werden. Außerdem wird der Lesefluss trainiert.

Mehr zum Artikel

Mehr zum Thema Lese-Rechtschreib-Störung finden Sie im Literaturbestand der SaarlÀndischen UniversitÀts- und Landesbibliothek.

Buchtipp

Bildquelle: © S.Hofschlaeger / pixelio.de

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