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Mäuse und die Homosexualität

4. Juni 2013 – 09:28 kri (2673x aufgerufen)

Mäuse

Der Botenstoff Serotonin gilt als Glückshormon. Neben der Regulation der Körpertemperatur, des Hungergefühls und des Blutdrucks beeinflusst es auch unsere Stimmung. Bei Mäusen verändert die Manipulation des Hormons auch die sexuelle Orientierung. In früheren Versuchen wurde gezeigt, dass männlcihe Mäuse ihre Präferenz für weibliche Mäuse verloren, sondern wahllos jede Maus begatteten.

Diesmal wurden bei weiblichen Mäuse die Produktion des Serotonis blockiert, wodurch auch Veränderungen im Sexualverhalten beobachtet werden konnten. Die manipulierten Mäuse zeigten ein stärkeres Interesse an weiblichen Artgenossen als die Kontrolltiere. Auffallend war, dass sie sogar das Sexualverhalten von männlichen Mäuse übernahmen und die anderen Weibchen besteigten.

 

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Bildquelle: © Enrico Kahnt / pixelio.de

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Bei Mäusen zählt die Zahl der Eltern

6. Mai 2013 – 11:12 kri (591x aufgerufen)

Statuen Eltern mit Kind

Die frühere Familienvorstellung sah oft so aus: Vater, Mutter und Kind(er). Heute gibt es aber auch viele Alleinerziehende- dann heißt es nur noch: Mutter mit Kind(er) oder auch Vater mit Kind(er). Ob es einen Unterschied macht, ob Kinder mit zwei Bezugspersonen oder nur einer primären Bezugsperson aufwachsen, haben nun kanadische Forscher an Mäuser untersucht. Die Mäusermütter wurden kurz vor der Geburt ihrer Jungen entweder allein in einen Käfig  gesetzt oder teilten sich diesen mit dem Vater bzw. einer weiblichen, nicht schwangeren Maus (Co-Mutter). Bei späteren Tests zeigten sich Unterschiede im Verhalten und in der Gehirnstruktur zwischen den Mäusejungen mit einer Bezugsperson und zwei Bezugspersonen (egal ob Vater oder Co-Mutter). Dabei profitierten die männlichen und weiblichen Mäuse unterschiedlich in ihrer Entwicklung von der zweiten Bezugsperson.

 

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Bildquelle: © Rolf Handke/ pixelio.de

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