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Studie zu neuen Therapieansätzen bei Magersucht

29. Oktober 2013 – 00:01 wal (663x aufgerufen)

Ein Apfel, um den ein Maßband gewickelt ist. Der Apfel liegt wiederum auf einer Waage.

Vor kurzem wurde in Deutschland eine Studie veröffentlicht, die als weltweit größte Studie zum Thema Magersucht gilt. Hierzu kooperierten zehn deutsche Kliniken miteinander. Die Forscher wollten untersuchen, inwieweit zwei neue Therapieverfahren wirksamer sind als die herkömmliche Psychotherapie.

Zu Beginn des Versuches wurden die Patienten in drei Gruppen eingeteilt, die jeweils mit unterschiedlichen Therapieverfahren behandelt wurden: herk√∂mmlicher Psychotherapie, kognitiver Verhaltenstherapie und fokaler psychodynamischer Psychotherapie. Die Studie dauerte √ľber einen Zeitraum von 22 Monaten, wobei 10 Monate von der therapeutischen Behandlung eingenommen wurden und 12 Monate von der Nachbehandlung. Zu Ende der Untersuchung wogen die Probanden im Schnitt 3,8 kg mehr, wobei die Patienten, die verhaltenstherapeutisch behandelt wurden, schneller zunahmen. In der fokal psychodynamischen Gruppe konnten auch nach der Nachbehandlung die g√ľnstigsten Gesamtheilungsraten nachgewiesen werden. Die Abbruchrate lag bei einem Drittel.

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B√ľcher zum Thema Magersucht sind in der Saarl√§ndischen Universit√§ts- und Landesbibliothek entleihbar.

Buchtipp

Bildquelle: © dreimirk30 / pixelio.de

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Hungern f√ľr zwei – Magersucht in der Schwangerschaft

9. September 2013 – 19:50 kri (972x aufgerufen)

Schwangere mit Maßband in der Hand

Magersucht, auch Anorexia nervosa genannt, ist eine schwere psychische St√∂rung, die unter Umst√§nden zum Tod f√ľhren kann. Nicht selten k√§mpfen Betroffene ein Leben lang damit eine normale Einstellung zum Essen und dem eigenen K√∂rper wiederaufzubauen. So kann auch eine Schwangerschaft f√ľr Frauen mit Essproblemen in der Vergangenheit ein h√∂heres Risiko f√ľr einen R√ľckfall bedeuten. Da dies sehr gef√§hrliche Folgen f√ľr das Kind bedeuten kann, ist besondere Aufmerksamkeit und Vorsicht bei der Betreuung wichtig.

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Bildquelle: © JMG  / pixelio.de

 

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Sich selbst wahrnehmen muss wieder erlernt werden

15. Februar 2013 – 15:32 kri (663x aufgerufen)

Frau betrachtet sich im Spiegel

Es gilt als eine besondere F√§higkeit des Menschen sich in andere einzuversetzten, ihre Perspektive zu √ľbernehmen. Doch Studien zeigen, dass besonders Frauen dazu neigen sich selbst nur noch von au√üen zu betrachten. Dies macht auf Dauer unzufrieden und erh√∂ht das Risiko psychischen St√∂rungen wie Esskrankheiten oder Depressionen zu entwickeln. Bei Magersucht haben Betroffene ein falsches K√∂rperbild von sich und hungern trotz der Signale, die ihnen ihr K√∂rper schickt. Forscher haben nun den Zusammenhang zwischen der ged√§mpften Wahrnehmung der eigenen K√∂rpervorg√§nge und dem verzerrten K√∂rperbild untersucht. Neigen personen, die sich selbst nur wenig oder schlecht sehen, sich verst√§rkt als Objekt zu empfinden?

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Bildquelle: © Stephan Momberg/ pixelio.de

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Verzerrte Körperwahrnehmung bei Essstörungen und deren neuropsychologische Grundlage

28. Juli 2009 – 18:05 Timo (7516x aufgerufen)

„Eine verzerrte K√∂rperwahrnehmung ist Risiko- und aufrechterhaltender Faktor von Essst√∂rungen wie Magersucht (Anorexie) und Ess-Brech-Sucht (Bulimie). Diese Verzerrung spiegelt sich in den Hirnfunktionen wider und kann durch K√∂rperbildtherapie nachweislich ver√§ndert werden. Dar√ľber berichtet RUBIN, das Wissenschaftsmagazin der Ruhr-Universit√§t Bochum, in seiner aktuellen Ausgabe.“ (idw online, 28.07.09)

http://idw-online.de/pages/de/news325139

Den vollständigen Beitrag finden Sie unter:

http://www.ruhr-uni-bochum.de/rubin/rubin-sommer-09/pdf/facette3.pdf

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