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Menschen ändern sich

4. Dezember 2013 – 09:00 wal (750x aufgerufen)

Eine Holzfigur sitzt auf einem gr√ľnen Holzkl√∂tzchen.

Ver√§ndert sich die Pers√∂nlichkeit eines Menschen auch noch sp√§ter im Leben? Was sowohl in der Wissenschaft, als auch in der „Alltagspsychologie“ bis vor kurzem vehement verneint wurde, scheint doch m√∂glich zu sein. Die Langzeitstudie SOEP mit mehr als 14.000 Teilnehmern liefert f√ľr diese Schlussfolgerung weitere Evidenz. So scheint sich die Pers√∂nlichkeit im kompletten Lebensverlauf √§ndern zu k√∂nnen, v.a. im Anschluss an kritische Lebensereignisse. Im Rahmen der Untersuchung wurden die Probanden darum gebeten √ľber vier Jahre in regelm√§√üigen Abst√§nden anzugeben, inwiefern es in der letzten Zeit in ihrem Leben einschneidende Ereignisse gegeben habe. Im Anschluss hieran wurden dann bei jedem Teilnehmer die Big Five der Pers√∂nlichkeit erhoben.

So zeigte sich zum Beispiel, dass Erwachsene im h√∂heren Lebensalter zwar vertr√§glicher, aber gleichzeitig eine niedrigere Offenheit f√ľr Erfahrungen an den Tag legten.

 

Unter den Big 5 versteht man die f√ľnf Facetten: Offenheit f√ľr Erfahrung, Vertr√§glichkeit, Extraversion, emotionale Stabilit√§t und Gewissenhaftigkeit. In Kombination sollen diese Werte die Pers√∂nlichkeit eines Menschen relativ gut widerspiegeln k√∂nnen.

 

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Mehr zum Thema Big 5 РModell der Persönlichkeit finden sie im Literaturbestand der Saarländischen Universitäts- und Landesbibliothek.

 

Buchtipp

Bildquelle: © Silke Kaiser / pixelio.de

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Der schwere Aufstieg

3. Juni 2013 – 08:35 kri (813x aufgerufen)

Spielzeugleiter an einem Bauklotz angelehnt

Wer trotz schwieriger Verh√§ltnisse erfolgreich Schule, sp√§ter die Berufsausbildung sowie das eigene Privatleben meistert, gilt als widerstandsf√§hig und robust. Soziale Aufsteiger werden gerne als Beispiele daf√ľr genommen, dass auch schlechte Kindheitserfahrungen √ľberwunden werden k√∂nnen.

Doch zeigen neue Egebnisse einer Studie aus den USA, dass diese Stressresistenz nicht weit unter die Oberfl√§che reicht. In einer Langzeitstudie wurden √ľber 500 Jugendlichen aus afroamerikanischen Familien untersucht, von denen der Gro√üteil aus √§rmeren Verh√§ltnissen stammt. In einem Zeitraum von etwa acht Jahren wurden die Kinder psychologischen und physischen Leistungstests unterzogen sowie in ihren sozialen Kompetenzen und schulischen Erfolgen bewertet. Tats√§chlich zeigten die Kinder und Jugendliche mit gutne Schulleistungen trotz schwieriger Lebensverh√§ltnisse eine starke Stressreaktion des K√∂rpers bei Belastung.

 

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Bildquelle: © S. Hofschlaeger  / pixelio.de

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Langzeitstudie: F√ľrsorgliche Menschen leben gl√ľcklicher

19. Oktober 2010 – 09:37 Timo (1296x aufgerufen)

„Menschen k√∂nnen ihr Gl√ľck selbst in die Hand nehmen – sie sind nicht die Sklaven ihrer Gene. Das hat eine Auswertung von Frageb√∂gen Zehntausender Menschen aus 25 Jahren ergeben. Egoismus schadet demnach der eigenen Zufriedenheit. Andere Faktoren verbessern das Befinden.“ (spiegel.de, 12.10.10)

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,721213,00.html

http://idw-online.de/pages/de/news390031

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Mit Hirnschrittmachern gegen Tics

7. November 2009 – 10:14 Timo (1231x aufgerufen)

„Hirnschrittmacher k√∂nnen langfristig die Lebensqualit√§t bei Menschen mit Tourette-Syndrom steigern. Das haben US-Forscher jetzt in einer Langzeitstudie nachgewiesen. Demnach hatten die Versuchsteilnehmer auch zwei Jahre nach Einsetzen der Hirnschrittmacher dank der sogenannten Tiefenhirnstimulation nur halb so viele Tics wie zuvor und litten deutlich weniger an Depressionen und Angstst√∂rungen. Bislang wird die Tiefenhirnstimulation mittels eingepflanzter Elektroden vor allem bei der Behandlung von Parkinson und anderen neurologisch bedingten Erkrankungen eingesetzt.“ (wissenschaft.de, 30.10.09)

http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/308019.html

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