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Zwischen hoffen und bangen

11. April 2014 – 15:36 wal (669x aufgerufen)

Eine weiße Nelke liegt auf einem Baumstamm.

Stirbt ein uns nahestehender Mensch, trauern wir. Der Zustand scheint unertr√§glich, das Leben normal weiterf√ľhren unm√∂glich. Erst mit der Zeit, wenn der Trauerzustand langsam abklingt, finden viele Menschen wieder in ihr altes Leben zur√ľck. Wenn der zu Betrauernde jedoch als vermisst gilt, geraten die Angeh√∂rigen in einen Schwebezustand zwischen Hoffnung und Angst. Es ist schwierig, den Trauerprozess abzuschlie√üen, sodass dieser sich stark verl√§ngert. Die Betroffenen versuchen die Kontrolle √ľber ihr Leben zur√ľckzugewinnen, indem sie jeden noch so kleinen Hinweis √ľber den Verbleib ihres Vermissten nachverfolgen.

Neben der stark verlängerten Trauerreaktion an sich steigt auch das Risiko, eine psychische Störung wie Depressionen, Angststörungen oder psychosomatische Probleme auszubilden.

 

Mehr zum Artikel

Mehr zum Thema „Trauer und Trauerbew√§ltigung“ finden Sie im Literaturbestand der Saarl√§ndischen Universit√§ts-und Landesbibliothek.

Buchtipp

Bildquelle: © PeterFranz / pixelio.de

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Das zweifelhafte Geschäft mit der Trauer

31. März 2009 Р13:37 Timo (1256x aufgerufen)

Wenn Schlimmes passiert, wie beispielsweise der Amoklauf in Winnenden, sind Psychologen schnell zur Stelle. Vor allem Langzeit-Trauertherapien sind zu einem lukrativen Gesch√§ft geworden. Fraglich ist jedoch in welchem Umfang sie n√ľtzlich sind und in welchem eher nicht.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,612955,00.html

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