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Feldstudie: Wann versöhnen wir uns mit anderen?

24. September 2014 – 00:01 wal (571x aufgerufen)

224170_web_R_K_B_by_Stephanie Hofschlaeger_pixelio.deBetrachtet man die Krisenherde dieser Erde, so wird schnell klar, dass eine Vers√∂hnung der sich feindlich gegen√ľberstehenden Parteien oft nur schwer m√∂glich ist. Besonders kompliziert wird es, wenn beide Gruppen dabei sowohl Opfer als auch T√§ter sind. Gerade in diesen F√§llen stellt sich die Frage, welche Faktoren die Vers√∂hnungsbereitschaft beeinflussen. Eine neu ver√∂ffentlichte Studie der FernUniversit√§t Hagen in Kooperation mit Forschern aus Norwegen und Israel besch√§ftigt sich nun mit dieser Thematik. Bei der Studie handelt es sich um ein Feldexperiment, das in Liberia durchgef√ľhrt wurde. Wichtig ist hierbei, dass in diesem Land vor nicht allzu langer Zeit B√ľrgerkriege stattgefunden haben, die mit einer gro√üen Opferzahl einhergingen. Verschiedene Volksgruppen bek√§mpften sich und √ľbten jeweils Gewalt auf die anderen Gruppen aus. Aus diesem Grund gibt es keine klaren Opfer- und T√§terzuschreibungen. Auffallend ist jedoch, dass sich die damals beteiligten Gruppen meist selbst die Opferrolle zuschreiben und den Konkurrenten die T√§terrolle.

Die Forscher ordneten die Probanden einer von zwei verschiedenen Bedingungen zu: Entweder sollte die Opferrolle eingenommen werden und Gr√§ueltaten des Krieges aus dieser betrachtet werden oder aber es sollte die T√§terrolle eingenommen werden, das hei√üt, die Teilnehmer wurden dazu aufgefordert, eine Situation zu beschreiben, in der ihre eigene Gruppe Gewalt ver√ľbt hat. Versuchspersonen in der T√§terbedingung zeigten ein gr√∂√üeres Ma√ü an Empathie f√ľr die gegnerische Gruppe und eine h√∂here Bereitschaft, sich mit dieser zu vers√∂hnen.

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Bildquelle: © Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

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Aktuelle Ausgabe: Journal f√ľr Psychologie 19/3 (kostenlos)

18. Januar 2012 – 19:20 tom (941x aufgerufen)

Mit diesem Heft versuchen die Herausgeber einen √úberblick √ľber Ans√§tze und Zug√§nge zu den Themen ‚Trauma und Krise‘ zu geben, empirische Befunde und theoretische Betrachtungen finden sich in den ersten Beitr√§gen. Verschiedene zielgruppenorientierte Herangehensweisen sowie therapeutische Ans√§tze stellen den zweiten Teil des Heftes dar.

Zum Journal…

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Wirtschaftskrise: Gelassenheit ist bei Wohlhabenden am stärksten

4. Januar 2012 – 18:19 tom (848x aufgerufen)

W√§hrungsfonds-Chefin Christina Lagarde sieht das Risiko einer Weltwirtschaftskrise nach dem Muster der 30er Jahre heraufziehen. W√§hrenddessen steigt in Deutschland der Konsumklima-Index auf den Wert 5,6 („Kaufrausch“), und das Volk unterh√§lt sich emp√∂rt-am√ľsiert mit allerlei Klatsch √ľber seinen Pr√§sidenten samt Gattin. Wie das?

Zum Artikel & Buch „Umgang mit makrosozialer Unsicherheit“…

Bildquelle: © sokaeiko / PIXELIO

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Interview: Wie die Krise die Gesellschaft gefährdet

8. November 2011 – 22:35 tom (1175x aufgerufen)

Spektrum-Chefredakteur Carsten Könneker sprach mit dem Sozialwissenschaftler Wilhelm Heitmeyer.

Zum Interview… (Deutsch)

Bildquelle: © Thommy Weiss / PIXELIO

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Was Endzwanziger in die „Quarterlife-Crisis“ treibt

3. Oktober 2011 – 13:03 tom (2826x aufgerufen)

Midlife-Krise war gestern: Jetzt geht es um die Sinnkrise der jungen Erwachsenen zwischen 25 und 30: „Quarterlife-Crisis“ nennen Psychologen das.

Zum Artikel… (Deutsch)

Bildquelle: © Klaus-Uwe Gerhardt / PIXELIO

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Die Finanzkrise: Eine wirtschaftspsychologische Analyse

29. August 2011 – 13:31 tom (1717x aufgerufen)

W√§hrend die mediale und politische √Ėffentlichkeit im Bann potentieller fiskalischer Konkurse steht, nutzt die Finanzwirtschaft weiterhin ihre Chancen, Kreditderivate zweifelhaften Wertes zu konfigurieren und zu vertreiben – mit weltweit krisenhaften Folgen.

Zum Artikel… (Deutsch)

Bildquelle: ©  Gerd Altmann / PIXELIO

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Was die Welt jetzt braucht: Mehr Weisheit

20. April 2011 – 13:27 tom (1348x aufgerufen)

Vor allem in kritischen Zeiten sind weise Entscheidungen gefragt. How wise people interpret life РWie weise Menschen das Leben interpretieren, heißt es im aktuellen Artikel von D. Pushkar und ihren Co-Autoren.

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Zum Artikel… (Englisch)

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Thema der Woche: Japan

5. April 2011 – 11:29 tom (1296x aufgerufen)

Hier erhalten Sie eine √úbersicht aktueller Interviews und Artikel, welche die Krise in Japan, aus psychologischer Perspektive, zum Thema haben.

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Interview: Der Mensch ist ein Verdr√§ngungsk√ľnstler… (Deutsch)

Interview: Wie reagieren Menschen in extremen Situationen? (Deutsch)

Die nukleare Krise: Japan im √úbergang… (Englisch)

Warum macht uns das Wort „Nuklear“ solche Angst? (Englisch)

Stress f√ľr japanische Kinder… (Englisch)

Japan ben√∂tigt psychologische Erste Hilfe… (Englisch)

√Ąltere Beitr√§ge (Thema: Trauma)… (Deutsch)

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Prophezeiung f√ľr Japan: Posttraumatisches Wachstum

22. März 2011 Р08:30 tom (2222x aufgerufen)

„Wenn die Nation zusammensteht, werden wir die Krise √ľberwinden“, hat Japans Premierminister Naoto Kan vor der Presse versichert. Kan wird aller Wahrscheinlichkeit nach recht behalten. Mehr noch: Die Japaner k√∂nnen am Ende gest√§rkt aus der Katastrophe hervorgehen. Psychologen prophezeien Japan ein „posttraumatisches Wachstum“.

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Zum Artikel… (Deutsch)

Mehr zum Thema: Trauma und Traumatherapie… (Deutsch)

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