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Suizid bei Senioren: Alarmierende Zahlen

1. Oktober 2014 – 00:01 wal (623x aufgerufen)

466396_web_R_K_B_by_Rainer Sturm_pixelio.deWird √ľber Suizid und Suizidpr√§vention berichtet, wird eine gesellschaftliche Gruppe meist vergessen: Senioren. Dabei werden etwa 40 % der in Deutschland registrierten Suizide von √ľber 60-J√§hrigen begangen; in dieser Zahl sind noch keine Selbstt√∂tungen enthalten, die nicht als solche erkannt werden. Die Ursachen k√∂nnen mannigfaltig sein, so k√∂nnen beispielsweise physische und psychische Probleme zu den Gr√ľnden gerechnet werden. Aber auch Einschr√§nkungen in der Mobilit√§t, ver√§nderte Lebensumst√§nde oder der Verlust des eigenen Partners k√∂nnen Ursachen sein.

Das Problem hierbei ist jedoch, dass die Suizidabsicht oft nicht erkannt wird. Dabei gibt es meistens Vorboten, beispielsweise ein Interessenverlust, sozialer R√ľckzug oder Suizid√§u√üerungen. Aber auch eine pl√∂tzlich gel√∂ste Stimmung, obwohl in der Vorgeschichte Suizidabsichten ge√§u√üert wurden, kann ein Anzeichen f√ľr einen bevorstehenden Suizid sein.

Mittlerweile gibt es einige Anlaufstellen deutschlandweit, um Hilfe zu erhalten: Von der Telefonseelsorge √ľber spezielle Sozialstationen. Problematisch ist jedoch, dass in der entsprechenden Bev√∂lkerungsgruppe zu wenig Wissen √ľber diese Hilfeeinrichtungen besteht.

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Bildquelle: © Rainer Sturm / pixelio.de

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Buchtipp: Behavioural oncology: psychological, communicative, and social dimensions

9. Mai 2014 – 09:27 wal (704x aufgerufen)

Ein Krankenhausbett, das mit einer Plane zugedeckt wurde.

„Es gibt tausend Krankheiten, aber nur eine Gesundheit.“ Dieses Zitat von Ludwig B√∂rne zeigt ausdrucksvoll, dass es zwar nur die eine Gesundheit gibt, diese aber auf mannigfaltigem Wege zu Schaden kommen kann. Daher ist es wichtig, Erkrankungen in ihrer Vielschichtigkeit zu betrachten. Die Krankheit auf rein medizinischem Weg „alleine“ zu behandeln, scheint in manchen F√§llen zu wenig zu sein, gerade wenn es um Langzeiterkrankungen wie z.B. Krebs oder chronische Gebrechen geht. Eben dieser Problematik nimmt sich das vorliegende Buch an. In acht gro√üen Kapiteln wird das Thema Krebs und die mitschwingende Psychologie beleuchtet. So wird neben eher physiologischen Aspekten der Krankheit an sich auch auf Themen wie Arzt-Patienten-Beziehungen, den sozialen Gesichtspunkten oder aber den existentiellen Dimensionen, die eine solche Erkrankung annehmen kann, eingegangen. Auch psychische Ver√§nderungen, die im Rahmen einer solchen Langzeiterkrankung auftreten k√∂nnen, werden eing√§ngig besprochen.

Buchtipp

Bildquelle: © Rainer Sturm / pixelio.de

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Ständig unter Strom

10. April 2014 – 16:12 wal (741x aufgerufen)

Ein Stempel mit der Aufschrift "Eilt sehr"Stehen wir unter starkem Stess, wird in unserem K√∂rper die sogenannte Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse oder auch kurz HPA-Achse aktiviert. √úber komplexe biologische Kreisl√§ufe f√ľhrt diese Aktivierung unter anderem zur Aussch√ľttung der Stresshormone Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol. Der K√∂rper ist in Alarmbereitschaft und kann auf kurze Sicht gut mit der akut stressigen Phase umgehen.

Doch was passiert, wenn der Stresszustand längerfristig anhält?

Neue Studien zeigen, dass sich eine solche Dauerbelastung sowohl auf die psychische, als auch auf die physische Ebene auswirken kann. Kurzfristig kommt es oft zu Fehlern√§hrung, mangelnder Bewegung und damit zu einer Gewichtszunahme. L√§ngerfristig gesehen wirkt sich Dauerstress noch schwerwiegender aus. So scheint er z.B. das Risiko f√ľr Alzheimer zu steigern. Neben physischen Beschwerden wie Tinnitus, Bluthochdruck oder Kopfschmerzen k√∂nnen auch psychische wie Depressionen oder Alkohol-und Medikamentenmissbrauch auftreten.

 

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Mehr zum Thema „Stress“ finden Sie im Literaturbestand der Saarl√§ndischen Universit√§ts- und Landesbibliothek.

Buchtipp

Bildquelle: © Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

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Wer hat Angst vor der Schweinegrippe?

24. September 2013 – 09:24 kri (709x aufgerufen)

Frau mit Atemmaske und Schutzanzug

In den letzten Jahren gab es immer wieder Infektionskrankheiten, die das Interesse der Medien stark erregten. Schweingrippe. Vogelgrippe. Besonders bei der Schweinegrippe warfen viele Experten den Journalisten bei der Schweingerippe reine Panikmacherei vor, von der nur die Pharmakonzerne profitierten. Tats√§chlich w√§re eine normale Grippewelle im Hebrst/ Winter viel gef√§hrlicher. Psychologen der Universit√§t Konstanz untersuchten anhand einer TV-Doku √ľber H1N1,¬†wie das Gehirn auf neue Gesundheitsrisiken reagiert.

 

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Bildquelle: © Clarissa Schwarz  / pixelio.de

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Selbstheilung durch Meditation und Selbstaufmerksamkeit

4. Januar 2012 – 17:35 tom (1418x aufgerufen)

Die neuen Trends der Psychotherapie orientieren sich an Meditation und Selbstaufmerksamkeit. Wissenschaftliche Studien weisen die Wirksamkeit der jahrtausendealten Verfahren f√ľr verschiedenste Krankheitsbilder empirisch nach.

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Zum Buch („Meditation ‚Äď Die wichtigsten Ziele, Methoden und √úbungen“)…

Bildquelle: © D. Kreikemeier / PIXELIO

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Warum Menschen so häufig im Urlaub erkranken

9. August 2011 – 07:35 tom (1228x aufgerufen)

Das Freizeit-Krankheit-Syndrom greift um sich: Dass immer mehr berufstätige Menschen ausgerechnet im Urlaub krank werden, ist ein Phänomen unserer Zeit.

Zum Artikel… (Deutsch)

Bildquelle: © Simone Hainz / PIXELIO

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Krankenkassen-Report: Zahl psychischer Störungen steigt rasant

2. August 2011 – 09:22 tom (1456x aufgerufen)

Zahl der Menschen, die wegen psychischer St√∂rungen im Krankenhaus behandelt werden m√ľssen, hat sich in den vergangenen 20 Jahren mehr als verdoppelt.

Zum Artikel… (Deutsch)

Bildquelle: © Gerd Altmann / PIXELIO

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Zufriedenheit scheint vor Herzkrankheiten zu sch√ľtzen

12. Juli 2011 – 17:20 tom (1205x aufgerufen)

 

Depressionen und Angstst√∂rungen gelten schon lange als erwiesene Risikofaktoren f√ľr Herzkrankheiten, doch bisher war nicht klar, ob eine positive Grundeinstellung auch umgekehrt das Risiko f√ľr derartige Erkrankungen mindern kann.

Zum Artikel… (Deutsch)

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Sexsucht: Eine erfundene Krankheit?

16. Mai 2011 – 11:33 tom (2348x aufgerufen)

 

Vor allem in den USA wird Sexsucht zunehmend als Massenleiden angesehen, das therapiert werden muss wie Alkoholismus. Auch in Deutschland gr√ľnden sich Selbsthilfegruppen. Doch Psychologen sehen darin eine von konservativen Moralaposteln erfundene Krankheit.

Zum Artikel… (Deutsch)

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Zentren f√ľr seltene Krankheiten

27. April 2011 – 11:52 tom (1428x aufgerufen)

In den letzten Wochen haben in Deutschland gleich 2 Zentren f√ľr seltene Erkrankungen ihre Pforten ge√∂ffnet.

Bildquelle

Universit√§tsklinikum Heidelberg…

Friedrich-Alexander-Universit√§t Erlangen-N√ľrnberg…

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