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Wenn die Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper zum Leiden wird

3. Dezember 2014 – 00:01 wal (571x aufgerufen)

Fast jeder war schon einmal beim Blick in den Spiegel unzufrieden mit sich selbst, sei es weil ein großer Pickel auf der Nasenspitze saß oder die Frisur einfach nicht in den Griff zu bekommen war. Problematisch wird es jedoch, wenn diese Unzufriedenheit beginnt, übermächtig zu werden und der tägliche Spiegelblick zur Tortur wird. Patienten, die an einer sogenannten „Körperdysmorphen Störung“ leiden, haben dieses Problem. Die Wahrnehmung des eigenen Körpers ist bei diesem Störungsbild stark verzerrt, sodass die Patienten bestimmte Körperteile als hässlich erleben und diese unbedingt verdecken oder ändern möchten. Der Badaufenthalt kann so leicht in die Stunden gehen, ohne dass der vermeintliche Makel behoben werden kann. Das Störungsbild reicht bei manchen der Betroffenen gar soweit, dass sie nicht einmal mehr das Haus verlassen können, aus Scham, ihren vermeintlichen Makel der Öffentlichkeit präsentieren zu müssen.

Auch andere Bereiche können unter der Störung leiden. So sind einer US-amerikanischen Studie zufolge 61% der Betroffenen arbeitslos, 70 % single und mehr als 20% von ihnen begehen einen Suizidversuch.

Unter dem Störungsbild leiden Studien zufolge etwa 2% der Bevölkerung. Dennoch ist das Krankheitsbild in der Bevölkerung relativ unbekannt. Zur Behandlung empfohlen wird eine Kognitive-Verhaltenstherapie.

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Sich selbst wahrnehmen muss wieder erlernt werden

15. Februar 2013 – 15:32 kri (663x aufgerufen)

Frau betrachtet sich im Spiegel

Es gilt als eine besondere Fähigkeit des Menschen sich in andere einzuversetzten, ihre Perspektive zu übernehmen. Doch Studien zeigen, dass besonders Frauen dazu neigen sich selbst nur noch von außen zu betrachten. Dies macht auf Dauer unzufrieden und erhöht das Risiko psychischen Störungen wie Esskrankheiten oder Depressionen zu entwickeln. Bei Magersucht haben Betroffene ein falsches Körperbild von sich und hungern trotz der Signale, die ihnen ihr Körper schickt. Forscher haben nun den Zusammenhang zwischen der gedämpften Wahrnehmung der eigenen Körpervorgänge und dem verzerrten Körperbild untersucht. Neigen personen, die sich selbst nur wenig oder schlecht sehen, sich verstärkt als Objekt zu empfinden?

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Bildquelle: © Stephan Momberg/ pixelio.de

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Wenn ein Tisch Bestandteil des eigene Körperbildes wird

9. November 2009 – 08:54 Timo (1114x aufgerufen)

… das können Sie sich nicht vorstellen? Dann lesen Sie mal folgende Studie! 🙂

http://lightsabre87.blogspot.com/2009/09/fake-hands-and-tables-malleability-of.html

Komplett unter:

http://rspb.royalsocietypublishing.org/content/270/1523/1499.full.pdf+html

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Verzerrte Körperwahrnehmung bei Essstörungen und deren neuropsychologische Grundlage

28. Juli 2009 – 18:05 Timo (7516x aufgerufen)

„Eine verzerrte Körperwahrnehmung ist Risiko- und aufrechterhaltender Faktor von Essstörungen wie Magersucht (Anorexie) und Ess-Brech-Sucht (Bulimie). Diese Verzerrung spiegelt sich in den Hirnfunktionen wider und kann durch Körperbildtherapie nachweislich verändert werden. Darüber berichtet RUBIN, das Wissenschaftsmagazin der Ruhr-Universität Bochum, in seiner aktuellen Ausgabe.“ (idw online, 28.07.09)

http://idw-online.de/pages/de/news325139

Den vollständigen Beitrag finden Sie unter:

http://www.ruhr-uni-bochum.de/rubin/rubin-sommer-09/pdf/facette3.pdf

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Die Hammer-Hand

2. Juli 2009 – 08:04 Timo (1091x aufgerufen)

„Für das Gehirn wird der Hammer beim Einschlagen eines Nagels vorübergehend zu einem Körperteil, haben Forscher jetzt gezeigt. Schon nach einigen wenigen Minuten ist das Werkzeug so fest in das interne Bild des Körpers integriert, dass sich die Bewegungen des Arms messbar verändern – ein Effekt, der noch bis zu 15 Minuten nach dem Ablegen des Werkzeugs nachgewiesen werden kann. Genau diese Flexibilität des Körperbildes ist es vermutlich, die es dem Menschen erst ermöglicht, Werkzeuge so geschickt zu handhaben, schreiben Lucilla Cardinali vom Institut für Gesundheit und medizinische Forschung (INSERM) im französischen Bron und ihre Kollegen.“ (wissenschaft.de, 24.06.2009)

http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/304630.html

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