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Nur sch√ľchtern?

6. Februar 2014 – 00:01 wal (674x aufgerufen)

Eine schwarze Skulptur, die den Kopf nach vorne h√§ngen l√§sst.Wenn Kleinkinder nicht mit dem Sprechen beginnen, liegt der Verdacht einer Sprachst√∂rung nahe. Sie k√∂nnten aber auch einfach sch√ľchtern sein. So zumindest das Ergebnis einer Studie der University of Colorado. Hierzu wurden 408 Zwillingsp√§rchen jeweils im Alter von 14, 20 und 24 Monaten im Bezug auf ihre Sprachf√§higkeit untersucht. Die Kinder wurden dazu angeregt, Laute und W√∂rter nachzuahmen oder Fragen der Versuchsleiter zu beantworten. Au√üerdem sollten sie Aufforderungen Folge leisten. So konnten die Forscher zum einen die F√§higkeit des Sprechens an sich und zum anderen das Sprachverst√§ndnis der Kinder beurteilen. Zus√§tzlich wurden bei jedem Erhebungszeitpunkt sch√ľchternes und √§ngstliches Verhalten der Kinder von Seiten der Forscher und der Eltern eingesch√§tzt.

Im Schnitt zeigten M√§dchen innerhalb der Versuchsreihe zwar zur√ľckhaltenderes Verhalten, aber bessere Sprachf√§higkeiten. Auch zeigte sich f√ľr sch√ľchternere Kleinkinder zwar ein ad√§quates Sprachverst√§ndnis, jedoch auch ein geringer ausgepr√§gtes Antwortverhalten auf Fragen.

 

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Mehr zum Thema „Sch√ľchternheit in der Kindheit“ finden Sie im Literaturbestand der Saarl√§ndischen Universit√§ts-und Landesbibliothek.

Buchtipp

Bildquelle: © JMG / pixelio.de

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Warum Kinder mit dem Essen spielen sollten…

10. Dezember 2013 – 00:01 wal (625x aufgerufen)

Zwei Holzlöffel, auf die Gesichter gemalt wurden.

Kleinkinder, die mit dem Essen spielen, verschmieren nicht nur ihre Umgebung, sondern lernen gleichzeitig einiges dabei, so zumindest die Ergebnisse einer Studie der University of Wisconsin-Madison. Hierzu wurden Kleinkinder im Alter von 16 Monaten verschiedene breiige Substanzen z.B. Haferschleim vorgesetzt. Das Forscherteam ermunterte die jungen Versuchspersonen gleichzeitig dazu, das Essen zu zermatschen, w√§hrend ihnen Fantasienamen f√ľr die verschiedenen Speisen beigebracht wurden. Die eine Gruppe der Probanden sa√ü dabei an einem normalen Tisch, die andere Gruppe wie Zuhause in einem Hochstuhl. Ergebnis der Studie: Kinder, die ausgiebig mit dem Essen spielten und zeitgleich in einem Hochstuhl sa√üen, lernten die Fantasienamen sehr viel schneller. Anscheinend erinnert der Hochstuhl die Kinder an die Essenssituation bei sich Zuhause, w√§hrend das Matschen ihnen einiges √ľber die Konsistenz des neuen Lebensmittels verr√§t. Laut der Forschergruppe scheint genau diese Kombination aus Umgebungsvariablen und Umgang wichtig f√ľr diesen Lernvorgang zu sein.

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Bildquelle: © Simone Hainz / pixelio.de

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Wie das Erinnerungsvermögen von Kleinkindern beeinflusst werden kann

17. Januar 2013 – 18:23 kri (761x aufgerufen)

Baby mit Spielzeug

Die meisten Menschen haben viel Erinnerungen an sch√∂ne, aber auch traurige Ereignisse aus ihrer Kindheit. Doch wenige davon stammen aus den ersten Lebensjahren. Dabei k√∂nnen sich Kleinkinder selbst an Ereignisse erinnern, die mehrere Woche zur√ľckliegen. Je mehr Zeit vergeht, umso st√§rker verblasst diese Erinnerungsf√§higkeit. Es wird angenommen, dass das Ged√§chtnis noch nicht ausgereift ist, um Informationen abzuspeichern und √ľber einen l√§ngeren Zeitraum abzurufen. Neu ist aber die Erkenntnis von Forschern, dass die Eltern mitbeeinflussen k√∂nnen, ob ihre Kinder nur die ersten 2 oder gar 4 Jahre „vergessen“.

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Bildquelle: © Rolf van Melis/ pixelio.de

 

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Babies are born to boogie

5. April 2010 – 09:03 Timo (1353x aufgerufen)

Eine aktuelle Studie konnte zeigen, dass die F√§higkeit sich rhythmisch zu Musik zu bewegen, schon bei Kleinkindern erkennbar ist. Es handelt sich daher vermutlich um ein angeborenes Ph√§nomen. In einem Experiment an 120 Kindern im Alter zwischen f√ľnf Monaten und zwei Jahren stellte sich heraus, dass Musik, im Gegensatz zur Sprache, Kinder zu rhythmischen Bewegungen anspornt.

http://www.msnbc.msn.com/id/35880077/ns/health-kids_and_parenting/

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Babys schreien in der Muttersprache

19. November 2009 – 10:38 Timo (3929x aufgerufen)

„Deutsche Babys schreien auf Deutsch, franz√∂sische auf Franz√∂sisch: Forscher glauben, dass Kinder den Rhythmus und die Melodie ihrer Muttersprache verinnerlichen, noch bevor sie auf die Welt kommen. Das Ergebnis bekommen die Eltern nach der Geburt zu h√∂ren.“ (spiegel.de, 07.11.09)

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,659684,00.html

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Babygesichter sind wie Rauschgift f√ľrs Gehirn

18. Juni 2009 – 10:44 Timo (1589x aufgerufen)

„Ein niedliches Kindergesicht macht gl√ľcklich – und nun wissen Forscher auch warum: Das Kindchenschema aktiviert das Belohnungszentrum im Gehirn von Frauen. Damit wirken gro√üe Kulleraugen und ein runder Kopf in denselben Regionen wie Rauschgift.“ (Spiegel Online, 15.06.09)

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,628330,00.html

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