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Hirn-Volumen beeinflusst das rechnerische Lernen

3. Mai 2013 – 16:05 kri (749x aufgerufen)

Rechnung an der Tafel

Mathe- nicht gerade das Lieblingsfach vieler SchĂŒler. WĂ€hrend einige SchĂŒler sich als ZahlenkĂŒnstler entpuppen und komplexe Rechenaufgaben sofort durchschauen, haben andere große Probleme die Rechnungen zu lösen. Nicht selten bekommen die Kinder Nachhilfe, um ihrer Matheleistungen zu steigern.

Ob diese tatsĂ€chlich zum Erfolg fĂŒhrt, haben US-Wissenschaftler nun genauer untersucht. ZunĂ€chst erhoben sie die RechenfĂ€higkeiten bei 40 Grundschulkinder, von denen anschließend die HĂ€lfte Nachhilfestunden ĂŒber mehrere Wochen erhielten. Nach Ende des Programms wurden alle Kinder einem weiteren Mathetest unterzogen. Im Vergleich mit den Ergebnissen des Vortests zeigte sich eine deutliche Verbesserung der Nachhilfe-Kinder. Besonders interessant sind die deutlichen Unterschiede zwischen den Kindern, wie stark sie von der Nachhilfe profierten. Erstaunlicherweise konnten die Wissenschaftler in fMRT-Studien zeigen, dass das Ausmaß des Gehirnvolumens der beste Indikator fĂŒr das AbschĂ€tzen war.

 

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Bildquelle: © Dieter SchĂŒtz / pixelio.de

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TV-Tipp: „Rebellion im Kinderzimmer“

29. April 2013 – 19:10 kri (807x aufgerufen)

Zwei tobende Kinder

Kinder zu fördern bedeutet auch sie zu fordern. Es scheint positiv, wenn die Eltern bereit sind, fĂŒr den Erfolg ihrer Kinder auch eigene Opfer zu bringen. Doch was ist es, wenn der Ehrgeiz der Eltern Überhand nimmt? Wie gehen die Kinder mit den hohen AnsprĂŒchen um? Die Doku-Reihe „37-Grad“ berichtet von MĂŒttern und VĂ€tern, die von ihren Kindern sowohl in der Schule als auch bei ihren Hobbys viel erwarten.

Zu sehen ist die Doku am Donnerstag, den 02.05.2013, auf Phoenix um 18:00Uhr.

 

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Bildquelle: © Heike Berse / pixelio.de

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Was beeinflusst die Schulleistung von Kindern in den ersten Jahren?

25. April 2013 – 11:49 kri (760x aufgerufen)

Torte zur Einschulung

In einer LĂ€ngsschnittstudie haben Psychologen der UniversitĂ€t Hildesheim aufgeklĂ€rt, wodurch die Schulleistungen  von GrundschĂŒlern vornehmlich vorhersagbar sind. Entscheidend ist besonders die Leistung des ArbeitsgedĂ€chtnisses – und weniger die Intelligenz. Interessant ist, dass  die GĂŒte der Vorhersage bei Vorschulkindern mit vier Jahren mit der von Kindern im Alter von sechs Jahren vergleichbar ist. So können schon frĂŒh Risikokinder identifiziert und richtig gefördert werden.

 

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Bildquelle: © Karl-Heinz Laube / pixelio.de

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Die Vielfalt der Musiktherapie

19. April 2013 – 11:35 kri (899x aufgerufen)

Kleiner Junge mit Instrument

Die Einsatzgebiete der Musiktherapie können sich sehr vielfĂ€ltig gestalten. Bei Kindern mit einer Sprachstörung können Musiktherapeuten helfen Worte zu entdecken und zu gebrauchen. Mit einem Projekt von dem Freien Musikzentrum MĂŒnchen wurde auch der Einfluss auf das GemeinschaftsgefĂŒhl gezeigt. Dieser Befund wird auch von einer bisher noch unveröffentlichten Studie der UniversitĂ€t Frankfurt am Main unterstĂŒtzt, nach der die Konzentrationlesitung und der Klassenzusammenhalt von SchĂŒlern in Grundschulen mit einem stark ausgebauten Musikunterricht deutlich stĂ€rker ausgeprĂ€gt ist.

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Bildquelle: © moonlena / pixelio.de

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Wie wichtig das gemeinsame Erinnern mit Kindern ist

14. April 2013 – 09:56 kri (699x aufgerufen)

Stapel Fotos

Egal ob der gemeinsame Sommerurlaub, die große Feier mit der gesamten Verwandtschaft oder die Einschulung der Kinder- wir halten gerne wichtige Ereignisse in unserem Leben mit dem Fotoapparat fest. Doch nicht selten landen die Fotos ungeordnet auf großen Stapeln und geraten schnell – wie die Erinnerungen an die schönen Momente – in Vergessenheit. Dabei fördert es besonders die Entwicklung von Kindern, wenn gemeinsam Erlebtes zusammen erinnert wird. Es stĂ€rkt nicht nur das GedĂ€chtnis, sondern hilft auch bei der Regulierung von GefĂŒhlen. Möglich ist, dass besonders negative Erlebnisse durch das erneute Besprechen im Nachhinein ausgeglichen werden können.

 

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Bildquelle: © sassi/ pixelio.de

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Die gute Seite der Computerspiele

4. Februar 2013 – 08:29 kri (797x aufgerufen)

Kinder vor dem PC

Der negative Einfluss von Computerspielen auf das Aggressionsverhalten von Kinder wird hĂ€ufig in den Medien diskutiert. Aber selten wird ĂŒber die mögliche positive Wirkung der virtuellen Spiele berichtet. KĂŒrzlich hat eine Studie untersucht, ob Computerspiele auch das prosoziale Verhalten von Kindern beeinflussen kann. Im Versuch bekamen die Kinder einen Virtual Reality Anzug angezogen und hatten das GefĂŒhl, dass sie fliegen wĂŒrden. Die eine Gruppe flog „aktiv“ wie Superhelden durch die Luft, wĂ€hrend die andere passiv im Hubschrauber saß. Diese beiden Gruppen wurde nochmal unterteilt. Einige Kinder hatten die Aufgabe ein anderes Kind zu retten, die anderen sollten eine reine Entdeckungstour wie Touristen unternehmen. Nach dem Spiel wurde erhoben, ob und wie schnell sie dem Versuchsleiter beim Aufheben von GegendstĂ€nden halfen. Am hilfbereitesten waren die Kinder, die selbst durch die Luft flogen, unabhĂ€ngig von der jeweiligen Aufgabe. Die weiteren Ergebnisse und wie die Forscher diesen Effekt erklĂ€ren, können Sie hier nachlesen.

Bildquelle: © S.Hofschlager/ pixelio.de

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Kinderzeichungen- ein Spiegel der Kulturen

29. Dezember 2012 – 10:44 kri (753x aufgerufen)

Kinder ĂŒberall auf der Welt malen viel und gerne. Wissenschaftler von der UniversitĂ€t OsnabrĂŒck untersuchen, wie sich die Kinderzeichnungen zwischen den verschiedenen Kulturen unterscheiden. Interessanterweise durchlaufen die Kinder unabhĂ€ngig von ihrer Kultur die gleichen Phase im Zeichnen. WĂ€hrend  die ersten Bilder sehr einfach sind, werden die Werke umso detailreicher und genauer je Ă€lter die Kinder sind. Die Unterschiede zwischen den Kulturen lassen sich eher im Aufbau der Bilder finden. Ein Lieblingsmotiv vieler Kinder ist oft die eigene Familie. Die Forschen verglichen die Zeichnungen von Kindern aus Deutschland und Kamerun (Vergleich von individualistischen und kollektiven Kulturen). WĂ€hrend bei den Zeichungen von Kinder aus Deutschland die Familienmitglieder ganz verschieden dargestellt wurden (unterschiedlich groß, verschieden angezogen und mit besonderen Details), waren die Figuren von den Kindern aus Kamrun eher gleich und identisch, z.B. alle gleich groß. Die wissenschaftler fĂŒhren diese auf die unterschiedliche AusprĂ€gung zwischen Individulismus und Gemeinschaft in einer Kultur zurĂŒck.

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Bildquelle: © Thommy Weiss/ pixelio.de

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Zeit- das beste Geschenk

20. Dezember 2012 – 17:17 kri (959x aufgerufen)

Schubkarre voller Geschenke

Es wurde bereits hinterfragt, was das beste Weihnachtsgeschenk ist. Die Diplompsychologin Dr. Klaudia Kramer ist der Meinung, dass die gemeinsame Zeit das wichtigste ist. Zeit, in der man zusammen die Geschenke ausprobiert und gemeinsam entdeckt. So können selbst kleinere Geschenke wie Buntstifte oder Bastelscheren zu einem besonderen Erlebnis werden, wenn man gemeinsam Bilder malt oder Karten bastelt.

Das Projekt „Zeit-statt-Zeug“ vertritt auch die Meinung, dass die gemeinsam verbachte Zeit durch nichts zu ersetzen ist. Die Idee dahinter ist es den stĂ€ndigen Kaufwahn, der besonders zu der Weihnachtszeit eskaliert, zu bremsen. Viele der gekauften GegenstĂ€nde brauchen wir nicht. Was nutzt der zwölfte Schal oder das hunderste Kuscheltier? Nicht der Konsum macht uns glĂŒcklich, sondern die sozialen Kontakte. Hinter dem Projekt stehen u.a. Greenpeace und die Deutsche Kinder- und Jugenstiftung (DJKS). Wenn auch Sie viel lieber gemeinsame Momente verschenken und Ihnen noch Ideen fehlen, klicken Sie hier. Auf der Homepage von „zeit-statt-zeug“ finden Sie besondere Weihnachtsgeschenke.

Bildquelle: © Dieter SchĂŒtz/ pixelio.de

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Kindliches Trauma hinterlÀsst bei manchen Opfern Spuren im Erbgut

18. Dezember 2012 – 17:29 kri (1451x aufgerufen)

Gerade wenn Kinder Opfer von Gewalt oder Missbrauch werden, kann dies tiefe Spuren in der Psyche hinterlassen. Doch erstmals wurde im Max-Planck-Institut fĂŒr Psychiatrie in MĂŒnchen festgestellt, dass Traumata im Kindes- und Jugendalter auch zu VerĂ€nderungen im Erbgut fĂŒhren können. Dadurch kommt es zu einer dauerhaften Fehlfunktion des Stressreaktionssystem, was auf lange Sicht zur Ausbildung von psychischen Störungen fĂŒhren kann. Aufgrund dieser Erkenntnis nimmt die Bedeutung von Therapie traumatisierter oder traumatagefĂ€hrdeter Kinder und Jugendliche weiterhin zu.

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Bildquelle: © Thorben Wengert/ pixelio.de

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Wenn ich dich nicht sehe, dann sieht du mich auch nicht!

21. November 2012 – 08:05 kri (1199x aufgerufen)

Ein Kind, dass sich die Augen zuhÀlt

Verstecken- ein Lieblingsspiel vieler Kinder, egal ob heute oder frĂŒher. Manch einer hĂ€lt sich zum Verstecken einfach die Augen zu. Ganz nach dem Motto: „Wenn ich dich nicht sehe, dann kannst du mich auch nicht sehen!“ An der UniversitĂ€t von Cambridge ist man der Frage, wieso Kinder bei geschlossenen Augen denken sie wĂ€ren unsichtbar, auf den Grund gegangen.

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Bildquelle: Albrecht E. Arnold/ pixelio.de

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