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Sind Träume kontrollierbar?

15. Mai 2014 – 10:52 wal (779x aufgerufen)

Bootssteg mit einem Einstieg, um im Meer schwimmen zu können.

Tr√§ume passieren. Wir k√∂nnen sie weder √§ndern, noch sind wir uns bewusst, √ľberhaupt zu tr√§umen. Meist vergessen wir ihren Inhalt sogar relativ schnell wieder. Im Rahmen einer Studie des Universit√§tsklinikums G√∂ttingen schafften es Forscher nun, Menschen bewusst tr√§umen zu lassen. Hierzu mussten die Probanden vier N√§chte im Klinikum √ľbernachten. In der letzten Nacht w√§hrend der REM-Schlafphase wurde ihnen dann mittels transkranieller Wechselstromstimulation Teile des Frontalhirns angeregt.

Ergebnis: Ein gro√üer Teil der Probanden berichteten √ľber luzide Tr√§ume. Au√üerdem konnten kurz nach der Hirnstimulation Ver√§nderungen im EEG-Muster der Probanden nachgewiesen werden: Es traten vermehrt sogenannte Gamma-Schwingungen auf.

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Unter luziden Tr√§umen versteht man Traumzust√§nde, bei denen sich der Schlafende √ľber sein Tr√§umen bewusst ist und kontrollierend in die Handlung eingreifen kann.

Bildquelle: © Rainer Sturm / pixelio.de

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Wach durch transkranielle Hirnstimulation

26. Februar 2014 – 13:40 wal (733x aufgerufen)

Radarbild

Wer stundenlang einen Radar im Auge behalten muss oder Videosequenzen auswertet, muss hellwach sein und dabei am besten noch konzentriert und aufmerksam dazu. Sonst wird wom√∂glich etwas Wichtiges √ľbersehen. Problem hierbei: Arbeiten wir mit voller Konzentration, so kann diese jedoch lediglich 20 Minuten im Schnitt aufrecht gehalten werden. Dies kann gerade f√ľr den Beruf des Soldaten sehr kritisch werden. Aus diesem Grund wird in neuen Studien des Pentagons mit Hilfe von transkranieller Magnetstimulation versucht, sowohl die Aufmerksamkeit als auch die Konzentration zu steigern. Hierzu wurden Freiwillige in drei Probandengruppen eingeteilt. Eine Gruppe fungierte als Kontrollgruppe, eine zweite erhielt Koffein, die dritte wurde mit der transkraniellen Magnetstimulation behandelt. Die Aufgabe war jedoch f√ľr alle Probanden gleich: 30 Stunden wach bleiben und konzentriert einen Radar beobachten. Ergebnis: Versuchspersonen, die der transkraniellen Magnetstimulationsbedingung zugeordnet waren, zeigten im Vergleich zu den anderen beiden Gruppen sehr viel bessere Leistungen und waren auch aktiver.

Transkranielle Magnetstimulation: Mit Hilfe kleiner Elektrost√∂√üe werden bestimmte Regionen des Gehirns stimuliert oder gehemmt. So k√∂nnen bestimmte Gehirnregionen k√ľnstlich „ausgeschaltet“ oder „aktiviert“ werden. Das Verfahren ist nicht invasiv und in der Regel ohne Folgesch√§den. Aus diesen Gr√ľnden wird es h√§ufig in der neurowissenschaftlichen Forschung eingesetzt.

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Bilderquelle: © Kai Tholen / pixelio.de

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