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Klausuren? – Einmal Schokolade bitte!

21. Februar 2014 – 11:22 wal (969x aufgerufen)

Gummibärchen

Der Kopf raucht, die Klausuren nehmen kein Ende mehr und die leeren Schokoladenverpackungen stapeln sich schon auf dem Schreibtisch. Aber warum ist das eigentlich so? Wieso steigt der Süßigkeitenverbrauch in Stressphasen an und weshalb können wir Versuchungen in diesen Zeiten nur schwer widerstehen?

Ist das Gehirn sehr konzentriert, braucht es Energie, die in Form von Glukose, also Zucker, mit der Nahrung zugeführt wird. Mit der Hilfe des Zuckers wird Neuronen innerhalb unseres Zentralen Nervensystems Energie zugeführt. So sind sie in der Lage, Impulse zu senden. In stressigen Zeiten braucht das Gehirn besonders viel Glukose, die dann – in Form von Süßigkeiten- aufgenommen wird. Das Phänomen konnten Psychologen mittlerweile in zahlreichen Versuchsanordnungen nachweisen. So z.B. innerhalb des Stroop-Paradigmas. So waren z.B. Probanden, die gerade viel Glukose aufgenommen hatten, sehr viel schneller und fehlerfreier als Versuchspersonen, die keine zusätzliche Zuckerdosis bekommen hatten.

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Stroop-Paradigma: Den Versuchspersonen werden unterschiedlich farbige Wörter präsentiert, deren Farbe die Probanden angeben sollen. Gelegentlich werden hierbei jedoch inkongruente Reize gezeigt, so wird z.B. das Wort „rot“ in gelber Farbe präsentiert. Gemessen wird innerhalb des Paradigmas in der Regel die Anzahl der Fehler und die Reaktionszeiten der Versuchsteilnehmer.

Bildquelle: © aksel / pixelio.de

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