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Einfluss von Kriminalität auf die Lebenszufriedenheit

9. September 2014 – 00:01 wal (577x aufgerufen)

210303_web_R_K_B_by_Andreas Bender_pixelio.deSteigt die Kriminalit√§t in unserer Heimatstadt, so sinkt scheinbar unsere Lebenszufriedenheit. Diesen Schluss l√§sst eine neu ver√∂ffentlichte Studie der ETH Z√ľrich zu. Die Forscher nutzten hierbei Daten des Sozio√∂konomischen Panels (SOEP), einer gro√üfl√§chig angelegten Langzeitstudie, die unter anderem Daten wie Einkommen, Lebenszufriedenheit und die Gesundheit der Befragten regelm√§√üig erhebt. Diese Daten wurden nun in Verbindung mit den polizeilichen Kriminalstatistiken verschiedener St√§dte und Landkreise gebracht.

Es zeigte sich, dass Menschen die in Städten/Landkreisen mit einer steigenden Kriminalitätsrate leben, unzufriedener mit ihrem Leben sind als Menschen, die nicht an einem solchen Ort wohnen. Dieser Unterschied ist bedeutsam. Die Lebenszufriedenheit sinkt stärker, wenn es sich bei den Verbrechen um Gewaltdelikte handelt.

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Bildquelle: © Andreas Bender / pixelio.de

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Spruch der Woche

28. Juli 2014 – 00:01 wal (524x aufgerufen)

Ein Junge mit einer Sonnenbrille schlägt zu.

„Mit einer geballten Faust kann man keinen H√§ndedruck wechseln.“

Indira Gandhi (1917-1984), ehemalige Premierministerin Indiens.

Bildquelle: © S. Hofschlaeger / pixelio.de

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Spruch der Woche

30. Dezember 2013 – 00:01 wal (630x aufgerufen)

Eine alte Kanone.

„Auge um Auge – und die ganze Welt wird blind sein.“

Mahatma Gandhi (1869 Р1948), indischer Pazifist, Widerstandskämpfer und Rechtsanwalt.

Bildquelle: © Rainer Sturm / pixelio.de

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Warum uns Gewalt in Filmen fesselt

11. April 2013 – 07:59 kri (657x aufgerufen)

 

Person mit ausgestreckter Waffe

Das steigende Ausma√ü von Gewalt in Filmen und Fernsehen wird h√§ufig lautstark diskutiert. Sogar in Filmtrailern wird die Gewalt im Vergleich zu dem eigentlichen Anteil im Film oft √ľberh√∂ht dargestellt. Paradox scheint aber die Erkenntnis anderer Studien, dass Zuschauern Gewalt in Filmen als unangenehm empfinden. Dies gilt nicht nur f√ľr k√∂rperliche Gewalt, sondern auch f√ľr Beleidigungen und Bedrohungen. Es bleibt die Frage, wieso gewaltreiche Filme dennoch so erfolgreich sind. Eine neue Erkl√§rung legt nahe, dass der eingesch√§tzte Sinngehalt des Filmes die H√∂he der Gewalttoleranz wesentlich beeinflusst.

 

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Bildquelle: © Arno Bachert/ pixelio.de

 

 

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Kindheitstraumata verankern Gewalt im Gehirn

25. Januar 2013 – 08:40 kri (883x aufgerufen)

Gewalt zwischen Sch√ľler

Dass es einen Zusammenhang zwischen Kindheitstraumata und der Neigung zum aggressiven Verhalten gibt, ist seit l√§ngerem bekannt. Wie aber genau diese Verbindung zustande kommt, konnte erst k√ľrzlich in Studien mit Ratten gekl√§rt werden. So f√ľhrten fr√ľhe, traumatische Erfahrungen der Nager nicht nur dazu, dass die Tiere sich aggressiverer und bissiger verhielten als Artgenossen, sondern auch zu ver√§nderten Gehirnaktivit√§ten. Die Forscher beobachteten eine Untetraktivit√§t einer bestimmten Gehirnregion, die besonders bei der Bew√§ltigung von Konfliktsituationen aktiviert wird. Die Ratten sind also weniger f√§hig negative Impulse zu steuern. Interessant ist, dass eindeutige Parallelen beim Menschen existieren.

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Bildquelle: ¬© Martien B√ľdenbender/ pixelio.de

 

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Kindliches Trauma hinterlässt bei manchen Opfern Spuren im Erbgut

18. Dezember 2012 – 17:29 kri (1442x aufgerufen)

Gerade wenn Kinder Opfer von Gewalt oder Missbrauch werden, kann dies tiefe Spuren in der Psyche hinterlassen. Doch erstmals wurde im Max-Planck-Institut f√ľr Psychiatrie in M√ľnchen festgestellt, dass Traumata im Kindes- und Jugendalter auch zu Ver√§nderungen im Erbgut f√ľhren k√∂nnen. Dadurch kommt es zu einer dauerhaften Fehlfunktion des Stressreaktionssystem, was auf lange Sicht zur Ausbildung von psychischen St√∂rungen f√ľhren kann. Aufgrund dieser Erkenntnis nimmt die Bedeutung von Therapie traumatisierter oder traumatagef√§hrdeter Kinder und Jugendliche weiterhin zu.

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Bildquelle: © Thorben Wengert/ pixelio.de

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Blinder Gehorsam erklärt nicht allein Gräueltaten

6. Dezember 2012 – 18:04 kri (2381x aufgerufen)

Gegen den Strom

Die Elektroschock-Experimente von Stanley Milgram gelten als Beleg daf√ľr, dass normale B√ľrger zu brutalen Tyrannen werden k√∂nnen. Nun widerspricht ein Forscherduo: Menschen unterwerfen sich nicht einfach blind der Autorit√§t – Gewalt entsteht, wenn B√∂sartiges als tugendhaft dargestellt wird.

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Wenn Sie mehr √ľber dieses klassische Experiment erfahren m√∂chte, empfehlen wir folgendes Buch.

Das Milgram-Experiment: Zur Gehorsamkeit gegen√ľber Autorit√§t von Stanley Milgram

Bildquelle: © Gerd Altmann/ pixelio.de

 

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Als erstes muss man sich richtig verpr√ľgeln lassen

10. Juli 2012 – 14:28 kri (1839x aufgerufen)

Zwei Kinder, die sich pr√ľgeln

F√ľr Gangs geht es um Drogen, um Macht und um Geld. Wissenschaftler untersuchten das Gro√üstadtph√§nomen und fanden geographische und psychologische Grenzen der Zusammenrottung.

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Bildquelle: © Martin Schemm  / pixelio.de

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Schändungen: Warum der Krieg Soldaten verrohen lässt

25. April 2012 – 12:47 tom (6082x aufgerufen)

Wenn Soldaten Leichen schänden, lässt sich das psychologisch erklären. Die Erniedrigung des Feindes findet dabei nicht nur auf dem Schlachtfeld statt.

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Bildquelle: © Gerd Altmann/Carlsberg1988 / pixelio.de

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Jähzorn: Wenn die Wut nicht mehr beherrschbar ist

21. März 2012 Р07:47 tom (1989x aufgerufen)

J√§hzorn ist ein zerst√∂rerisches Ur-Gef√ľhl. Es kann hervorbrechen, wenn sich Menschen bedroht f√ľhlen. Doch oft gehen die zum Therapeuten, die unter j√§hzornigen Menschen leiden.

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Bildquelle: © Dieter Poschmann / pixelio.de

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