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Wenn das Aussehen die Wahrnehmung beeinflusst

29. Oktober 2014 – 00:01 wal (603x aufgerufen)

Der Fall machte Schlagzeilen. Ein Mann, mehrfach vorbestraft, wurde innerhalb kurzer Zeit zum Internetstar. Ungeachtet seiner Taten schwĂ€rmten viele ĂŒber sein Aussehen und fassten Vertrauen. Doch wie kann es möglich sein, dass Menschen Vertrauen zu einem Mann fassen nur aufgrund seiner Ă€ußeren Erscheinung?

Ein Blick in die aktuelle Forschung bietet weitere Erkenntnisse. So legen aktuelle Studien beispielsweise nahe, dass Menschen, deren GesichtszĂŒge nur wenig Vertrauen in anderen hervorrufen, bei polizeilichen GegenĂŒberstellungen eher beschuldigt werden. In wieder anderen Studien wurden Versuche mit Computermodellen von Gesichtern durchgefĂŒhrt. Die Gesichter waren hierbei verĂ€nderbar, sodass sie z. B. einmal grimmig oder ein anderes Mal freundlich aussahen. Generierte Gesichter, die markante Augenbrauenpartien, einen strengen Blick, eher kantige GesichtszĂŒge und breite Kieferknochen aufwiesen, wurden z. B. eher als kompetent eingestuft. VerstĂ€rkt wurde dieser Eindruck noch weiter beim gleichzeitigen Vorhandensein einer leicht sonnengebrĂ€unten Haut und volleren Lippen. Weniger kompetent wirkten hingegen Gesichter mit eher weicheren GesichtszĂŒgen, einer Knollennase und eng zusammenstehenden Augen.

Problematisch wird das PhĂ€nomen, wenn es auf die Arbeitswelt angewendet wird. So steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass Bewerber fĂŒr FĂŒhrungspositionen nur aufgrund ihrer GesichtszĂŒge als kompetenter als andere wahrgenommen werden, ungeachtet ihrer wirklichen BefĂ€higung.

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Was empfinden wir als schön?

27. Mai 2013 – 16:43 kri (795x aufgerufen)

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Schönheit ist subjektiv. Doch was wir als attraktiv empfinden, ist auch evolutionsbiologisch stark geprĂ€gt. Frauen mögen MĂ€nner mit mĂ€nnlichen Gesichtern und  einem guten Immunsystem bevorzugt. Je stĂ€rker die Körperabwehr eines Mannes auf Impfungen reagiert, umso attraktiver wirdt sein Gesicht fĂŒr Frauen. Entdeckt hat das erst im vergangenen Jahr ein Forscherteam um den Finnen Markus Rantala. Nun lag im Fokus der Forschergruppe die weibliche Schönheit. TatsĂ€chlich gibt es bei den weiblichen Gesichtern keinen vergleichbaren Zusammenhang zwischen StĂ€rke des Immunsystems und der AttraktivitĂ€t. Vielmehr prĂ€gen Merkmale wie der allgemeine Fettanteil und der Stresshormonspiegel das Schönheitsurteil.

 

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Bildquelle: © ajking / pixelio.de

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Was MĂ€nner attraktiv macht

30. November 2012 – 14:23 kri (1628x aufgerufen)

MĂ€nnergesicht

Was macht einen Mann attraktiv? Forscher sind sicher, dass die Evolution auch die noch Partnerwahl beeinflusst. Unbewusst bevorzugen Frauen MĂ€nner mit gesunden Genen. Aber was ist ein Hinweis dafĂŒr? Lange Zeit ging man davon aus, dass Frauen besonders mĂ€nnliche ZĂŒge wie eine scharfe Kinnlinie, markante Augenbrauen als attraktiv empfinden. Diese deuten darauf hin, dass der Mann ein hohen Testosteronspiegel hat und- viel wichtiger- ein starkes Immunsystem. Doch diese Befunde konnte nicht bestĂ€tigt werden. Jetzt abaen Wissenschaftler einen neuen AttraktivitĂ€tsfaktor gefunden. Es kommt auf den „richtigen“ Fettanteil an.

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Bildquelle: © ideas-ahead.de/ pixelio.de

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Mimik: Kulturelle Unterschiede

18. April 2012 – 12:08 tom (1882x aufgerufen)

Bisher galt die Mimik als eine Art von Sprache, die allen Menschen gemeinsam ist: Freude, Überraschung, Angst, Ekel, Wut und Traurigkeit spiegeln sich in den Gesichtern der Welt stets in gleicher Weise wider, hieß es. Doch ein internationales Forscherteam stellt diese These nun infrage.

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Bildquelle: © Benjamin Thorn / pixelio.de

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Manche Unternehmen wÀhlen Mitarbeiter nach der SchÀdelform aus

14. Dezember 2011 – 13:56 tom (1266x aufgerufen)

Wer zum VorstellungsgesprĂ€ch bei Klaus EisenblĂ€tter geladen ist, sollte nicht nur gute Zeugnisse mitbringen, sondern auch die passenden GesichtszĂŒge. Der Personalberater hilft großen Firmen bei der Bewerberauswahl – und glaubt fest an Genetik. »Der Urcharakter eines Menschen steht von Geburt an fest«, sagt er. Ungeduldige Menschen etwa erkenne er am starken Unterkiefer.

Zum Artikel… (Deutsch)

Bildquelle: © Konstantin Gastmann / PIXELIO

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Gesichtserkennung funktioniert nur unter Artgenossen

8. Juli 2010 – 11:23 Timo (1374x aufgerufen)

Manchmal unterliegt die Wahrnehmung einer Illusion: Steht ein Gesicht Kopf, erkennt man groteske Verzerrungen darin kaum. Forscher haben jetzt herausgefunden, dass Gesichtserkennung nur bei Artgenossen funktioniert. Über abnormale Menschenbilder wundern sich Affen nicht – und umgekehrt.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,703091,00.html

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Das Geschlecht der Emotionen

13. Dezember 2009 – 09:19 Timo (1255x aufgerufen)

Die Geschwindigkeit mit der ein Gesicht als mÀnnliches oder weibliches erkannt wird, ist abhÀngig von der zu sehenden Emotion. Zeigt ein Gesicht eine zum Geschlechtsstereotyp passende Emotion wird es schneller dem richigen Geschlecht zugeordnet.

http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/308750.html

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Dominante Menschen beeinflussen Blick

30. Oktober 2009 – 12:29 Timo (1762x aufgerufen)

„Wer sieht, wie seine Mitmenschen in eine bestimmte Richtung blicken, schaut oft automatisch ebenfalls dorthin – vor allem, wenn das GegenĂŒber sehr dominant wirkende GesichtzĂŒge besitzt. Forscher glauben, dass dieser Reflex evolutionsbiologisch schon sehr alt ist.“ (spiegel.de, 30.10.09)

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,657708,00.html

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Sprachbarrieren in der Mimik

31. August 2009 – 10:30 Timo (1394x aufgerufen)

„Emotionale GesichtsausdrĂŒcke sind wohl doch nicht die Universalsprache zwischen allen Kulturen, fĂŒr die sie bisher gehalten wurden: Zumindest Asiaten haben große Schwierigkeiten, bestimmte GesichtsausdrĂŒcke zu unterscheiden, haben Forscher jetzt gezeigt. Sie verwechseln hĂ€ufig Angst mit Überraschung und Ekel mit Ärger, wĂ€hrend EuropĂ€er keine Schwierigkeiten haben, diese Emotionen korrekt zuzuordnen. Dahinter stecken grundlegend verschiedene Strategien beim Anschauen von Gesichtern: Menschen aus westlichen Kulturkreisen betrachten sowohl Augen- als auch Mundpartie, wĂ€hrend sich Ostasiaten fast ausschließlich auf die Augen konzentrieren – und so wichtige Informationen, die ĂŒber die Mundpartie vermittelt werden, einfach nicht wahrnehmen.“ (wissenschaft.de, 28.08.09)

http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/306298.html

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Was AttraktivitÀt ausmacht

28. August 2009 – 12:18 Timo (1701x aufgerufen)

„Frauen beurteilen die Gesichter fremder MĂ€nner unter zwei Gesichtspunkten: Zum einen bewerten sie die sexuelle AttraktivitĂ€t des Mannes, zu der Kriterien wie ein markantes Kinn oder vorstehende Wangenknochen gehören, zum anderen geben sie eine EinschĂ€tzung des allgemeinen Ă€sthetischen Eindrucks ab. Diese Zweiteilung in der Wahrnehmung konnten nun amerikanische Psychologen in Tests mit hundert Studentinnen nachweisen.“ (wissenschaft.de, 28.08.09)

http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/306626.html

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