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Wenn Sprache die EmotionalitÀt anregt

20. Juni 2014 – 12:23 wal (636x aufgerufen)

692033_web_R_K_B_by_Ruben Ell_pixelio.deLaut einer neuen Studie der Freien UniversitĂ€t Berlin in Kooperation mit der Princeton University scheint es einen Unterschied zu machen, ob man Metaphern benutzt, die mit Geschmack assoziiert werden oder aber nichtfigurative Sprache verwendet. Hierzu wurden Probanden 37 SĂ€tze vorgelegt, die entweder eine „Geschmacksmetapher“ enthielten oder aber in nichtfigurativer Sprache ausgedrĂŒckt wurden. Die zueinander komplementĂ€ren SĂ€tze unterschieden sich in lediglich diesem einen Wort. Ein Beispiel hierfĂŒr wĂ€re: „Die Trennung war bitter fĂŒr ihn“ vs. „Die Trennung war schlecht fĂŒr ihn“. Beim Lesen der SĂ€tze wurde mit Hilfe bildgebender Verfahren die GehirnaktivitĂ€t der Versuchspersonen gemessen.

Ergebnis: Beim Lesen der SĂ€tze, die „Geschmacksmetaphern“ enthielten, wurden sowohl mit Schmecken assoziierte Gehirnregionen aktiviert, als auch Gebiete, die Emotionen verarbeiten. Die Forscher vermuteten daher, dass diese SĂ€tze im Vergleich zu nichtfigurativer Sprache emotional stĂ€rker anregen.

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Bildquelle: © Ruben Ell / pixelio.de

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Das Auge isst mit

25. Juli 2013 – 16:42 kri (717x aufgerufen)

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„Das Auge isst mit“- sagt der Volksmund. Der Spruch betrifft aber nicht nur, wie appettitlich das Essen angerichtet ist. Der Geschmackssinn wird auch von der Wahl des Bestecks und des Geschirrs beeinflusst. Selbst subtile VerĂ€nderungen wie GrĂ¶ĂŸe, Farbe oder Gewicht können bestimmen, wie angenehm, sĂ€ttigend oder wĂŒrzig eine Mahlzeit uns schmeckt.

 

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Bildquelle: © Rolf Handke / pixelio.de

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Folgen von Multitasking beim Essen

12. Juni 2013 – 17:40 kri (649x aufgerufen)

Ein Hauptgericht auf dem Teller

In vielen FĂ€llen fĂŒhrt das Erledigen mehrerer Aufgaben gleichzeitig, dass die QualitĂ€t der Ergebnisse darunter leidet. Diese Befunde sind nicht neu und Sie finden auch Ă€ltere BeitrĂ€ge dazu auf unserer Seite.

Eine neue Studie konnte zeigen, dass auch unser Geschmackssinn davon beeinflusst wird, ob wir in Ruhe essen oder nicht. In einer niederlĂ€ndischen Studie erhielten die Probanden beim Essen bzw. Trinken entweder eine schwierige oder leichte Merkaufgabe und wurden nach dem Test nach der IntensitĂ€t des Geschmacks gefragt. Die Gruppe mit dem höheren Schwierigkeitslevel gab niedrigere Werte fĂŒr die GeschmacksintensitĂ€t an, unabhĂ€ngig welche Geschmacksrichtung. Das abgeschwĂ€chte Geschmacksempfinden wirkt sich widerum auf das Essverhalten aus. Probanden, die das Essen als pfad bzw. die GetrĂ€nke als weniger sĂŒĂŸ empfanden, nahmen sich grĂ¶ĂŸere Portionen bzw. sĂŒĂŸten diese stĂ€rker nach.

 

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Bildquelle: © neurolle – Rolf / pixelio.de

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Lohnder Musikgenuss

23. April 2013 – 11:42 kri (829x aufgerufen)

CD neben CD-Player

Der eine hört stĂ€ndig Klassische Musik, der nĂ€chste entspannt bei Rocksounds und der andere mag es am liebsten bei französischen Chansons zu trĂ€umen- das sind nur Beispiele fĂŒr die Vielfalt des Musikgeschmacks. Forscher haben nun tiefere Einblicke gewonnen, was beim entsprechenden Musikgenuss im Gehirn vorgeht. Ein Bereich namens Nucleus accumbens scheint demnach das „Musikzimmer“ unseres Denkorgans zu sein. Durch ihre Ergebnisse können die Wissenschaftler sogar voraussagen, wie viel Geld jemand fĂŒr den Kauf eines MusikstĂŒcks investieren wĂŒrde.

 

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Bildquelle: © Gerd Altmann / pixelio.de

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Körperliche Empfindungen beeinflussen moralische Urteile

15. Februar 2011 – 13:00 tom (1167x aufgerufen)

Wie jemand einen anderen Menschen oder sein Verhalten bewertet, hÀngt auch davon ab, welchen Geschmack er gerade auf der Zunge hat.

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Beleuchtung beeinflusst den Geschmack von Wein

6. Dezember 2009 – 15:43 Timo (1098x aufgerufen)

„Die Beleuchtung in einem Raum beeinflusst auch den Geschmack eines Weines. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Wissenschaftlern am Psychologischen Institut der Johannes Gutenberg-UniversitĂ€t Mainz. In verschiedenen Teilstudien waren rund 500 Versuchsteilnehmer gefragt worden, wie ihnen ein bestimmter Wein schmeckt und was sie dafĂŒr ausgeben wĂŒrden. Dabei stellte sich heraus, dass ein und derselbe Wein bei rotem und blauem Umgebungslicht besser ankam als bei grĂŒnem und weißem Licht. Die Versuchspersonen waren sogar bereit, fĂŒr die Flasche Riesling ĂŒber einen Euro mehr zu bezahlen, wenn er bei rotem statt bei grĂŒnem Licht angeboten wurde.“ (idw-online.de, 05.12.09)

http://idw-online.de/pages/de/news347126

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