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Armer Teddy, reicher Teddy

25. April 2014 – 16:16 wal (996x aufgerufen)

Ein Teddybär sitzt mit einem Herz in der Hand auf einer Wiese. Er lehnt sich an einen Baum an.

Ab wann verstehen Kinder das Prinzip der sozialen Gerechtigkeit und ab wann handeln sie danach? Dieser Frage hat sich eine Forschergruppe um Professor Markus Paulus der Ludwig-Maximilians-Universit√§t M√ľnchen in einer Studie angenommen. Realisiert wurde das Experiment in einem zweiteiligen Versuchsaufbau mit drei- und f√ľnfj√§hrigen Kindern.

Im ersten Abschnitt wurden den Kindern zwei Sticker gegeben, die sie entweder komplett behalten oder mit einem Teddyb√§ren teilen konnten. Die Entscheidung wurde dabei den Probanden √ľberlassen. Der Teddyb√§r besa√ü entweder ein Stickeralbum, das bereits viele weitere Aufkleber beinhaltete, oder eines, das relativ leer war. Je nach Stickeranzahl wurden diese Teddyb√§ren dabei als „reich“ oder „arm“ betitelt. Es zeigte sich, dass die √§lteren Kinder eher gewillt waren, ihre Sticker zu teilen, als die j√ľngeren. Dies war bei den F√ľnfj√§hrigen vor allen Dingen dann der Fall, wenn ihnen der arme Teddyb√§r gegen√ľber sa√ü.

Der zweite Versuchsabschnitt hatte einen √§hnlichen Aufbau wie der erste. Anders war jedoch, dass die Kinder vier Sticker erhielten, die sie auf den armen und den reichen Teddyb√§ren verteilen mussten. Auch hier bevorzugten die F√ľnfj√§hrigen den armen Teddyb√§ren und teilten ihre Sticker meist in einem 3:1-Verh√§ltnis auf.

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Bildquelle: © angieconscious / pixelio.de

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Im Interview: Die Psychologie hinter dem Steuerbetrug

29. April 2013 – 17:12 kri (1914x aufgerufen)

Steuern aus Scrabble Buchstaben gelegt

Im Interview mit zeit.de spricht der Steuerpsychologie Erich Kirchler, Vizedekan der Fakult√§t Psychologie an der Universit√§t Wien, √ľber m√∂gliche Motive der Steuerhinterziehung. Auch wenn es kein typisches Profil des Steuers√ľnders gibt, sind einige Berufsgruppen besonders gef√§hrdet.

 

Zum Interview

 

Wenn Sie mehr √ľber das Thema „Steuerpsychologie“ erfahren m√∂chten, k√∂nnen wir Ihnen zwei Studien empfehlen. Die Dokumente sind bei PsyDok, dem Open-Access-Server f√ľr das Fach Psychologie, zu finden.
Beide Studien befassen sich mit dem Gerechtigkeitsempfinden von Steuern.

„Gerechte Einkommensteuerh√∂he:Das Verh√§ltnis von Erwartung, Wunsch und Wirklichkeit“ von Witte, M√∂lders und Peytsch (2009)

Ziel ist es zu ermitteln, welche Einkommensteuerhöhe von der Bevölkerung in Abhängigkeit fester Faktoren als gerecht empfunden wird.

 

In „Selbst f√ľr Experten zu kompliziert?Wie Steuerberater die Gerechtigkeitsverwirklichung im Einkommensteuergesetz beurteilen.“ von Witte, Vetter und M√∂lders (2009) wird genauer das Empfinden von Experten (Steuern- und Finanzberatern) genauer analysiert.

 

Bildquelle: © Michael Staudinger  / pixelio.de

 

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Der Gerechtigkeitssinn der Affen

29. Januar 2013 – 17:11 kri (869x aufgerufen)

zwei Schimpansen

Bisher hat man den Gerechtigskeitssinn allein dem Menschen zugeschrieben. Jetzt weist aber ein neuer Befund darauf hin, dass auch Schimpansen ein Gesp√ľr f√ľr Fairness haben. In ihrer unkonventioniellen Studie f√ľhrten US-Wissenschaftler das Ultimatum Spiel, was auch in vielen Experimenten mit Versuchspersonen eingesetzt wird, mit den Tieren durch. Bei dem Spiel bilden zwei Versuchspersonen ein Team, das einen kleinen Geldbetrag untereinander aufteilen muss. Die eine Person darf einen Vorschlag zur Aufteilung machen, der aber auch von der zweiten Person abgenickt werden muss. Wenn diese ihre Zustimmung verweigert, wird der Geldbetrag nicht ausgezahlt und beide gehen leer aus. Mit den Affen wurde dieser Versuch mit Futter durchgef√ľhrt. Interressant ist, dass die Schimpansen sich √§hnlich verhielten wie die Versuchspersonen. In den meisten F√§llen entschied der Affe sich f√ľr eine gerechte Futterverteilung. Wenn aber der zweite Schimpanse nicht die M√∂glichkeit hatte sein Veto zu geben, zeigten sie sich egoistischer.

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Bildquelle: © jenny.scheffer/ pixelio.de

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Benachteiligung motiviert Menschen zur Bestrafung

26. Juli 2012 – 15:38 kri (974x aufgerufen)

Bild der Gerechtigkeitswaage

Im Alltag begegnen uns √∂fter F√§lle von Betrug. Dabei muss es sich¬†nicht immer¬†um Geld handeln. Es kann auch ein Kollege oder ein Kommilitone sein, der Ideen anderer als seine eigenen verkauft und die Lorbeeren daf√ľr einkassiert. Wie w√ľrden Sie sich weiterhin ihm gegen√ľber verhalten? W√ľrden Sie ihn darauf ansprechen oder gar den „Ideenraub“ melden, um ihn damit zu bestrafen? Was denken Sie?

¬†Und w√ľrden Sie anders handeln, wenn der Kollege nicht direkt vom Ideendiebstahl profitiert. W√ľrde es f√ľr¬†Sie¬†einen Unterschied machen, ob der Betr√ľger sp√§ter mehr Vorteile als Sie hat,¬†oder nicht?

¬†Mit dieser Frage haben sich Forscher von der Harvard University in Cambridge besch√§ftigt. Sie fanden heraus, dass entscheidend f√ľr eine sp√§tere Vergeltung ist, ob sich der Betrogene im Vergleich mit dem Betr√ľger benachteiligt f√ľhlt. Wenn dies zutreffend ist, w√§re eine Bestrafung wahrscheinlicher.

Stimmen Sie diesem Forschungsergebnis zu? Was halten Sie von der Studie?

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Bildquelle: ¬© Dieter Sch√ľtz ¬†/ pixelio.de

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Gerechtigkeit im Wirtschaftsleben: Ein Beispiel

16. Mai 2011 – 11:58 tom (1244x aufgerufen)

Der Siegerl√§nder Unternehmer Klaus Hoppmann hat im Jahre 1961 begonnen, in seinem mittelst√§ndischen Unternehmen tiefgreifende soziale Reformen durchzuf√ľhren, weil er an der Frage nach Gerechtigkeit im Wirtschaftsleben sehr interessiert war.

Zum Artikel… (Deutsch)

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Rache ist bitter!

7. Februar 2011 – 12:34 tom (3490x aufgerufen)

Rache bringt kurzfristig Genugtuung, doch oft hinterläßt sie einen bitteren Nachgeschmack. Die Lösung: Am besten rächt man sich an der Konkurrenz durch beruflichen Erfolg.

Bildquelle

Zum Artikel… (Deutsch)

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