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Unehrlich und erfolgreich… – bis die Blase platzt?

9. Dezember 2014 – 00:01 wal (667x aufgerufen)

Wird in einem Gespräch das Thema auf die momentane Bankensituation gelenkt, fallen uns sehr schnell einige Skandale der vergangenen Monate ein. Es bleibt hierbei die Frage, ob die Skandale eher als Ausnahmefälle zu verstehen sind oder aber ob Unehrlichkeit zu einem Problem der ganzen Branche geworden ist.

Dieser Fragestellung hat sich nun eine Schweizer Forschergruppe der Universität Zürich angenommen. Im Rahmen einer Studie wurden 200 Bankangestellte untersucht. 128 von ihnen waren an einer international agierenden Bank angestellt, die anderen an kleineren Kreditinsituten. Die Probanden wurden vor eine Münzwurfaufgabe gestellt: Sie sollten jeweils das richtige Ergebnis vorhersagen, wobei sie bei jeder richtigen Prognose 20 Doller verdienen konnten. Der Knackpunkt: Die Banker wurden darüber informiert, dass sie nur dann das Geld ausgezahlt bekommen würden, wenn sie später nach Durchführung der Münzwürfe ein Ergebnis abgegeben konnten, das entweder dem Durchschnittswurfergebnis aller Münzwerfer entsprach oder höher war. Gleichzeitig wurde ihnen das Gefühl vermittelt, dass das Zustandekommen der abgegebenen Ergebnisse nicht kontrolliert werden würde.

Ein Teil der Banker wurde mit Hilfe eines Fragebogens auf ihren Beruf und den zugehörigen Verhaltensnormen fixiert, die andere Gruppe sollte das Spiel einfach als Freizeitaktivität durchfĂĽhren. Während die „Freizeitgruppe“ ein MĂĽnzwurfergebnis, das 51, 6% richtige WĂĽrfe beinhaltete, ĂĽbermittelten, gab die „Bank“-Gruppe an, im Schnitt 58,2% richtige Vorhersagen getroffen zu haben. Dies ist bedeutsam ĂĽber einem Zufallsergebnis, wie es bei einer MĂĽnzwurfaufgabe erwartet werden kann. Die Forscher vermuteten aufgrund der Ergebnisse, dass in der Bankbranche unehrliches Verhalten eher toleriert werden wĂĽrde.

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Wenn präzisere Angebote zum Verhandlungserfolg verhelfen

21. Februar 2014 – 10:59 wal (577x aufgerufen)

Modell eines Hauses, das auf Geldscheinen platziert wurde. Ein Taschenrechner ist ebenfalls im Bild.

Wer präzise Angebote in einer Verhandlungssituation äuĂźert, scheint größere Gewinne zu erzielen. Diese Schlussfolgerung lassen zumindest die Ergebnisse einer Studie der Universität des Saarlandes um den Wissenschaftler David Loschelder zu. In zwei praxisnahen Versuchen wurden einmal in der Rolle des Verkäufers in einem Antiquitätenladen und einmal in der Rolle des Käufers auf einer Internetplattform relativ ungenaue Gebote oder bis auf die Nachkommastelle genaue Geldgebote abgegeben. Die 200 Versuchspersonen wussten zum Teil nichts ĂĽber ihre Versuchsteilnahme. Ergebnis: Zum einen schien die Reihenfolge der Gebote entscheidend zu sein: Waren die Forscher in der Lage, als erster ein Gebot abzugeben, also einen sogenannten „Anker“ zu setzen, verlief die Verhandlung fĂĽr sie sehr viel vorteilhafter. Zum anderen erzielten sehr präzise Gebote bessere Preise als ungenaue.

 

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Mehr zum Thema „Verhandlung“ finden Sie im Literaturbestand der Saarländischen Universitäts- und Landesbibliothek.

Buchtipp

Bildquelle: © Thorben Wengert

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Warum wir uns ĂĽber Geld streiten

9. Oktober 2012 – 10:25 kri (735x aufgerufen)

Geld liegt neben einem Taschenrechner

In Beziehungen besitzt das Thema Finanzen nicht selten explosives Konfliktpotential. Während der eine Partner das Geld lieber auf die hohe Kante legt, gibt der andere es ist mit vollen Händen aus. Es folgen Debatten und Diskussionen, wie man das Geld am besten verwaltet. Vielen fällt es schwer von ihren Vorstellungen abzuweichen und Kompromisse einzugehen. Warum Geldkonflikte so schwer zu lösen sind, können Sie hier  nachlesen.

Was können Sie dazu sagen? Hatten Sie in Ihre Beziehungen schon Streitigkeiten über die Verwaltung des Geldes? Ging es um grundsätzlich wie Sparen oder Ausgeben? Oder entstand schon ein Disput bezüglich der besten Anlegemöglichkeit?

Bildquelle: © GG-Berlin/ pixelio.de

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Spruch der Woche

3. September 2012 – 15:02 kri (650x aufgerufen)

Hände voller Münzen

„Mit Geld kann man sich viele Freunde kaufen, aber selten ist einer seinen Preis wert.“

Josephine Baker (1906-1975), französische Sängerin und Tänzerin

Bildquelle: © Jorma Bork  / pixelio.de

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Reichtum macht eben doch unmoralisch?!

2. März 2012 – 14:52 tom (1572x aufgerufen)

Reiche Menschen finden wenig dabei, sich zu nehmen, was sie wollen. Forscher fanden heraus: Wer Geld hat, neigt eher dazu, moralische und andere Regeln zu brechen.

Zum Artikel…

Bildquelle: © Gerd Altmann / pixelio.de

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Formel fĂĽr ein besseres Leben

6. Dezember 2011 – 22:01 tom (1283x aufgerufen)

Die Menschen müssen erst noch lernen, was sie glücklich macht, sagen Verhaltensforscher. Dann ändert sich auch die Gesellschaft.

Zum Artikel… (Deutsch)

Bildquelle: © Gaby Stein / PIXELIO

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Individuelle Freiheit macht glĂĽcklicher als Geld

22. Juni 2011 – 11:08 tom (1678x aufgerufen)

 

Wer frei ist, fĂĽhlt sich wohl. Das gilt allerdings nicht fĂĽr alle Kulturkreise. Auch wer Individualismus ins Extrem treibt, macht sich unglĂĽcklich.

Zum Artikel… (Deutsch)

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Veranstaltung: Magie des Geldes

7. März 2011 – 12:36 tom (2270x aufgerufen)

Die „Magie des Geldes“ steht im Mittelpunkt eines Symposions, zu dem das Institut für Kulturforschung und Bildung (Bremen) vom 11. bis 13. März 2011 einlädt.
Die Veranstaltung soll veranschaulichen, wie das Geld als Steuerungsmedium der Ă–konomie im Kapitalismus die soziale und psychische Lebenswelt durchdringt.

Bildquelle

Zum Veranstaltungshinweis… (Deutsch)

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Humor: Die Psychologie des Geldes

10. Januar 2011 – 13:14 tom (1803x aufgerufen)

 

Dr. Eckart von Hirschhausen macht nicht nur blöde Witze. Auf charmante Art und Weise verbindet er Wissenschaft und Comedy miteinander. Und das Wichtigste: Der Kerl ist wirklich lustig.

Zum Video… (Deutsch)

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Macht Geld glĂĽcklich?

6. Oktober 2010 – 10:22 Timo (1553x aufgerufen)

„Geld macht glĂĽcklich – aber nur bis zu einem bestimmten Punkt: Die persönlich empfundene Lebensqualität steigt lediglich bis zu einem Jahresnettoeinkommen von knapp 60.000 Euro, haben US-Forscher herausgefunden. Wer mehr hat, empfindet demnach weder mehr GlĂĽck noch weniger Stress.“ (spiegel.de, 06.10.10)

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,716132,00.html

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