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Nur schüchtern?

6. Februar 2014 – 00:01 wal (674x aufgerufen)

Eine schwarze Skulptur, die den Kopf nach vorne hängen lässt.Wenn Kleinkinder nicht mit dem Sprechen beginnen, liegt der Verdacht einer Sprachstörung nahe. Sie könnten aber auch einfach schüchtern sein. So zumindest das Ergebnis einer Studie der University of Colorado. Hierzu wurden 408 Zwillingspärchen jeweils im Alter von 14, 20 und 24 Monaten im Bezug auf ihre Sprachfähigkeit untersucht. Die Kinder wurden dazu angeregt, Laute und Wörter nachzuahmen oder Fragen der Versuchsleiter zu beantworten. Außerdem sollten sie Aufforderungen Folge leisten. So konnten die Forscher zum einen die Fähigkeit des Sprechens an sich und zum anderen das Sprachverständnis der Kinder beurteilen. Zusätzlich wurden bei jedem Erhebungszeitpunkt schüchternes und ängstliches Verhalten der Kinder von Seiten der Forscher und der Eltern eingeschätzt.

Im Schnitt zeigten Mädchen innerhalb der Versuchsreihe zwar zurückhaltenderes Verhalten, aber bessere Sprachfähigkeiten. Auch zeigte sich für schüchternere Kleinkinder zwar ein adäquates Sprachverständnis, jedoch auch ein geringer ausgeprägtes Antwortverhalten auf Fragen.

 

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Mehr zum Thema „Schüchternheit in der Kindheit“ finden Sie im Literaturbestand der Saarländischen Universitäts-und Landesbibliothek.

Buchtipp

Bildquelle: © JMG / pixelio.de

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Schadet Koffein Schwangeren?

23. Februar 2013 – 09:15 kri (606x aufgerufen)

Tasse Kaffee

Seit Längerem wird viel darüber geforscht, welche Auswirkungen Kaffee während der Schwangerschaft auf die Entwicklung des Kindes hat. Von der WHO wird empfohlen, dass Schwangere nicht mehr als 300mg zu sich nehmen. Diese Menge entspricht einem Liter Cola, mehr als eine Tasse Kaffee oder drei Tassen Schwarzen Tee. In einer Studie mit über 60.000 Frauen konnten Wissenschaftler aus Norwegen zeigen, dass schon eine Tasse Kaffee am Tag das Risiko eines unterdurchschnittlichen Geburtsgewichtes des Kindes erhöht.  Wie das mit der späteren Entwicklung und Gesundheit im Zusammenhang steht, ist noch nicht bekannt. Aber eine kleine Entwarnung gibt es trotzdem, da kein Zusammenhang zwischen einem sehr hohen Kaffeekonsum der Mutter und der erhöhten Wahrscheinleihkeit einer Frühgeburt entdeckt wurde.

 

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Bildquelle: © Gänseblümchen/ pixelio.de

 

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Neuronale Störungen bei Autismus reversibel

12. Oktober 2012 – 10:42 kri (1166x aufgerufen)

MRT-Bild des Gehirns

Autismus ist eine tiefgreifende Entwicklungsstörung des Gehirns, deren Symptome schon im Kindesalter auftreten. Patienten weisen eine gestörte soziale Verhaltensweise und Kommunikation auf. Schon als Babys lächeln sie weniger und suchen keinen Blickkontakt mit den Eltern. Später haben sie Probleme beim Spracherwerb und verfallen in stereotypische Verhaltensweisen. Einen tieferen Einblick in diese psychische Störung gewährt folgendes Buch:

Autismus: verstehen und helfen von Maud Amlang; Hanne Freund

Bisher ist Autismus nicht heilbar. Doch neuste Studien von Forscher der Universität in Basel zeigen, dass die neuronale Störungen reversibel sind. Den Autisten fehlt ein Gen für Neuroligin-3, was für die Bildung von Synapsen, den Kontakstellen zwischen den Nervenzellen, wichtig ist. Dadurch wird die neuronale Signalübertragung im Gehirn beeinträchtigt und auf lange Sicht führt dies zur gestörten Entwicklung und Funktion des Gehirns. Bei den Experimenten mit Mäusen gingen die strukturellen Defekte im Gehirn zurück, wenn die Bildung vom Neuroligin wieder aktiviert wurde. Dieser Befund könnte zukunftsweisend für die Therapie von Autismus sein.

Zur Studie

Bildquelle: © Dieter Schütz/ pixelio.de

 

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Risikofaktoren von ADHS

21. September 2012 – 16:46 kri (752x aufgerufen)

Eine Schwangere

Die Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung, kurz ADHS, ist eine psychische Störung, deren Symptome wie Unaufmerksamkeit, Unruhe und Impulsivität bereits im Kindesalter auftreten. Betroffene Kinder und Jugendliche weisen häufig Verhaltensstörungen und schulische Leistungsprobleme auf. Was die Krankheit verursacht, ist nach jetztigem Stand nicht exakt geklärt. Man geht von einem Zusammenwirken mehrerer biologischer, psychischer und sozialer Faktoren aus. In einr neuen Studie konnte man weitere Risikofaktoren in der pränatalen Phase ausmachen. Den Artikel finden Sie  hier

Wenn Sie mehr über diese Entwicklungsstörung erfahren möchten, können wir Ihnen dieses Buch empfehlen.

„Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung (ADHS)“ von Manfred Döpfner, Gerd Lehmkuhl und Hans-Christoph Steinhausen

Lange Zeit ging man davon aus, dass die Ausprägung der Krankheit mit zunehmenden Alter abnimmt. Diese Meinung gilt zunehmend als überholt. Zu dieser Thematik empfehlen wir folgendes Buch:

 „ADHS im Erwachsenenalter“ von Rolf-Dieter Stieglitz, Elisabeth Nyberg und Maria Hofecker-Fallahpour

Bildquelle: ©  Templermeister  / pixelio.de

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