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Geschwisterbeziehungen: Prägend ein Leben lang

27. November 2014 – 00:01 wal (642x aufgerufen)

Kaum jemand hat so einen gro√üen Einfluss auf uns wie unsere Geschwister. Von klein auf begleiten sie uns durch unser Leben. Dabei wird gespielt, gestritten, sich vertragen oder auch mal sich verpetzt. So k√∂nnen beispielsweise soziale Kompetenzen erworben werden. Ist¬† die Beziehung der beiden Geschwister gut zueinander, so hat diese einen (zwar kleinen) Effekt auf die Entwicklung der beiden. So sind sie zum Beispiel meist in sp√§teren Jahren widerstandsf√§higer gegen√ľber negativer Ereignisse.

Doch was passiert, wenn diese Beziehung eher negativ ist? Den Ergebnissen einer Metaanalyse zufolge hat dies einen größeren und negativen Effekt auf die Entwicklung der beiden Kinder. Gerade die emotionale Entwicklung scheint davon betroffen zu sein. So scheinen Kinder aus negativen Geschwisterbeziehungen eher depressiver, ängstlicher oder aggressiver zu reagieren, wenn sie vor schwierige Aufgaben gestellt werden und haben eine niedriger ausgebildete Sozialkompetenz.

Ergebnisse einer Studie der University of New Hampshire weisen darauf hin, dass gerade Geschwisterbeziehungen, die von ständigen Aggressionen geprägt sind, schaden können. So deuteten die Ergebnisse beispielsweise an, dass der aggressivere Geschwister eine höhere Wahrscheinlichkeit hat, später in die Drogenszene oder in kriminelle Aktivitäten verwickelt zu werden. Der andere Geschwisterteil, der den Aggressionen ständig ausgesetzt ist, neigt den Ergebnissen zufolge dahingegen eher dazu, später Depressionen oder Angststörungen zu entwickeln.

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Spruch der Woche

26. Mai 2014 – 00:01 wal (468x aufgerufen)

Alte Schulbänke mit Schultaschen.

„Die Aufgabe der Umgebung ist nicht, das Kind zu formen, sondern ihm zu erlauben, sich zu offenbaren.“

Maria Montessori (1870-1952), italienische P√§dagogin und √Ąrztin.

Bildquelle: © Rainer Sturm / pixelio.de

 

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Spruch der Woche

28. April 2014 – 00:01 wal (529x aufgerufen)

Eine Leiter vor einem blauen Hintergrund.

„Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.“

Henry Ford (1863-1947), amerikanischer Unternehmer.

Bildquelle: © Rainer Sturm / pixelio.de

 

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Spruch der Woche

17. März 2014 Р00:01 wal (541x aufgerufen)

Eine Sanduhr, durch die gr√ľner Sand rieselt.

„Wer seiner Zeit voraus ist, bleibt oft jahrelang au√üer H√∂rweite.“

Robert Jungk (1913-1994), österreichischer Zukunftsforscher und Schriftsteller.

Bildquelle: © Lupo / pixelio.de

 

 

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Geben und nehmen

14. März 2014 Р12:52 wal (657x aufgerufen)

Eine Tasse wird mit Kaffee bef√ľllt und einer anderen Person gegeben.

Mit seinen Freunden teilt man gerne. Doch ab wann teilen Kinder etwas mit anderen? Und wann fangen sie an, zu unterscheiden, wer wieviel von einer Sache bekommt? Eine neue Untersuchung der Ludwig-Maximilians-Universit√§t M√ľnchen¬† besch√§ftigt sich genau mit diesen Fragen. In der Studie wurden Kindergartenkindern zwei Aufgaben gestellt: Zum einen sollte eingesch√§tzt werden, wie sich eine weitere Person in einer Teilsituation verhalten w√ľrde. Zum anderen wurden die Kinder vor die Aufgabe gestellt, selbst Spielsachen zu teilen. In jeder der beiden Arbeitseinheiten konnte mit Menschen geteilt werden, die man mochte oder nicht mochte.

W√§hrend Dreij√§hrige noch mit allen teilten, unabh√§ngig davon, wie nahe das Gegen√ľber zu ihnen stand, bevorzugten √§ltere Kinder klar befreundete Personen. Auch schienen sie zu erwarten, dass andere mehr mit befreundeten Personen teilen als mit nicht befreundeten.

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Bildquelle: © Bruno Walter / pixelio.de

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Spruch der Woche

16. Dezember 2013 – 00:01 wal (704x aufgerufen)

Eine Kinderhand auf der Hand eines Erwachsenen.

Kinder, die man nicht liebt, werden Erwachsene, die nicht lieben.

Pearl S. Buck (1892-1973), Literaturnobelpreisträgerin

Bildquelle: ¬© g√§nsebl√ľmchen / pixelio.de

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Auch das richtige Loben muss gelernt sein

16. April 2013 – 11:43 kri (665x aufgerufen)

Lehrerstempel zur Motivation

Allgemein ist bekannt, dass Lob einen wichtige Einfluss auf die Motivation eines Kindes aus√ľbt. Von einem internationalen Forscherteam wurde nun postuliert, dass nicht jede Belobigung die Entwicklung des Kindes gleich gut f√∂rdert. W√§hrend das Lob f√ľr die Bem√ľhigungen und den Einsatz das Selbstwertgef√ľhl eines Kindes st√§rkt, kann dagegen ein Lob, das die Eigenschaften eines Kindes betont, sch√§dliche Folgen haben. Dieser Effekt ist besonders bei Kinden mit einem geringen Selbstwertgef√ľhl gut zu beobachten.

 

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Bildquelle: © Helene Souza/ pixelio.de

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Was Babys tatsächlich schlau macht

1. Februar 2013 – 07:51 kri (794x aufgerufen)

Baby ist fasziniert von einem Mobilé

Viele Erziehungsratgeber besch√§ftigen sich mit der Frage, wie man sein Kind schon in den ersten Lebensjahren am besten f√∂rdern kann. Es gibt viele Hinweise und Tipps f√ľr Eltern, manche sind bereits in der Schwangerschaft zu befolgen- wie z.B. klassische Musik zu h√∂ren. US-Wissenschaftler haben jetzt aber √ľber 70 bereits existierende Studien zu dem Thema √ľberpr√ľft und konnten dabei besonders drei Faktoren herausfiltern, die entscheidend f√ľr die Entwicklung der Intelligenz im Kindesalter sind. Welche das sind, k√∂nnen Sie hier nachlesen.

Bildquelle: © Helene Souza/ pixelio.de

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Wie das Erinnerungsvermögen von Kleinkindern beeinflusst werden kann

17. Januar 2013 – 18:23 kri (725x aufgerufen)

Baby mit Spielzeug

Die meisten Menschen haben viel Erinnerungen an sch√∂ne, aber auch traurige Ereignisse aus ihrer Kindheit. Doch wenige davon stammen aus den ersten Lebensjahren. Dabei k√∂nnen sich Kleinkinder selbst an Ereignisse erinnern, die mehrere Woche zur√ľckliegen. Je mehr Zeit vergeht, umso st√§rker verblasst diese Erinnerungsf√§higkeit. Es wird angenommen, dass das Ged√§chtnis noch nicht ausgereift ist, um Informationen abzuspeichern und √ľber einen l√§ngeren Zeitraum abzurufen. Neu ist aber die Erkenntnis von Forschern, dass die Eltern mitbeeinflussen k√∂nnen, ob ihre Kinder nur die ersten 2 oder gar 4 Jahre „vergessen“.

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Bildquelle: © Rolf van Melis/ pixelio.de

 

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Bereits Grundsch√ľler leiden unter Stress

28. November 2012 – 16:44 kri (868x aufgerufen)

Grundschultafel

Stress- ein¬† Wort das scheinbar untrennbar von unserem Alltag ist. Die Anforderungen im Berufsleben steigen stetig und mit ihnen die Zahl der Burnout-Patienten. Genauso f√ľhlen sich immer mehr Studenten und Sch√ľler entsch√∂pft und entkr√§ftet. Leistungsdruck und Zukunftsangst beherrschen immer mehr K√∂pfe. Selbst die Kleinsten scheinen nicht verschont zu bleiben. Eine neue Studie hat gezeigt, dass bereits unter Zweit- und Drittkl√§ssler aus der Grundschule sich fast jeder Vierte sich unter Druck f√ľhle.

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Bidlquelle: ¬© Dieter Sch√ľtz/ pixelio.de

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