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Selbstbestimmt und produktiv

11. Dezember 2014 – 00:01 wal (956x aufgerufen)

Können wir selbstbestimmte Entscheidungen z. B. im Rahmen eines Lernprozesses treffen, so sind wir danach meist produktiver. Das Prinzip hört sich einfach und vielversprechend an. Doch kann man es auch auf andere Aspekte anwenden? Beispielsweise in klinischen Behandlungen oder in pädagogischen Maßnahmen? Dieser Frage ist ein Forscherteam um Professor Ulrich Weger der Universität Witten/Herdecke im Rahmen einer Studie nachgegangen.

In der Studie wurden die Probanden vor die Aufgabe gestellt, einen Gedächtnistest zu absolvieren. Zuvor wurde ihnen jedoch die Wirkung dreier verschiedener Lebensmittel (z. B. Coca Cola), die die kognitive Leistungsfähigkeit erhöhen sollen, beschrieben. Mit Hilfe der Lebensmittel sollte der anstehende Test besser absolviert werden können. Eine Gruppe der Probanden hatte nun die Wahl zwischen den drei Mitteln, die andere Gruppe bekam ein Mittel zugewiesen ohne Entscheidungsfreiheit. Das Mittel wurde entweder vor der Enkodierung der Testitems oder aber vor dem späteren Abruf der Items verabreicht.

Probanden, die die Substanz vor der Enkodierung bekamen, konnten bedeutsam mehr Items in einer Recallaufgabe abrufen, als Probanden, die erst vor Abruf der Items aus dem Gedächtnis Zugang zu dem Lebensmittel bekamen. Auch zeigte sich, dass die Versuchspersonen, die eine eigene Wahl hatten, bei einer Rekognitionsaufgabe besser abschnitten, als Teilnehmer, die einfach ein Lebensmittel zugewiesen bekamen. Dieser Effekt war jedoch nur marginal bedeutsam. Es besteht weiterer Forschungsbedarf.

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Spruch der Woche

31. März 2014 Р00:01 wal (463x aufgerufen)

Kirchent√ľr

„Es ist ein Gesetz im Leben: Wenn sich eine T√ľr vor uns schlie√üt, √∂ffnet sich eine andere. Die Tragik jedoch ist, dass man meist nach der geschlossenen T√ľr blickt und die ge√∂ffnete nicht beachtet.“

André Gide (1869-1951), französischer Schriftsteller.

Bildquelle: ¬© Katharina Wieland M√ľller

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Spruch der Woche

24. März 2014 Р00:01 wal (408x aufgerufen)

Wolken am Himmel.

„Wir machen alle immer wieder extreme Voraussagen auf der Basis von sehr wenig Informationen.“

Daniel Kahneman ( *1934), israelisch- US-amerikanischer Psychologe, Wirtschaftsnobelpreisträger.

Bildquelle: © Rainer Sturm / pixelio.de

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Video „Fremdgesteuert“

24. August 2013 – 18:18 kri (13333x aufgerufen)

Fernbedienung

„Wer an die Freiheit des menschlichen Willens glaubt, hat nie geliebt und nie gehasst.“

Marie von Ebner-Eschenbach (1830-1916), österreichische Schriftstellerin

 

Doch wie ist es abgesehen von den Gef√ľhlen mit der Macht des freien Willen? Treffen wir unsere Entscheidungen wirklich selbst? Doch wenn wir unabh√§ngig von √§u√üeren Einflusse unserer Urteile treffen w√ľrden, w√§ren Marketing und Werbung wirklungslos. Mit der Thematik der „Entscheidungsbildung“ hat sich das Magazin „W wie Wissen besch√§ftigt“.

 

Zum Video

 

Bildquelle:¬†¬© G√ľnther Gumhold / pixelio.de

 

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Armut verstärkt kurzsichtige Enstcheidungen

8. November 2012 – 16:23 kri (640x aufgerufen)

viele Rechnungen

Menschen, die in Armut leben, neigen zu kurzsichtigen Entscheidungen. Zu diesems Ergebnis kamen US-Forscher, die in ihrer Spielstudie mehr als 150 Studenten untersuchten. Die Aufgaben, die zum Teil Fernsehsendungen oder Computerspielen √§hnelten, waren u.a. Wortr√§tsel mit der Option zum Buchstabenkaufen oder Quizfragen. Manche hatten dabei Geld zu Verf√ľgung, andere nicht. Die n√§chsten konnten sich Geld borgen. Es zeigte sich, dass arme und reiche Spieler unterschiedlich die Aufgaben l√∂sten. Die Forscher begr√ľndeten dies damit, dass Geldmangel zu einer fokussierten Aufmerksamkeit f√ľhrt . Langfristige Konsequenzen werden infolgedessen √ľbersehen.

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Vielleicht ist mit diesem Ergebnis erklärbar, wieso sich manche in immer größere Schulden verstricken. So suchen oft Betroffene viel zu spät Hilfe. Oder sie nehmen mehr Kredite mit höheren Zinsen auf, die nur kuz helfen. Oder sie kaufen sich Lottolose. Was denken Sie?

Bildquelle: ©  Alexander Klaus/ pixelio.de

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Das Gehirn von Managern entscheidet anders

7. September 2012 – 14:59 kri (661x aufgerufen)

Junger Geschäftsmann mit Handy

Was unterscheidet ein Manager von Arbeitnehmer? Auf diese Frage gibt es viele m√∂gliche Antworten. Eine neue liefern Wissenschaftler vom Forschungszentrum J√ľlich und der Universit√§t K√∂ln. Sie konnten zeigen, dass bei F√ľhrungskr√§ften im Vergleich zu Angestellten andere Entscheidungsprozesse im Gehirn ablaufen. Die Studie k√∂nnen Sie hier nachlesen. Unbeantwortet bleibt aber die Frage, ob Manager diese F√§higkeit im Laufe ihrer T√§tigkeit erst entwickeln oder ob sie diese schon mitbringen.

Bildquelle: © Benjamin Thorn  / pixelio.de

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Die Qual der Auswahl: Entscheiden ist das Schlimmste

21. Mai 2012 – 10:34 kri (909x aufgerufen)

Ein Regal mit verschiedenen Marmeladengläsern im Supermarkt

Von der Fr√ľhst√ľcksmarmelade bis zum Flirtpartner – je mehr Optionen uns bei einer Entscheidung zur Wahl stehen, desto besser? Im Gegenteil: Laut Psychologen schm√§lern allzu viele M√∂glichkeiten h√§ufig unsere Zufriedenheit.¬†

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Bildquelle: © Gabi Schoenemann  / pixelio.de

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Spruch der Woche

18. Mai 2012 – 12:12 kri (914x aufgerufen)

 Waldweg im Herbst

„Wenn du eine Entscheidung treffen musst und du triffst sie nicht, ist das auch eine Entscheidung.“

William James (1842-1910), Psychologe und Philosoph

 

Bildquelle: ¬©¬†¬†G√ľnter Havlena ¬†/ pixelio.de

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Wer hat an der Uhr gedreht?

12. September 2011 – 16:10 tom (3377x aufgerufen)

Eine Bewegung im Uhrzeigersinn wirkt fortschrittlich, der Zukunft zugewandt. Die Gegenrichtung steht hingegen f√ľr eine R√ľckw√§rtsorientierung. Das klingt plausibel. √úberraschend klingt hingegen der Befund W√ľrzburger Psychologen: Demnach kann die Bewegungsrichtung menschliche Entscheidungen und sogar die Pers√∂nlichkeit beeinflussen.

Zum Artikel… (Deutsch)

Bildquelle: © Kurt Michel / PIXELIO

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Unser Bauch entscheidet immer und √ľberall mit

24. Mai 2011 – 12:19 tom (2071x aufgerufen)

Der Prototyp eines rein rationalen Menschen ist ein Mythos. Forscher behaupten: Entscheidungen werden immer auch aus dem Gef√ľhl heraus getroffen.

Bildquelle

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