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Ekel auch durch Placebos „heilbar“

8. Juli 2013 – 15:58 kri (871x aufgerufen)

Geröstete Maden

Maden, Spinnen, Larven und andere Insekten lösen bei der Mehrheit GefĂŒhle des Ekels aus. Dieses Angewidertsein ist in den meisten FĂ€llen normal und nicht weiter besorgniserregend. Wenn aber die Abscheu mit einer ĂŒbersteigerten Angst bzw. Panik auftritt, kann dies einen störenden Einfluss auf das alltĂ€gliche Leben einnehmen. An der UniversitĂ€t in Graz wurde in einer Studie Ekel erstmals mit Placebo-Medikamenten „behandelt“. WĂ€hrend die Wirkungsweise von Placebos, sog. Scheinmedikamente, besonders in der Schmerzforschungung gut bekannt ist, wurden die Auswirkungen auf die Emotionen bisher wenig beachtet. Dieses Forschungsergebnis liefert wichtige Impulse fĂŒr die Therapie von Angststörungen.

 

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Bildquelle: © Niki Vogt / pixelio.de

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Die TrÀnen der Menschen

3. Juli 2013 – 14:49 kri (675x aufgerufen)

Kleiner Junge in dem Armen seiner mutter

Im Denken und FĂŒhlen unterscheidet sich der Mensch von anderen SĂ€ugetieren, dazu gehört auch das Weinen. Alle LandsĂ€uger produzieren TrĂ€nen um die Augen vor dem Austrocknen zu schĂŒtzen, nur der Mensch weint auch aus Trauer, Freude oder aus Wut. In der Forschung wird dies als emotionale TrĂ€nen bezeichnt und stellt die Wissenschaft vor einige RĂ€tsel: Was ist der Sinn vom Weinen? Nach dem niederlĂ€ndischen Neurologen Ad Vingerhoets liegt die Funktion des Weinens darin Hilflogskeit auszudrĂŒcken und bei anderen Hilfsbereitschaft hervorzurufen.

Mehr Informationen finden sie auf der standard.at

Wenn Sie mehr von dem Neurolgen lesen möchten, empfehlen wir sein Werk „Why humas like to cry- tragedy, evolution, and the brain.“ Sie finden dieses auch hier, bei uns in  der SULB.

 

Bildquelle: © GĂŒnter Havlena / pixelio.de

 

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Die Emotionen der BĂŒcher

26. MĂ€rz 2013 – 15:58 kri (712x aufgerufen)

Aufgeschlagenes Buch

In einer großangelegten Studie suchten Forscher in englischsprachigen BĂŒchern nach Wörtern, die GefĂŒhle ausdrĂŒcken. Gezeigt wurde, dass der Gebrauch von Wörtern mit emotionalen Gehalt im Laufe der Geschichte abnahm. In einer weiteren Analyse ordneten sie den Wörtern die Grundemotionen zu: Angst, Ekel, Freude, Überraschung, Trauer oder Wut. Interessant war, dass die Emotionen sich unterschiedlich stark in den Wörtern wiederspiegelten. Diese Unterschiede standen in einem starken Zusammenhang mit den geschichtlichen Ereignissen.

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Bildquelle: © Marianne J./ pixelio.de

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Überraschend: 70% der Therapeuten weinen in Sitzungen

11. MĂ€rz 2013 – 07:13 kri (1279x aufgerufen)

Hand, die Taschentuch reicht

Das eine Therapie eine anstrengender, schwieriger Prozess ist und es vorkommen kann, dass in einer oder mehreren Sitzungen TrĂ€nen fließen, scheint nicht verwunderlich. Aber erwartet man doch, dass der Patient weint und der Therapeut verstĂ€ndnisvoll, aber doch distanziert zuhört. Eine USA-Studie ĂŒberrascht aktuell mit ihrem Ergebnis, dass etwa 70% der Therapeuten angaben, wĂ€hrend einer Sitzung bereits geweint zu haben. Wieso es aber nicht schlecht sein kann, wenn der Therapeut GefĂŒhle zeigt, können Sie hier nachlesen.

 

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Bildquelle: © Eva-Maria Roßmann/ pixelio.de

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Ist die Mid-life-crisis evolutionÀr bedingt?

20. November 2012 – 18:02 kri (963x aufgerufen)

Trauriger Orang-Utan

Wissenschaftler von der UniversitĂ€t aus Warwick und Edinburgh haben kĂŒrzlich eine sehr orginelle Studie durchgefĂŒhrt. Ihr Ziel war es zu klĂ€ren, ob nur beim Menschen das Wohlbefinden in einer U-Kurve verlĂ€uft.  DafĂŒr untersuchten sie ĂŒber 500 Affen aus Zoos in Kanada, Singapur, Japan, Australien oder den USA. Tierpfleger oder andere Personen, die die Affen gut kannten, zeichneten die Stimmungen der Tiere auf und verglichen sie mit Faktoren, die auch beim Menschen das Wohlbefinden beeinflussen. Das Ergebnis ist erstaunlich. Ähnlich wie der Mensch befinden sich auch Schimpansen und Orang-Utans in ihrer Lebensmitte in einem Stimmungstief. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass diese Lebenskrise nicht nur von Charakteristka des modernen Lebens (Burnout, Scheidung, Schulden, Mobieltelefone und Laptops, etc.) ausgelöst wird. Denn all dies besitzen die Affen nicht.

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Was denken Sie? Können solchen Vergleiche ĂŒberhaupt gezogen werden? Selbst die Wissenschaftler geben die OriginalitĂ€t ihrer Studie zu.

Bildquelle: © Moni Sertel/ pixelio.de

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Das SchuldgefĂŒhle-Wut-Trauer-Angst-Scham-Dilemma

28. September 2012 – 09:56 kri (1509x aufgerufen)

Mann, der sich abstĂŒtzt

Personen, die an Depressionen leiden, können schlechter negative Emotionen voneinander trennen als Gesunde. Zu diesem Ergebnis kamen Forscher von der UniversitĂ€t Michigan (USA), die ihre Versuchspersonen sieben Tage lang zu verschiedenen Zeitpunkten am Tag ihre Emotionen notieren und sie einer Kategorie zuordnen ließen. Die depressiven Probanden vermerkten zu einem Zeitpunkt hĂ€ufig mehrere Emotionen mit gleicher IntensitĂ€t. Dies lĂ€sst vermuten, dass ihnen eine Unterscheidung von Emotionen wie Angst, Trauer, Wut, SchuldgefĂŒhle, Frustation oder Scham schwerfĂ€llt. Dies galt aber nicht fĂŒr die Zuordnung von positiven GefĂŒhlen. Dabei gab es keinen Unterschied zwischen den gesunden und depressiven Probanden. Die Wissenschaftler vermuten, dass es fĂŒr die geistige Gesundheit wichtig ist zu wissen, welche negative Emotion man empfindet. Ist klar welche Emotion dominiert, kann man leichter die Ursache bekĂ€mpfen.

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Wenn Sie mehr ĂŒber die Therapie von Depressionen lesen möchten, empfehlen wir das Buch „Kognitive Therapie von Depressionen“ von Aaron T. Beck. In seinem Buch geht Aaron Beck, der als Vater der kognitiven Verhaltenstherpaie gilt, auch auf die Rolle von Emotionen in der Therapie ein.

Bildquelle: © Gerd Altmann/ pixelio.de

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NationalgefĂŒhl, Patriotismus, Kaufrausch

11. Juni 2012 – 10:24 kri (1037x aufgerufen)

Fußballfans, die Deutschlandflaggen schwingen

Nach einem Sieg im Fußball bewerten Deutsche die Regierungsarbeit und die wirtschaftliche Lage besser.  Steigt die Stimmung nach einem sportlichen Triumph, feuert dies die Kauflust an. Und umgekehrt.

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Bildquelle: © Hans-Peter Reichartz  / pixelio.de

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Die Kunst des Vergebens will gelernt sein

24. Mai 2012 – 10:35 kri (1163x aufgerufen)

Eine Hand, die zur Versöhnung gereicht wird

Vergeben und Vergessen – das sagt sich einfach: TatsĂ€chlich tun wir uns schwer damit, besonders bei SeitensprĂŒngen oder dem Verlassenwerden. Frauen können ĂŒbrigens noch weniger vergeben als MĂ€nner.

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Bildquelle: © GĂŒnter Havlena  / pixelio.de

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Warum große Buchstaben große GefĂŒhle erzeugen

14. Mai 2012 – 11:37 kri (1185x aufgerufen)

Schlagzeile einer Tageszeitung

Was Werbung und Boulevard-Medien instinktiv einsetzen, ist jetzt wissenschaftlich bewiesen. Große Buchstaben wecken große GefĂŒhle. Dabei handelt es sich nicht um ein reines AufmerksamkeitsphĂ€nomen.

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Bildquelle: © D.Gast / pixelio.de

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Gewaltspiele stumpfen die Emotionen ab

18. Oktober 2011 – 11:02 tom (1994x aufgerufen)

Wissenschaftler der UniversitÀt Bonn untersuchten die HirnaktivitÀt von Menschen, die Gewaltspiele am Computer intensiv nutzen.

Zum Artikel… (Deutsch)

Bildquelle: © Illustration Marcus Stark / PIXELIO

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