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Geschlechtsspezifische Unterschiede in der Hirndurchblutung während der Pubertät

30. Mai 2014 – 11:35 wal (638x aufgerufen)

507661_web_R_K_B_by_Aka_pixelio.deIm Rahmen einer k√ľrzlich ver√∂ffentlichten Studie der University of Pennsylvania in Philadelphia wurde mittels Magnetresonanztomographie die Hirndurchblutung von 922 Jugendlichen zwischen acht und 22 Jahren gemessen. Es zeigte sich, dass mit etwa zw√∂lf Jahren die Hirndurchblutung bei beiden Geschlechtern in gleichem Ma√üe abnahm. In einem sp√§teren Abschnitt der Pubert√§t jedoch stieg die Durchblutung bei M√§dchen wieder an, wohingegen sie bei den m√§nnlichen Probanden weiter abfiel. Besonders ausgepr√§gt war das Ph√§nomen in Bereichen des pr√§frontalen Kortex.

 

Die Forscher vermuten, dass sich durch die Unterschiede in der Hirndurchblutung zum einen die geschlechtsspezifischen Verhaltensunterschiede in der Pubert√§t und zum anderen die Unterschiede in der Anf√§lligkeit f√ľr bestimmte psychische Erkrankungen, erkl√§ren.

Mehr zum Artikel

 

Der präfrontale Kortex ist in Aufgaben der Emotionskontrolle und des Sozialverhaltens involviert.

 

Mehr zum Thema „Hirnentwicklung und Pubert√§t“ finden Sie im Literaturbestand der Saarl√§ndischen Universit√§ts- und Landesbibliothek.

 

Buchtipp

 

Bildquelle: © Aka / pixelio.de

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