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Intelligenzentwicklung ĂŒber die Lebensspanne

28. Oktober 2014 – 00:01 wal (871x aufgerufen)

Betrachtet man sich den Begriff Intelligenz im alltĂ€glichen Gebrauch, so ranken sich viele verschiedene Vorstellungen und Mythen um das Thema. Nahezu jeder scheint seine eigene Interpretation des Konstruktes zu haben. So hĂ€lt sich beispielsweise hartnĂ€ckig die Vorstellung, dass die geistige KapazitĂ€t bei Ă€lteren Menschen kontinuierlich abnimmt. Doch was ist dran an der Behauptung? Wagt man einen Blick in die Intelligenzforschung, fĂ€llt einem direkt die Vielzahl an unterschiedlichen Modellen ins Auge, die versuchen, das PhĂ€nomen aufzuschlĂŒsseln und zu erklĂ€ren.

Eines dieser Modelle ist das Intelligenzmodell von Cattell: Die Theorie beschreibt zwei große Faktoren, die fluide Intelligenz und die kristalline Intelligenz. Die fluide Intelligenz ist dafĂŒr zustĂ€ndig, dass wir uns in verschiedenen Situationen zurechtfinden, Probleme lösen, beinhaltet aber auch Aspekte wie Lernen. Die kristalline Intelligenz hingegen wird im Laufe des Lebens erworben. Sie umfasst Bereiche wie den Wortschatz, Problemlösestrategien oder aber Fachwissen. WĂ€hrend die fluide Intelligenz etwa ab dem 25. Lebensjahr abnimmt, verhĂ€lt es sich mit der kristallinen Intelligenz umgekehrt. Laut Cattell nimmt sie ĂŒber die Lebensspanne zu.

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Mehr zum Thema „Intelligenz und Intelligenzmodelle“ finden Sie im Literaturbestand der SaarlĂ€ndischen UniversitĂ€ts- und Landesbibliothek.

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