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Weniger neurotisch in der Partnerschaft

15. Mai 2014 – 09:53 wal (1809x aufgerufen)

Zwei Herzen im Sand.

Wie wirkt sich eine gute Partnerschaft in jungen Jahren aus? Positiv auf bestimmte Persönlichkeitsfaktoren! So zumindest die Antwort, die eine neu veröffentlichte Studie der Friedrich-Schiller-UniversitĂ€t Jena auf diese Frage gibt. Im Rahmen der Untersuchung wurden mehr als 200 Paare ĂŒber einen Zeitraum von neun Monaten begleitet. In regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden fanden Befragungen statt: So wurde z.B. der Neurotizismuswert und die Zufriedenheit mit der Partnerschaft erhoben. Jeder Teilnehmer musste außerdem Alltagsszenarien beurteilen und sie in ihrer Bedeutung fĂŒr die eigene Partnerschaft bewerten. Mit diesem letzten Test erhofften sich die Forscher, typische Denkstrukturen neurotischer Menschen aufzudecken, z.B. die Tendenz mehrdeutige Reize prinzipiell eher negativ aufzufassen.

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass sich diese negativen GedankengÀnge im Laufe einer guten Beziehung verÀndern. Partnerschaften scheinen also eine positive Wirkung auf die kognitive Ebene und die Wahrnehmung der Teilnehmer zu haben.

 

Neurotizismus ist ein Faktor des FĂŒnf-Faktoren-Modells der Persönlichkeit. Haben Menschen hier eine hohe AusprĂ€gung, werden sie meist als Ă€ngstlich, vorsichtig und wenig selbstsicher  beschrieben.

Mehr zum Artikel

Mehr zum Thema „Neurotizismus“ finden Sie im Literaturbestand der SaarlĂ€ndischen UniversitĂ€ts- und Landesbibliothek.

Buchtipp

Bildquelle: © Rosel Eckstein / pixelio.de

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