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StÀndig unter Strom

10. April 2014 – 16:12 wal (743x aufgerufen)

Ein Stempel mit der Aufschrift "Eilt sehr"Stehen wir unter starkem Stess, wird in unserem Körper die sogenannte Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse oder auch kurz HPA-Achse aktiviert. Über komplexe biologische KreislĂ€ufe fĂŒhrt diese Aktivierung unter anderem zur AusschĂŒttung der Stresshormone Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol. Der Körper ist in Alarmbereitschaft und kann auf kurze Sicht gut mit der akut stressigen Phase umgehen.

Doch was passiert, wenn der Stresszustand lÀngerfristig anhÀlt?

Neue Studien zeigen, dass sich eine solche Dauerbelastung sowohl auf die psychische, als auch auf die physische Ebene auswirken kann. Kurzfristig kommt es oft zu FehlernĂ€hrung, mangelnder Bewegung und damit zu einer Gewichtszunahme. LĂ€ngerfristig gesehen wirkt sich Dauerstress noch schwerwiegender aus. So scheint er z.B. das Risiko fĂŒr Alzheimer zu steigern. Neben physischen Beschwerden wie Tinnitus, Bluthochdruck oder Kopfschmerzen können auch psychische wie Depressionen oder Alkohol-und Medikamentenmissbrauch auftreten.

 

Mehr zum Artikel

Mehr zum Thema „Stress“ finden Sie im Literaturbestand der SaarlĂ€ndischen UniversitĂ€ts- und Landesbibliothek.

Buchtipp

Bildquelle: © Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

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